Test - 7. Deadlight / 8. Stellaris

Nummer 7: Deadlight - Director's Cut

Erhältlich für PC, PlayStation 4, Xbox One. Normale Version auch für Xbox 360

Zombies, wenig Munition und ihr mittendrin - der Kampf gegen die Uhr beginnt.Zombies, wenig Munition und ihr mittendrin - der Kampf gegen die Uhr beginnt.

Auf den düsteren Spuren von Limbo wandelte 2012 das Spiel Deadlight. Jetzt steht zum Schnäppchenpreis von 20 Euro der Deadlight - Director's Cut auch für die neueren Konsolen bereit. Einer Zombie-Apokalypse zum Trotz versucht ihr euch als Randall Wayne in der Seitenansicht zu eurer hoffentlich noch lebenden Familie im virtuellen Seattle durchzuschlagen. Die Hüpfspiel-Rätsel sind knackig, die Speicherpunkte zum Glück inzwischen etwas großzügiger gesetzt. Ein paar Pillen "Frustresistenz" solltet ihr trotzdem bereitlegen - schließlich agiert ihr oft unter Zeitdruck.

Das kurze Abenteuer belohnt dafür mit Einblicken in die Gedankenwelt eures Protagonisten und mit nervenaufreibenden Spielsituationen. Der neue "Survival-Modus" verlängert das Vergnügen noch eine Weile. Mit limitierter Munition versucht ihr endlose Zombie-Wellen so lange wie möglich zu überleben. Eine Online-Bestenliste gibt es ebenfalls. Es ist immer schön, wenn Entwickler die Chance bekommen, ihre Spiele in Form solcher Neuauflagen abzuschleifen und das Beste aus den vorhandenen Ideen zu holen. Genau das ist hier passiert.

Fazit: Gelungene Neuauflage des kurzen Zombie-Abenteuers. Die Güte eines Inside oder Limbo erreicht es nicht, doch das Paket passt.

Wertung: 72 %

Nummer 8: Stellaris

Erhältlich für PC, Mac

Ihr müsst es schon mögen, Tabellen im Griff zu haben.Ihr müsst es schon mögen, Tabellen im Griff zu haben.

Paradox ist bekannt für trockene Strategiespiele à la Hearts of Iron. Doch sie können auch Weltraum. Dorthin führt euch im Zuge der "Wiedergeburt der Weltraum-Simulation" die Reise durch zahlreiche Menüs in Stellaris. Genauer gesagt handelt es sich aber um Weltraum-Strategie, und das kann Paradox. Nach einem Start als Download-Spiel, steht es nun auch verpackt in ausgewählten Händlerregalen.

Im einsteigerfreundlichen, eigenen Sonnensystem macht ihr euch mit den Spiel-Mechaniken vertraut. Danach beginnt die Odyssee. Während ihr dem All Rohstoffe entreißt, kreuzen sich eure Wege mit außerirdischen Völkern. Jetzt zeigt es sich, ob ihr lieber Allianzen oder Waffen schmiedet. Bei der Aufgabe an Schiffen und Flotte zu schrauben, verliert ihr euch problemlos im Spiel. Stellaris ist ein Zeitfresser. Diese Aufgabe erfüllt es mit Bravour und mit aller nötigen Routine. Besitzt ihr die Superkraft, euch in solche Szenarien zu verlieben, kommt ihr so schnell nicht mehr hiervon los. Wer in der Regel lieber zu Castle Crush oder Mortal Kombat X greift, sehnt sich bald einen Zeichentrickfilm herbei, um die eigenen Gehirnwindungen neu zu justieren.

Fazit: Weltraum-Strategie mit Tiefgang, die ihre Faszination aus umfangreichen Menüs, blinkenden Icons und komplexen Weltraumschauplätzen zieht. Zäh, aber interessant.

Wertung: 81 %

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Tags: Retro   DLC   Onkel Jo  

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