Test Star Ocean 5 - Meinung und Wertung

Fakten:

  • fünfter Teil der Serie als Neustart
  • Mischung aus Science-Fiction und Fantasy
  • teilweise wunderschöne Szenen
  • an anderer Stelle schlechte Texturen
  • tolle und vor allem neue Ideen
  • verpasste Chancen in den ansonsten fetzigen Kämpfen
  • viele technische Mängel
  • zu wenig Zwischensequenzen
  • schlechte Kameraführung während wichtiger Ereignisse
  • erhältlich für PlayStation 4
  • "Star Ocean - Integrity and Faithlessness" bei Amazon bestellen

Meinung von Michael Krüger

Was habe ich mich gewunden und die Zähne zusammengebissen. Aus Erfahrung weiß ich, dass manche japanischen Rollenspiele erst nach zwanzig Stunden richtig beginnen. Diese Hoffnung hatte ich auch bei Star Ocean - Integrity and Faithlessness. Trotz der Mängel wollte ich es mögen, weil es hierfür gute Gründe gibt. Zahlreiche Elemente im Spiel fühlen sich frisch an und erwecken den dringenden Wunsch in mir, über die Fehler einfach hinwegzusehen. Immerhin fällt in manchen Szenen meine Kinnlade. Doch der Grund wechselt von Minute zu Minute.

Im einen Moment staune ich über die Präsentation oder die Idee eines Spielelements - im nächsten Moment starre ich fassungslos auf den Bildschirm und frage mich, ob das Spiel überhaupt fertig produziert wurde. Doch selbst nach über zehn Stunden voll häufig monotoner Reisen durch langweilige Szenerien bleibt ein Funke Hoffnung erhalten.

Dann erlischt er. Anstelle eines Intros und dem guten Gefühl noch am Anfang zu stehen, sehe ich den Abspann und muss mit Ernüchterung feststellen, dass es das war. Hinter mir liegt ein wenig reizvolles Abenteuer, das im Wesentlichen aus Fußmärschen, Sammel-Aufgaben und einer Anstellung als Kameramann besteht. Vielleicht hätte nach dem vierten Teil doch einfach Schluss sein sollen?

Ob es an Zeitdruck oder fehlenden Mitteln liegt, ist Spekulation, doch mein Gefühl sagt mir, dass das Spiel nicht fertig ist. Neben Fehlern in der Balance, die noch zu verkraften wären, ziehen vor allem grobe Schnitzer in wesentlichen Mechaniken meine Laune in den Keller. Das haben die Vorgänger definitiv anders vorgemacht.

66

meint: Nur knapp über dem Durchschnitt. Der Kontrast zwischen Höhen und Schwächen ist groß und erfordert vom gemeinen JRPG-Fan viel Toleranz.

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