Diese 5 Spiele hättet ihr statt Pokémon Go spielen sollen

(Special)

von Matthias Kreienbrink (09. August 2016)

Die Welt besteht nicht nur aus Pokémon Go! Über all dem Trubel um die Erfolgs-App solltet ihr nicht vergessen, dass es da draußen noch viele andere Spiele gibt, die eure Aufmerksamkeit verdienen.

Mal ehrlich: So süchtig Pokémon Go auch machen kann: Eigentlich ist es kein besonders ausgefeiltes oder forderndes Spiel. Vielmehr handelt es sich um eine App, die von euch immer wieder die gleichen Abläufe fordert, monoton schreitet das "Augmented Reality"-Spiel von Taschenmonster zu Taschenmonster. In der Zeit, in der ihr also Pokémon Go gespielt habt, hättet ihr euch besser eines dieser fünf folgenden Spiele schnappen sollen.

Nummer 1: Abzû

Ihr wacht in einem Ozean auf - und taucht direkt ab. Das ist eigentlich schon das Wesentliche, was ihr über Abzû wissen müsst. Denn das Spiel bietet euch keine Geschichte im klassischen Sinne.

Vielmehr ist es eure Aufgabe, zu erleben, zu entdecken, euch nahezu meditativ in den Weiten des Ozeans zu verlieren. Ihr steuert dabei eine Taucherin durch Riffe, Meereshöhlen oder vorbei an Ruinen mit geheimnisvollen Zeichnungen darauf. Zwischendurch könnt ihr kleine Hilfsroboter aktivieren, die dann fortan um euch herumschwirren, oder Hindernisse beseitigen. Sonst seid ihr lediglich von einer Vielzahl an Meeresbewohnern wie diversen Fischen oder auch Walen umgeben. Untermalt wir die wässrige Erfahrung mit einem schönen, unaufgeregten Soundtrack der komplett orchestral eingespielt wurde.

Wer auf der Suche nach einer packenden Geschichte oder ausgefeilten Mechaniken ist, wird mit Abzú höchstwahrscheinlich nicht glücklich werden. Sehnt ihr euch aber nach einer eindrücklichen Erfahrung, die an ein Spiel wie Journey erinnert - zwei der Entwickler von Journey sind es, die an Abzû gearbeitet haben - werdet ihr mit diesem wunderschönen Spiel euren Spaß haben. Abzû ist als Download für PC und PlayStation 4 erhältlich.

Nummer 2: Inside

Auch bei Inside geht es weniger um eine komplexe und stringent erzählte Geschichte. Ebenso werdet ihr nicht groß durch Spielmechaniken gefordert. Denn ähnlich wie bei Abzû wollen die Entwickler, dass ihr euch auf das einlasst, was ihr da seht und dann eure eigenen Schlüsse zieht.

Ihr spielt einen kleinen Jungen in einer 2D-Ansicht, steuert ihn durch eine düstere und recht gruselige Spielewelt. Zwischendurch gilt es kleine Rätsel zu lösen, die aber mehr der Auflockerung dienen als euch wirklich zu fordern. Eure eigentliche Aufgabe ist es aber, die Umgebung genau zu beobachten und für euch herauszufinden, warum die Welt so düster ist und warum die Menschen sich so merkwürdig benehmen. Der Entwickler Playdead hat zuvor schon Limbo herausgebracht - ein guter Referenzpunkt auch für Inside. Erschienen ist das Spiel für PC und als digitaler Download für die XBox One.

Weiter mit: I Am Setsuna, Monster Hunter Generations, Hyper Light Drifter

Tags: Indie   Singleplayer   Fantasy   Multiplayer  

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