Call of Duty - Black Ops 3: Der dritte DLC Descent ist da

(Special)

von Thomas Stuchlik (13. Juli 2016)

Zum dritten Mal folgt Nachschub für Ballerkünstler in Black Ops 3. Der Zusatzinhalt "Descent" bietet altbewährten Umfang mit vier neuen Karten und frischem Zombie-Areal. spieletipps zeigt euch, was euch alles erwartet.

Terminlich ist der nun erschienene Download-Inhalt "Descent" für Call of Duty - Black Ops 3 fast schon überfällig. Schließlich erscheint planmäßig noch eine weitere, vierte DLC-Episode, bevor schließlich Call of Duty - Infinite Warfare im November kommt. Trotz engem Zeitplan bringt auch diese kostenpflichtige Erweiterung den üblichen Inhalt mit vier Online-Arealen und einem Szenario für den Zombie-Modus.

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Black Ops 3: Neues von der "Call of Duty"-Front

"Descent" ist einzeln für 14,49 Euro erhältlich. Alternativ erwerbt ihr den Staffelpass ("Season Pass") für knapp 50 Euro, mit dem ihr die bisherigen drei DLCs sowie den letzten kommenden Zusatzinhalt automatisch ergattert. Nach wie vor ist die PlayStation 4 die Hauptplattform für die Ballerserie (anders als bei den Vorgängern). Deshalb erschien auch "Descent" am 12. Juli vorerst zeitexklusiv für die Sony-Konsole. Schaufelt aber schonmal satte 8,1 Gigabyte für den Download frei. Die beiden anderen Plattformen PC und Xbox One sollen ungefähr in einem Monat bedient werden.

Trophäenjäger dürfen sich natürlich auf neue Trophäen freuen. Selbstverständlich gibt es dazu auch einen Leitfaden:

Von Wikingern und Robotern

Bitterkalte Ballereien erwarten euch mit dem neuen Areal namens "Berserk". Auf dieser Online-Karte bildet eine verlassene Wikingersiedlung in einem verschneiten Gebirge den stimmigen Hintergrund. Im Schneegestöber sprintet ihr durch klassisch-nordische Holzhütten.

Im frostigen Skandinavien knallt ihr Gegner in diesem Wikingerdorf weg.Im frostigen Skandinavien knallt ihr Gegner in diesem Wikingerdorf weg.

Interessant wird es an einer mittig gelegenen Engstelle, die die Karte in zwei Hälften teilt. Eine breite Holzbrücke ist immer heiß umkämpft, allerdings könnt ihr euch auch darunter entlanghangeln. Denn senkrechte Bretterwände ermöglichen die schnelle Flucht oder Überraschungsangriffe. Felswände, Kisten und Häuser bringen außerdem genug Versteckmöglichkeiten. Insgesamt wirkt die Optik des frostigen Umgebung stimmig, auch dank einer gigantischen Wikingerstatue außerhalb des Areals.

Bei "Rumble" erwartet euch eine Sportarena, in der sich Mech-Roboter bekriegen. Das klingt jedoch spannender als es wirklich ist. Das symmetrisch aufgebaute Areal unterteilt sich grob in drei Bereiche, wovon der mittlere die runde Arena bildet. Hier wird auch die meiste Online-Action geboten. Scharfschützen und schnelle Ballerkünstler können sich hier gute Abschüsse ausrechnen.

Verschenktes Potential: Diese bedrohlich wirkenden Mechanikmonster sind nur Kulisse.Verschenktes Potential: Diese bedrohlich wirkenden Mechanikmonster sind nur Kulisse.

Als Hindernisse stehen unbewegliche Riesenroboter herum. Wirklich schade, dass diese bei den Kämpfen nicht mitmischen. Ein wenig unerklärlich ist auch die nervige Arenabegrenzung: An einer offenen Flanke der Arena könnt ihr nämlich außerhalb des Levels springen, wo euch aber nur der Bildschirmtod erwartet. Profis nutzen dagegen belaufbare Wände direkt an den Außenkanten des Szenarios.

Dieses Video zu Black Ops 3 schon gesehen?

Römische Ballereien

Mit "Empire" erwartet euch ein Klassiker aus Call of Duty - Black Ops 2. Die Karte "Raid" wurde nämlich mit einem komplett neuem Anstrich versehen. Der Aufbau gleicht jedoch dem Vorbild.

Römische Protzbauten nach bekanntem Muster: Grafisch wurde die BO2-Karte "Raid" aufgemotzt.Römische Protzbauten nach bekanntem Muster: Grafisch wurde die BO2-Karte "Raid" aufgemotzt.

