Test Onimusha Dawn of Dreams - Seite 2

Rechts im Bild ist ein typischer Endgegner - groß, stark und nicht gerade von bezaubernder SchönheitRechts im Bild ist ein typischer Endgegner - groß, stark und nicht gerade von bezaubernder Schönheit

"Final Fantasy" meets "Onimusha"

Dass ihr für ein paar ausgesuchte Level die Kontrolle über einen anderen Charakter übernehmen müsst, ist keine Neuigkeit mehr. Bei "Onimusha 4" bekommt ihr es aber gleich mit 5 verschiedenen Charakteren zu tun, die alle ihre Stärken und Schwächen im Kampf haben, sich unterschiedlich verhalten und natürlich auch ihre eigenen Geschichten haben. Aktiv am Geschehen beteiligen können sich maximal zwei Figuren, zwischen denen ihr auch mitten im Kampf wechseln könnt, um eine noch effizientere Kampf-Strategie zu entwickeln. Vom einfachen Hack'n'Slay-Prinzip der Vorgänger wurde weitestgehend Abstand genommen, auch wenn einige Elemente daraus auch in "Dawn of Dreams" wiederzufinden sind. Ihr könnt nun z.B. per Tastendruck auch den Gesundheitszustand aller Gegner in näherer Umgebung abfragen und gezielt auf einen Feind losgehen. Außerdem wurde das Aufrüst-System etwas ausgebaut (nicht nur mit Seelen, auch mit Gegenständen könnt ihr nun eure Waffen und Rüstungen verbessern), sodass der Blick in Richtung Rollenspiel nicht mehr allzu weit hergeholt ist.

Die Zombies mit Hut sind auch im vierten Onimusha präsentDie Zombies mit Hut sind auch im vierten Onimusha präsent

Die Technische Seite

Diese neuen Features wurden allesamt sehr gut ins Gameplay integriert und stellen eine starke Verbesserung dar. Die verschiedenen Zauber der Oni-Magie dürfen natürlich ebenfalls nicht fehlen. Nichts zu meckern gibt es einmal mehr an der Technik des Spiels. Neben den wunderschönen Render-Sequenzen sind auch die Levelgrafiken wieder sehr detailliert und abwechslungsreich. Auch die Charaktermodelle sehen sehr gut aus. Der Sound ist dank Dolby Digital Pro Logic 2 besonders in den Action-Szenen ein Fest, zudem könnt ihr festlegen, aus wessen Perspektive ihr die Geräusche hören wollt. Stellt ihr "Kamera" ein klingt das Spiel folglich anders als bei der Einstellung "Spieler". Die Animationen sind ebenfalls sehr gut gelungen und auch bei der Steuerung gibt es wieder mal nichts zu bemängeln - hier wurde das gute System des dritten Teils verwendet und etwas ausgebaut. Besonders in den Kämpfen gleicht dieser Vorteil den Nachteil durch die oftmals schlechte Kameraposition aus, da ihr sehr schnell auf feindliche Angriffe reagieren könnt.

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