Vorschau E3 2016 Ghost Recon - Wildlands: Vier Männer im Spiel, drei Männer im Gespräch (mit Video)

von Joachim Hesse (24. Juni 2016)

Auf einem geheimen Nebenschauplatz der Spielemesse E3 hatte Onkel Jo die Gelegenheit, Ghost Recon Wildlands bereits genauer unter die Lupe zu nehmen. Das Ergebnis wollen wir euch nicht vorenthalten.

"Willkommen in Bolivien!" Mit diesen Worten eröffnet der Leitende Produzent von Ghost Recon - Wildlands, Nouredine Abboud, die Vorstellung. Wie schon zuvor Watch Dogs 2 zeigen die Ubisoft-Entwickler in einer angemieteten Halle abseits des Messetrubels ihr kommendes Spiel. Das steht bereit für eine illustre Mehrspieler-Partie zu viert. Bewegte Bilder des Einsatzes findet ihr in dem unten eingebetteten Video.

Der spielbare Abschnitt startet bei der Ortschaft San Mateo. Hier sind kürzlich Leute verschwunden und bisher nicht mehr aufgetaucht. Die perfekte Rechtfertigung also für einen geheimen Militäreinsatz ohne Rücksicht auf Verluste. Eure Aufgabe ist es Chaos zu verbreiten. Nebenbei kümmert ihr euch um die Schergen eines Drogenbarons.

Mit Kreativchef Eric Couzian und dem bereits oben erwähnten Produzenten Nouredine Abboud stehen gleich zwei der führenden Köpfe der Entwicklung für Fragen zur Verfügung. Das kam dabei heraus, das Gespräch ist ausnahmsweise auf Englisch:

Alternativ findet ihr das Video auch auf unserem Youtube-Kanal. Das waren doch noch mal ein paar interessante Aussagen. Natürlich ersetzt das alles nicht den ersten Spieleindruck, den wir für euch mitnehmen durften.

Mit vier Spielern gleichzeitig

Tatsächlich entpuppt sich gerade der kooperative Mehrspieler-Modus als Magnet für gute Laune. Genauso hatten wir uns das von einem der 15 im Vorfeld bekannten Kracher der E3 2016 erhofft.

Nach kurzer Einleitung durch Produzente Nouredine Abboud in L.A. geht der Mehrspieler-Einsatz los.Nach kurzer Einleitung durch Produzente Nouredine Abboud in L.A. geht der Mehrspieler-Einsatz los.

Mit vier Spielern gleichzeitig dürft ihr das Spiel von vorne bis hinten durchspielen. Das Ganze soll sogar komfortabler ausfallen als bei Far Cry 4 - man lernt ja schließlich dazu. Optisch macht das Spiel einiges her. Trotz offener Spielwelt herrscht keine Detailarmut. Auch die Spielfigur lässt sich flüssig lenken. Nur ein paar Überlappungsfehler trüben noch das Gesamtbild.

Schwer bewaffnet pirschen wir uns an einen mit Feinden besetzten Außenposten des Drogenkartells von El Sueño heran, erpressen unter Waffengewalt Informationen von einem Gefangenen. Danach geht es per Motorrad zu einer Tankstelle, die nach ein paar Schüssen in die Luft fliegt. Genau wie der eigene Söldnertrupp - der allerdings gemütlich in einem Hubschrauber.

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Ghost Recon - Wildlands: Virtueller Drogenkrieg

Ihr pflanzt euch wahlweise ans Steuer, auf den Beifahrersitz, ans Geschütz ... ganz wie euch gerade zu Mute ist. Aus der Höhe seht ihr dann auch, was euch noch erwartet. Das virtuelle Bolivien wirkt enorm umfangreich, was ein Blick auf die Übersichtskarte bestätigt.

"Ghost Recon Wildlands wird Ubisofts größtes Action-Abenteuer, das es bis jetzt gibt", verkündet Abboud. Was das bedeutet, könnt ihr an der Größe von Spielen wie Assassin's Creed - Syndicate oder Far Cry - Primal abschätzen. Im Gegensatz zu denen dürft ihr allerdings das komplette Abenteuer kooperativ gemeinsam mit Freunden erleben, "von Anfang bis Ende". Ins Spiel zu springen soll komfortabel ausfallen, so dass ihr online auch mit wechselnden Partnern losschlagen könnt - das kennen manche bislang nur von Seitensprungportalen.

Sprung in die offene Spielwelt

Die offene Spielwelt hält dabei Ankerpunkte wie die aus Far Cry 4 bekannten Stützpunkte und Gebäude bereit. Angeblich lohnt es sich diesmal auch, die Gegend abzusuchen. Da bleiben wir mal skeptisch, nicht dass am Ende doch wieder nur eine nutzlose Höhle nach der anderen wartet.

Mit schwerem Geschütz im Feindgebiet.Mit schwerem Geschütz im Feindgebiet.

Die Kooperativ-Mission machte jedenfalls Hoffnung. Aus dem Hubschrauber wartete ein Fallschirmsprung in die Nähe einer größeren Feindbasis. Dort galt es Wachtürme, Mörser und jede Menge Personal des Kartells auszuschalten, bevor es per Jeep weiter zur Hauptstraße ging.

Sich dabei mit den Kollegen abzusprechen hat ohne profunde Spielkenntnisse zunächst noch ein wenig holprig funktioniert. Statt gezielt und koordiniert die Stellung auszuhebeln, endete der Einsatz im Kugelhagel. Zum Glück war Zeit genug für einen zweiten Anlauf. Und da schau her: Bereits jetzt lief es fast wie am Schnürchen.

In Zweiergruppen schalteten die vier Söldner die Gegner aus wie virtuelle Tontauben. Mal aus der Ferne als Synchron-Scharfschützen, mal im Nahkampf. Am Ende hieß es "Mission erfüllt" und der frischgebackene und erfolgreiche Einsatztrupp fegte im Staub der Straße davon. Mehr zu sehen gibt es im Frühjahr. Im März soll das Spiel fertig im Laden stehen. Könnte lustig werden.

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Tags: E3   E3 2016   Entwicklerbesuch   Video   Onkel Jo  

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