10 Dinge, die in Videospielen total nerven

(Special)

von Daniel Kirschey (11. Mai 2016)

Einige Aspekte in Videospielen sind wirklich nervig. Hier findet ihr zehn Stück davon. Und die haben es wirklich in sich!

Wir alle lieben Videospiele! Deshalb verbringt ihr wahrscheinlich genauso gerne Zeit vor einer Konsole oder einem PC, wie der Schreiber dieses Artikels. Doch einige Videospiele haben spielmechanische Aspekte, die richtig nerven können. Manche Aspekte waren früher zwar in einigen Spielen normal, doch heutzutage sind sie nur noch schwer auszuhalten, andere Spiele leiden an schlechtem Spieldesign. Das heißt jetzt nicht, dass nur schlechte Spiele nerven, es sind auch einige gute dabei - in denen fällt es nur noch mehr auf. Beginnen wir also gleich mit der Parade der nervigsten Dinge in Videospielen.

Nummer 1: Zufällige Kämpfe

Früher hatten einige Rollenspiele diese Funktion. Inzwischen ist diese Spielmechanik zum Glück ausgestorben - und wenn sie noch zu finden ist, wie beispielweise in Bravely Second - End Layer, könnt ihr die Funktion ausschalten. Das ist auch gut so. Stellt euch vor, ihr habt in einem Verlies den Boss getötet, dafür fast alle Tränke aufgebraucht und seid glücklich, dass ihr das geschafft habt, werdet aber von normalen Gegnern zerpflückt, da alle Zaubersprüche vebraucht sind und bis zum Verliesausgang ein weiterer Kampf nach dem anderen folgt. Argh! So passiert in Lost Odyssey.

Nummer 2: Level-Begrenzungen

Es ist überhaupt nicht schlimm, wenn ein Level begrenzt ist. Nicht jedes Spiel muss ein "Open World"-Spiel sein, aber die Entwickler könnten sich hier wirklich ein bisschen mehr Mühe geben. Denn gegen unsichtbare Wände zu laufen ist wirklich nervig. Noch nerviger ist es, wenn eure Spielfigur in The Witcher an einer zentimeterhohen Kanten hängen bleibt, ihr nicht springen könnt und ihr deshalb außen rum laufen müsst ... schlicht nur deshalb, weil der Entwickler will, dass ihr so und nicht anders, das Spiel spielt.

Nummer 3: An die Hand nehmen

Apropos, ihr sollt ein Spiel so spielen, wie es der Entwickler will. Das ist der nächste Punkt auf der Nervliste. Spiele wie Watch Dogs und andere Ubisoft-Spiele nehmen euch so sehr an die Hand, dass es ebenfalls wieder auf den Wecker geht. Ein Beispiel? Bitte: Ihr sollt schleichen. Erwischt euch jemand, könntet ihr den Feind noch mit eurer schallgedämpften Pistole ausschalten, aber nein, das will der Entwickler nicht, deswegen beginnt die Mission von vorne.

Nummer 4: Im Wald stehen lassen

Das genaue Gegenteil von "An die Hand nehmen" kann jedoch genauso nervig sein. Das kann fast existenzialistische Formen annehmen: Da wirft euch der Entwickler in eine Welt und ihr steht dann da und wisst nicht wer ihr seid, was ihr tun sollt ... ja, verdammt, was das alles überhaupt soll! Das findet ihr nicht nur in alten Spielen wie etwa in Daggerfall, sondern auch in neuen wie Lego Marvel Avengers.

Nummer 5: Quicktime-Events

Spärlich und sinnvoll eingesetzt können Quicktime-Events spaßig sein, doch wenn das Spiel als fast einzige Spielmechanik neben standardmäßigem Rumballern nur schnelles Reaktionsvermögen abfragt, geht das ordentlich auf den Zeiger. Wenn ihr beispielsweise in The Order 1886 als Endkampf den gleichen "Quicktime Event"-Kampf erledigt wie schon eine Stunde vorher im Spiel, ist das schlechtes Spieldesign.

Nummer 6: Für die Künstliche Intelligenz gelten andere Regeln

Also, stellt euch vor, ihr seid zum Beispiel in einem Rennspiel wie Super Mario Kart weit abgeschlagen. Ihr kämpft euch wieder an die Spitze, seid dabei aber irgendwie schneller, stärker und weniger anfällig für Schaden. Umgekehrt: ihr seid an der Spitze, und die olle Peach kämpft sich auf den letzten Metern vom letzten Platz vor und ledert euch auf den letzten Metern ab.

Nummer 7: Zwischensequenzen, die ihr nicht abbrechen könnt

Einige Spiele zwingen euch, die Zwischensequenzen anzuschauen. Beim ersten Mal ist das noch kein Problem. Aber wenn dies beispielsweise in einem Mehrspielerspiel der Fall ist und ihr die Mission zum x-ten Mal wiederholt und ihr wieder dieses sch*** Filmchen ansehen müsst ... so beispielsweise anfangs in Destiny. In anderen Spielen müsst ihr euch dauernd den Einspieler für einen Boss ansehen. Dabei wäre diese Nervquelle so einfach zu beheben.

Nummer 8: Schlechte Kameraführung

Manchmal ist die Kameraführung in Spielen so mies, dass sie den ganzen Spielspaß aussaugt. Ein Beispiel wäre hier Kane & Lynch 2 - Dog Days. Ein Spiel zu zocken, dass einem nicht die Feinde zeigt oder dauernd an Ecken hängen bleibt ... das nervt ganz schön!

Nummer 9: Technische Probleme

Es gibt Spiele, die machen fast alles richtig, doch dann funkt die technische Seite rein. In einem Spiel wie Bloodborne, in dem Sterben sekündlich möglich ist, sind lange Ladezeiten nach jedem Ableben nicht zu ertragen. Oder ein Spiel stürzt immer wieder an einer bestimmten Stelle ab, weil der Treiber eurer Grafikkarte eine Minute zu alt ist ... muss das sein?

Nummer 10: Eskortmissionen

Wenig ist so nervig wie eine Eskortmission in einem Videospiel. Die Personen, die ihr eskortieren sollt, sterben meistens wie die Fliegen. Niemand will diese Missionen (wirklich niemand, Fable!) spielen und auch Entwickler machen sich über sie lustig ... nur um sie dann doch wieder einzubauen. Einige Personen können zwar von einem Mitspieler benutzt werden, wie in Resident Evil 5, doch, wenn ihr allein spielt ... dann gute Nacht!

Tags: Fun  

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