Test Silent Hunter 4 - Wolves of the Pacific

von Gerd Schüle (04. April 2007)

Mit U-Booten kennen sich die Rumänen von Ubisoft seit "Silent Hunter 3" ganz gut aus. Mit "Silent Hunter 4" erscheint mittlerweile der vierte Teil der U-Bootsimulation, die bisher ihresgleichen suchte. Was der neueste Teil der Serie bietet, lest ihr in unserem Test.

Und auftauchenUnd auftauchen

U-Boot Alltag

Da, das Radar zeigt Feindkontakt. Irgendwo oben an der Wasseroberfläche orten wir einen japanischen Konvoi. Einige Zerstörer nebst einem Truppentransporter. Das Ziel ist klar, Versenken! Jetzt gilt es leise zu sein und sich Stück für Stück anzuschleichen. Einen halben Tag später schlägt die Stunde der Wahrheit. Die Entfernung ist klein genug, die Torpedos sind geladen. Sorgfältig zielen wir, schätzen den Winkel und die Geschwindigkeit ab. Die Offiziere an unsrer Seite und auch unser Kartenraum gibt nützliche Tipps. Abschuss... Gespannt beobachten wir in der Außenkamera wie sich der Torpedo mit rasanter Geschwindigkeit seinem Ziel nähert und - trifft! Nach einigen Folgeexplosionen und 2 Stunden später sinkt der japanische Transporter entgültig. So oder so ähnlich erlebt ihr den Alltag als U-Boot Kapitän für die US-Navy in "Silent Hunter 4 Wolves of the Pacific". Im Kampf gegen die Japaner durchspielt ihr hier den aufwändigsten Krieg, der je auf den Ozeanen getobt hat, mitten im Pazifik.

Das wird in Kürze sinkenDas wird in Kürze sinken

Unpersönlicher

Die Kampagne startet in einem eurer Heimathäfen, unter anderem Pearl Harbour auf Hawaii. Leider müsst ihr stets manuell aus dem Hafen auslaufen, was bereits nach dem zweiten oder dritten Mal mitunter recht nervig ist. Danach gilt es erst mal nach Japan in unser Zielgebiet zu schippern. Trotz enormem Zeitraffer brauchen wir hierzu zwischen 15 und 30 Minuten Echtzeit, ein näheren Heimathafen gab es jedoch nicht. Praktisch ist allerdings, dass uns unterwegs unser Radar, das uns dieses Mal schon von Anfang an zur Verfügung steht, rechtzeitig vor japanischen Fliegern oder Zerstörern warnt. So passiert es nur noch selten, dass wir von solchen überrascht werden und können in der Regel rechtzeitig abtauchen. Das Navigieren im Spiel ist recht einfach. Auf der Karte legen wir entweder Wegpunkte an oder wir befehlen kurzerhand eine Richtungs- oder Geschwindigkeitsänderung. Den Rest erledigt unsere Crew. Überhaupt wurde das Crewmanagement im Vergleich zu Teil 3 deutlich abgespeckt. Der Computer übernimmt die Einteilung der Matrosen und erledigt auch den Schichtwechsel. Schade eigentlich, so lernen wir unsere außerdem größer gewordene Crew kaum mehr kennen und schätzen.

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