Diese 5 Videospielhelden sind mal einfach nur potthässlich - Zelda und Link, Nier

(Special)

"WAAAAAAAAAAAAAAAAS??? Zelda und Link? spieletipps, ihr habt sie doch nimmer alle! Das ist ja wohl die größte Frechheit ever! Was für ein epischer Mist! Dislike! Anzeige!!!!!!!!!!!111einself" Ganz ruhig, ganz ruhig ... Zelda ist wunderwunderschön und Link ist ein stattlicher Krieger. Das war aber nicht immer so.

Zelda: "Ich will das aber haben!" Link: "Grxlxmpfsbnd!"Zelda: "Ich will das aber haben!" Link: "Grxlxmpfsbnd!"

Irgendwann in grauer Vorzeit dachte sich jemand bei Nintendo, es wäre eine gute Idee, die Marke "The Legend of Zelda" anderen Entwicklern zur Verfügung zu stellen. So gelangte Link nebst Prinzessin Zelda in zwei Spiele für die glücklose Konsole CD-i von Philips. Unter den Namen Link - The Faces of Evil und Zelda - The Wand of Gamelon entstanden zwei Machwerke, die nicht mal annähernd an die spielerische Brillanz der Originale heranreichen.

(Quelle: Youtube, JG83521)

Abgesehen von der vermissten Perfektion, die sonst die Zelda-Spiele auszeichnet (Großmeister Shigeru Miyamoto legt auch heute noch gerne persönlich Hand an und fragt Level-Gestalter zum Beispiel, warum da ein Stein liegt. Kein Witz!), sind die beiden Helden auch noch abgrundtief hässlich dargestellt.

Die sonst so ätherische Prinzessin Zelda wirkt eher wie eine verwöhnte, reiche, dumme Göre, der man nichts recht machen kann. Ständig schmollt sie rum, ist angefressen und verfügt über den IQ eines Pflastersteins. In den Schatten gestellt wird sie dabei nur von Link selbst.

Der wird nämlich als zurückgebliebenes Gummigesicht dargestellt, der zu jedem Zeitpunkt so aussieht, als wäre er hauptberuflich Dorftrottel. Wenn euch die Darstellung nicht umhaut, erledigt das die superbillige Sprachausgabe mit bleischwerem amerikanischen Akzent. Das haben die beiden nicht verdient! Aber ihr seht: Selbst so prominente Figuren wie Zelda und Link haben Leichen im Keller, wenn auch wie in diesem Fall hauptsächlich welche grafischer Natur.

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Nummer 3: Nier

Nier, die Hauptfigur des gleichnamigen Spiels, hat ein Gesicht, dass die Milch im Kuheuter sauer werden lässt, kleine Kinder zum Weinen bringt und bestens dazu dient, gekochte Eier abzuschrecken. Nier ist wirklich das Gegenteil von einem schönen Mann. Der Umstand, dass er im Verlauf des Spiels auch noch eine Augenklappe verpasst bekommt, macht die Sache nicht besser.

Nier: Ein Gesicht, das nur eine Mutter lieben könnte.Nier: Ein Gesicht, das nur eine Mutter lieben könnte.

Dabei ist Nier eine Seele von einem Menschen. Als aufopfernder Vater oder liebevoller Bruder kümmert er sich um seine Tochter respektive Schwester. Wie das dargestellt wird, hängt von der Version ab, die ihr spielt, denn mal hat Nier ein Kind, mal ein kleines Geschwisterchen.

Hinzu kommt, dass er in seinem Heimatort der einzige ist, der mit einer Vielzahl von Schneid- und Hackwerkzeugen umgehen kann und so die Einwohner vor Bedrohungen beschützt. Dass er auch noch über eine recht finstere Art von Magie verfügt, erleichtert ihm diese Aufgabe.

Stets hat Nier nur das Wohl seiner Mitmenschen im Blick. Dafür nimmt er die beschwerlichsten Aufgaben auf seine Schultern. Stets hat er tröstende oder aufmunternde Worte parat, wenn es darum geht, die Last des Lebens anderer zu mindern.

Mit einem Gesicht, das aussieht, als wäre ein Leguan mit Volldampf auf eine Steinwand zugetrappelt, gewinnt Nier sicher keinen Schönheitswettbewerb. Doch seine gesamte Persönlichkeit macht ihn trotz seines grobschlächtigen Äußeren zu einer der schönsten Figuren im Spieleuniversum, deren Geschichte nicht euer Auge, dafür aber euer Herz zum Tränen bringt.

Weiter mit: Trevor Philips, Mega Man

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Tags: Fun   Retro  

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