Test - 3. Mighty No. 9 / 4. TMNT - Mutanten in Manhattan

Nummer 3: Mighty No.9

Erhältlich für: PC, PlayStation 4, PlayStation 3, Xbox One, Xbox 360, 3DS und PS Vita in Arbeit.

Bosskampf gegen Battalion. Es gilt die Angriffsmuster zu verstehen.Bosskampf gegen Battalion. Es gilt die Angriffsmuster zu verstehen.

Es kam so, wie wir es in der Vorschau zu Mighty No. 9 prognostiziert hatten: Das knifflige Hüpfspiel von Keiji Inafune setzt keine neuen Maßstäbe, ist aber auch kein Reinfall. Gehobener Durchschnitt eben. Wobei auch nicht jeder der anvisierten Liebhaber von Mega Man zuschlagen sollte. Doch von vorne ...

Mighty No. 9 sollte ein neues Mega Man werden. Dafür bürgte Inafune-san, der Erfinder des Originals. Knapp vier Millionen Dollar (ca. 3,6 Millionen Euro) kamen über Kickstarter zusammen. Nach langer Wartezeit liegt nun das Ergebnis vor: Ein anständiges Geschicklichkeitsspiel in 2D mit rückständiger Unreal-Grafik. Heutzutage muss wirklich keine Explosion mehr aussehen wie ein Unfall im Pizzaofen, und Einbrüche bei der Bildrate wirken generell unschön.

Alleine die Schlitter-Attacke (Dash) setzt frische Akzente, den Rest habt ihr bei Mega Man schon spannender gesehen. Aus der Seitenansicht geleitet ihr Held Beck durch knifflige Levels mit angemessener Lernkurve. Die acht Boss-Gegner auszukontern lässt alte Hüpfspiel-Tugenden aufblitzen. Ob euch das in dem Sumpf aus detailarmer 08/15-Grafik reicht, entscheidet ihr selbst nach persönlicher Vorliebe. Für das gleiche Geld bekommt ihr jedenfalls auch die Spielsammlung Mega Man Legacy mit den ersten sechs klassischen Teilen.

Fazit: Durschnittliches Geschicklichkeitsspiel, das aber selten an die Qualitäten der "Mega Man"-Vorbilder heranreicht. Stellenweise witzig, trotz schwacher Grafik.

Wertung: 68 %

Nummer 4: Teenage Mutant Ninja Turtles - Mutanten in Manhattan

Erhältlich für: PC, PlayStation 4, PlayStation 3, Xbox One, Xbox 360

Zwischen so vielen guten Spielen darf auch mal eine Warnung ausgesprochen werden. Erst recht, wenn ihr von dem Entwickler normalerweise Besseres gewohnt seid. Es geht um Platinum Games, die mit Vanquish oder Bayonetta schon bewiesen haben, dass sie Action rasant in Szene setzen können. Allerdings beschmutzen auch schon Aussetzer wie Anarchy Reigns die Weste der Japaner. Mit TMNT - Mutanten in Manhattan gesellt sich der nächste Schandfleck dazu.

Selbst Freunde der Ninja-Turtles wünschen sich bald, dass dieses Spiel auf der Autobahn überfahren worden wäre. Okay, das ist zu hart. Es ist kein kompletter Murks, es macht bloß wenig Spaß. Statt das Abenteuer mit den hübschen Comic-Sequenzen zu genießen, ärgert ihr euch an erster Stelle über die todlangweiligen Levels. In denen hämmert ihr auf den Tasten eures Pads herum, versucht unfairen Fernattacken auszuweichen und gleicht mangelnde Intelligenz eurer drei Computermitstreiter durch Tränen der Verzweiflung aus. Eine Huschhusch-Auftragsarbeit, die ihr getrost im Regal stehen lassen könnt: Ja, das Spiel ist sogar auf Disc erschienen. Die PC-Fassung gibt es hingegen ausschließlich auf Steam.

Fazit: Eintöniges Dauergeprügel mit Turtles-Lizenz. Die Zwischensequenzen überzeugen immerhin. Kann man spielen, braucht man nicht.

Wertung: 58 %

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Tags: Retro   DLC   Onkel Jo  

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