Test

Europa Universalis 3

Ein kluges Wort kann genauso wirkungsvoll sein wie die schärfste Klinge... Behaupte dich in einer Welt, in der neue Imperien entstehen, alte Machtstrukturen zerfallen, unerforschtes Territorium erschlossen wird und Nationen für ihren Besitz die Waffen erheben. In "Europa Universalis 3" ging es den Entwicklern um historische Detailtreue. Macht das Verwirklichen historischer Visionen, um die Länder so gedeihen zu lassen wie du es willst, auch wirklich Spaß? Von Oliver Heitmann

26. Feb 2007

Wieder mal ein Strategiespiel?

Geländekarte

Nein, das ist nicht alles, denn es handelt sich vielmehr um eine Simulation der frühen Neuzeit - inklusive Militär, Welthandel, Erfindungen, Ränkeschmieden und Religion. Das dunkle Mittelalter ist vorüber und die Menschheit startet einen Neuanfang. Neue Imperien entstehen, alte Machtstrukturen zerfallen, die neue Welt wird entdeckt und Nationen greifen zu den Waffen, um sie in Besitz zu nehmen. Und du bestimmst den Verlauf. Starte zu einem beliebigen Zeitpunkt zwischen 1453 und 1789, wähle ein Land aus 250 Ländern und tausenden Provinzen. Es stehen Hunderte von Einheiten, tausende Monarchen und historische Persönlichkeiten zur Auswahl. Kämpfe um die Überlegenheit zur See und zerstöre oder kapere die Schiffe der Feinde, um deren Häfen zu blockieren und die Wirtschaft zu schwächen. Schreibe die Geschichte neu oder erlebe deren wichtigste Schlüsselmomente wie z.B. den Unabhängigkeitskrieg in Amerika oder schlage für England die Aufstände in den neuen Kolonien nieder.

Und los geht's

Übersichtskarte

Zahlreiche Schlachten und Kriege, wie der Dreißigjährige Krieg, die Konfessionskriege und viele mehr bis hin zur Französischen Revolution warten auf deine Führung und Strategie in "Europa Universalis 3". Die Länderwahl geht von Großmächten wie England, Frankreich oder Schweden über aufstrebende Mächte wie Holland, Bayern oder Preußen bis hin zur den Kleinen wie Pfalz, Lothringen oder Nassau. Sogar Stadtstaaten wie Utrecht, Hamburg oder Venedig sind spielbar, denn im gnadenlosen Verdrängungswettbewerb hast du wenige Chancen, es sei denn mit mächtigen Verbündeten an deiner Seite. Du kannst den Aufstieg Spaniens zur Weltmacht ebenso nachspielen wie den Kampf der nordamerikanischen Indianer oder die Kriege der Kolonialmächte England und Frankreich. Auch Länder wie Japan, die Mayas oder Azteken sind spielbar. Da die Lage sich stetig ändert, wird es so gut wie nie langweilig. Der Aufbau eines Reiches dauert allerdings länger, auch wenn sich die Spielgeschwindigkeit frei einstellen lässt.

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