Vorschau E3 2016 For Honor: Ritter gegen Wikinger gegen Samurais

von Sören Wetterau (14. Juni 2016)

Mit For Honor wagt sich Ubisoft in neues Terrain vor: Es geht um das ehrenhafte Duell. Eins gegen Eins, entweder mit Axt, Zweihandschwert oder elegantem Katana. Nicht nur im Mehrspieler-Modus, sondern auch in einer Kampagne.

In For Honor von Ubisoft kommt es zu einem nicht alltäglichen Treffen zwischen westeuropäischen Rittern, den eiskalten Wikingern aus dem Norden und den aus dem Osten der Welt stammenden Samurais. Natürlich nicht zum Tee trinken, sondern es geht um das Überleben des eigenen Volkes, nachdem eine Katastrophe vor eintausend Jahren die Welt nahezu komplett zerstörte.

Seitdem wird gekämpft und gekämpft - Frieden? Selbst nach einem Millenium voller Mord und Totschlag Fehlanzeige. Apollyon, die Anführerin der Blackston-Legion, verhindert dies und schafft es durch Intrigen und hinterhältige Attacken, dass der Krieg auch nach tausend Jahren nicht endet.

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For Honor - Mittelalterliche Schlachtplatte

Die Ausgangslage für die Kampagne von For Honor, die Ubisoft im Rahmen der E3 2016 vorstellt, ist zwar nicht besonders originell, liefert aber einen anständigen Grund, warum sich ausgerechnet diese drei Kriegerfraktionen den Kopf einschlagen. Die Geschichte, die ihr übrigens nicht nur allein, sondern auch mit einem Freund sowohl online als auch auf einem geteilten Bildschirm spielen könnt, versetzt euch in die Rolle der größten Krieger einer jeden Fraktion, die sich dazu aufmachen Apollyon ein für alle Mal den Garaus zu machen.

Streitaxt gegen Samuraischwert

Die Mission der Wikinger beginnt mit einem Angriff auf eine Festung der Samurai. Das nordische Volk leidet unter Hunger, während die fernöstlichen Bewohner mehr als genug Nahrung horten. Also ab ins Schiff und los geht die Belagerung, die durchaus Erinnerungen an das PC- und "Xbox One"-Action-Spiel Ryse - Son of Rome weckt. Als bärtiger Krieger prügelt ihr euch ähnlich problemlos mit wenigen Hieben durch die kleinen Samurai-Schergen. Hier hören die Ähnlichkeiten jedoch schon auf, denn For Honor setzt im Kampfsystem nicht auf hübsch anzusehende Kombinationsketten, sondern auf ein leicht "Dark Souls"- und "Mount & Blade"-mäßiges Kampfsystem.

Als Wikinger schlagt ihr mit eurer Axt leicht und schwer zu, allerdings kommt es auf die Richtung an, die ihr selbst bestimmen könnt. Über den rechten Analogstick legt ihr fest, ob ihr lieber von links, von rechts oder von oben zuschlagen möchtet. Eine identisch aussehende Anzeige am Gegner verrät euch seine Haltung, an der ihr euch orientiert, wenn ihr angreift. Schließlich wollt ihr den Gegner selbst treffen und nicht seine Waffen, um dann möglicherweise sogar betäubt für wenige Sekunden außer Gefecht zu sein.

Es gilt vorauszuahnen, aus welcher Richtung der Gegner angreift oder verteidigt und daraus ergeben sich wiederum intensive und taktische Scharmützel. Dem besiegten Gegner könnt ihr anschließend mit sehr brutalen und heftigen "Finisher"-Attacken ein Ende setzen. Alternativ könnt ihr Feinde auch von Brücken stürzen oder sie in Stachelwände schubsen - ganz so spaßig wie die einzelnen Duelle wirkt das jedoch nicht.

Auf die Aufrüstung kommt es an

Jede Waffe in For Honor soll sich anders anfühlen und spielen. Ein Katana ist in der Handhabung leichter als eine massive Axt, wodurch sich vor allem schnellere Attacken lohnen. Mit einem Zweihandschwert seid ihr im Vergleich langsamer, aber einzelne Treffer hinterlassen mehr Schaden. Im Mehrspieler-Modus könnt ihr euren Krieger eurem Spielstil entsprechend mit neuen Waffen und Rüstungen anpassen. Ob dies auch im Einzelspieler-Modus möglich ist, wollte Ubisoft bislang nicht verraten.

Gegen zwei Samurais wird es für den Ritter eher schlecht ausgehen.Gegen zwei Samurais wird es für den Ritter eher schlecht ausgehen.

Steckt ihr in einem Kampf zu viel Schaden ein oder wehrt ausreichend Attacken ab, könnt ihr zusätzlich den Vergeltungsmodus aktivieren. Dadurch wird euer Spielercharakter etwas größer und er leuchtet fortan. Ihr teilt deutlich mehr Schaden aus und eure Verteidungswerte sind angehoben. Vor allem bei Bosskämpfen soll euch dieser Modus helfen, wenn ihr zunehmends unter Druck seid.

Wie viele Missionen es geben wird oder wie lang die Kampagne von For Honor ausfällt, wollte oder konnte Ubisoft noch nicht verraten. Das Herzstück des Spiels sei jedoch der Mehrspieler-Modus, denn dort kommt das duellartige Kampfsystem erst so richtig zur Geltung. Trotzdem sollen sowohl Solo- als auch Koop-Spieler definitiv auf ihre Kosten kommen, wenn For Honor voraussichtlich im Februar 2017 für PC, PlayStation 4 und Xbox One erscheint.

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Tags: E3 2016   Koop-Modus   Pressekonferenzen  

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