Das mittelgroße Areal wurde nämlich in ein Luxusanwesen im römischen Stil verwandelt. Entsprechend findet sich überall weißer Marmor, protzige Bauten sowie eine Cäsaren-Statue auf einem runden Vorplatz. Gegenüber auf der Karte taucht ihr durch ein pompöses Schwimmbecken. Doch Vorsicht: Auch hier könnt ihr versehentlich außerhalb der Levelgrenzen in einen daneben gelegenen Wassergraben abrutschen. Daneben gibt es kaum Möglichkeiten für Wandrennereien und dem Einsatz von Exo-Fähigkeiten. Stattdessen herrscht klassische Baller-Kost vor.

Bei "Cryogen" erwartet euch schließlich eine serientypische Industrieanlage mit rechtwinklig aufgebauten Innenräumen. Das moderne Szenario wirkt wie aus dem Standardbaukasten eines Level-Gestalters und bietet nichts Neues. Teils langgezogene Gänge bieten gute Gelegenheiten für Distanzschüsse. Dummerweise wird ein Schienensystem am Boden nicht für Gimmicks oder Überraschungen genutzt, sondern ist nur Dekoration.

Das Röhrensystem lädt zum Klettern ein - jedoch ohne Netz und doppelten Boden.Das Röhrensystem lädt zum Klettern ein - jedoch ohne Netz und doppelten Boden.

Interessant gestaltet sich nur ein unterirdischer Abschnitt voller runder Glasröhren, in denen Roboter stecken. Diese Röhren bilden zumindest eine riskante Klettermöglichkeit, denn hier könnt ihr schnell in die tödliche Tiefe stürzen. Ebenso dürft ihr an zahlreichen Außenwänden herumturnen.

Russland am Abgrund

Die vier altgedienten Hauptdarsteller des Zombie-Modus treten diesmal im kriegszerrütteten Stalingrad in der 40er Jahren an, wo überall untote Soldaten herumlungern. Beim neuen Szenario "Gorod Krovi" steckt ihr richtig in der Klemme und stellt euch gleichermaßen Drachen wie Robotern.

Diesmal kämpft ihr im zerstörten Stalingrad ums Überleben.Diesmal kämpft ihr im zerstörten Stalingrad ums Überleben.

Das städtische Spielgebiet erfordert gute Orientierung. Schließlich sind Innenhöfe und Räume mit Trümmern übersät. Deshalb müsst ihr oft Umwege in Kauf nehmen. Auch Treppen und andere Verbindungen sind oft eingestürzt. Deshalb lauft ihr hin und her, um Kisten zu finden, den Strom anzustellen und mysteriöse Objekte einzusacken. An einigen Wänden erwerbt ihr neue Wummen mit verdientem Geld aus Abschüssen. Gleichermaßen öffnet ihr neue Bereiche mit Spielwährung. Nach und nach eröffnet sich ein immer größeres Areal.

Feurige Fabelwesen

Wie immer stellen sich euch Gegnerwellen in den Weg, die ihr mit erwerbbaren Waffen wegputzt. Neben Untoten gieren auch Roboterfeinde sowie fliegende Mechanik-Insektoiden nach eurem Blut. Oder nach dem eurer Mitspieler. Denn gewohntermaßen mischt online ein bis zu vierköpfiges Team mit. Ebenso dürft ihr auch alleine antreten.

Der immer wieder auftauchende Drache spuckt flächendeckend Feuer über wechselnde Areale.Der immer wieder auftauchende Drache spuckt flächendeckend Feuer über wechselnde Areale.

Obendrein gibt es Ärger von oben, denn ein Drache mischt kräftig mit. Dieser landet auf den Dächern der Stadt und deckt Spielbereiche mit Feuer ein. Dann solltet ihr schnellstens in Deckung gehen oder in Innenräume vor dem Flammenmeer flüchten. Logisch, dass ihr wieder Ausrüstung wie beispielsweise Drachenschilde an Werkbänken basteln könnt.

Außerdem könnt ihr einen Teleporter aktivieren und sogar besagten Drachen zu einem Landepunkt rufen. Einmal aufgesessen, fliegt ihr mit dem Schuppentier zu neuen Bereichen. Nicht zuletzt ordert ihr sogar einen feurigen Luftschlag des Drachen zu euren Gunsten. Ebenso tritt später auch noch ein gigantischer Roboter in Aktion.

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Tags: DLC   Multiplayer   Koop-Modus  

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