10 Indie-Spiele, auf die ihr euch freuen könnt - Yooka-Laylee, Forma 8, Code 7, Deliver us the Moon

(Special)

Nummer 7: Yooka-Laylee

Land: Großbritannien

Genre: 3D-Hüpfspiel

Entwickler: Playtonic Games

Hersteller: Team 17

System: PC, Mac, Linux, Xbox One, PS4, Wii U

Erscheint voraussichtlich: Anfang 2017

Beide Helden verfügen über individuelle Fähigkeiten. Fledermaus Laylee kann Yooka zum Beispiel durch die Lüfte transportieren.Beide Helden verfügen über individuelle Fähigkeiten. Fledermaus Laylee kann Yooka zum Beispiel durch die Lüfte transportieren.

Banjo-Kazooie aus der Feder von Nintendos damaligem Haus- und Hofentwickler Rare ist Retro-Anhängern unter euch sicher noch ein Begriff. Das schräge Duo aus Bär Banjo und Vogeldame Kazooie zählt noch immer zu den beliebtesten Hüpfspiel-Helden seiner Zeit. Umso mehr dürften sich Genre-Liebhaber freuen, dass mit Yooka-Laylee Anfang 2017 ein spiritueller Nachfolger für eine Vielzahl von Systemen in den Startlöchern steht.

Der Inhalt im Schnellverfahren: Geschäftemacher Capital B und sein Handlanger Dr. Quack sind drauf und dran, die Bücher dieser Welt in bare Münze umzuwandeln. Das giftgrüne Chamäleon Yooka und die lilafarbene Fledermausdame Laylee wollen das natürlich nicht zulassen und stürzen sich gemeinsam in ein rasantes 3D-Abenteuer. Levelübergreifende Herausforderung gleich nach Spielbeginn: Goldene Buchseiten namens Pagies sammeln.

Sie sind die ultimative Freischalt-Währung in diesem quietschfidelen Spieleuniversum, das vor Anspielungen auf Banjo-Kazooie nur so strotzt. Kein Wunder, mehr als ein halbes Dutzend Mitarbeiter hat seine Brötchen damals bei Rare verdient. Verrückt: Sogar ein optionaler „N64 Shader“-Modus ist geplant und soll die Stimmung damaliger N64-Spiele einfangen. Abseits eines umfangreichen Solo-Abenteuers inklusive Quiz-Show, Lorenfahrten und Bosskämpfen spendiert Playtonic Games einen lokalen Koop-Modus sowie acht Minispiele für bis zu acht Mitspieler.

Fazit: Vielversprechende Hüpferei, die einem der beliebtesten Genres der 90er Jahre spannende "Open World"-Elemente einimpft. Die quirligen Helden haben bei uns ohnehin ein Stein im Brett.

Nummer 8: Forma.8

Land: Italien

Genre: Metroidvania

Entwickler: Mixed Bag

Hersteller: Mixed Bag

System: PS4, PS Vita, Wii U, Xbox One, iOS, PC, Mac, Linux, New 3DS

Erscheint voraussichtlich: Sommer 2016

Forma.8 stammt von den Machern von Futuridium und mutet an wie eine Fusion aus Pixeljunk Shooter und Limbo.Forma.8 stammt von den Machern von Futuridium und mutet an wie eine Fusion aus Pixeljunk Shooter und Limbo.

Sei es nun Antiflux, Axiom Verge, Ghost 1.0 oder Song of the Deep – Metroidvania-Spiele haben Hochkonjunktur. Forma.8 will auch ein Stück vom Kuchen abhaben, modifiziert jedoch eine Komponente des Grundkonzepts entscheidet. Konkret: Der Spielablauf ist deutlich verzeihender und entspannter. Nicht zuletzt weil der Held keine Figur mit zwei Armen und Beinen ist, sondern eine schwebende Drohne, die ihr ähnlich wie das Raumschiff aus Pixeljunk Shooter durch eine feindliche gesinnte Welt navigiert. Ziel der Mission: Eine mächtige Energiequelle im Inneren des Planeten finden und zurück zum im Orbit wartenden Mutterschiff transportieren. Nur so nämlich kann die Reise durchs All fortgesetzt werden.

Neben Duellen mit diversen fantastischen und futuristischen Feindeinheiten resultiert all dies vor allem in der Erforschung der wunderschönen Spielwelt. Die wiederum betört mit grandios aufeinander abgestimmten Farben, interessanter Scherenschnitt-Optik, feinem Parallax-Scrolling und butterweichen Animationen (selbst auf PS Vita schafft die Engine 60 Bilder pro Sekunde!). Auf die Ohren gibt’s spannungsgeladene Synthi-Klänge und wunderbar aufeinander abgestimmte Toneffekte. Sammelt ihr zum Beispiel mehrere Punkte-Extras nacheinander auf, klingt es so, ob ihr die Tonleiter nacheinander abspielt.

Fazit: Pixeljunk Shooter und Limbo haben es euch angetan? Dann wird Forma.8 euer Herz im Sturm erobern.

Nummer 9: Code 7

Land: Deutschland

Genre: Text-Adventure

Entwickler: Goodwolf Studio

Hersteller: Goodwolf Studio

System: PC

Erscheint voraussichtlich: September (Prolog als Gratis-Download); Februar 2017 (finales Spiel)

Nostalgie pur: Dialoge und "Multiple Choice"-Sequenzen lassen sich bequem mit den Zifferntasten der Tastatur bewältigen.Nostalgie pur: Dialoge und "Multiple Choice"-Sequenzen lassen sich bequem mit den Zifferntasten der Tastatur bewältigen.

Es gibt sie noch, die guten alten Text-Adventures. Einer der jüngsten Vertreter dieser Zunft kommt aus Deutschland, genauer gesagt aus Bonn von den Goodwolf Studios und hört auf den Namen Code 7. Das Zwei-Mann-Team erzählt die Geschichte eines Hackers namens Alex. Sowohl er als auch seine Partnerin Sam sind gefangen an unterschiedlichen Orten auf einer verlassenen Raumstation. Ihr einziger Weg zu kommunizieren ist ein schlichtes Text-Interface. Mit seiner Hilfe erfahrt ihr, wie es um Sam bestellt ist, erteilt ihr Befehle und so weiter. Was auf dem Papier nach Buchstabensalat und Langeweile klingt, entfaltet beim Spielen Hochspannung. Denn kaum folgt ihr den packend geschriebenen Text aufmerksam, erledigt die Fantasie den Rest. Zusätzlicher Nervenkitzel: Immer wieder blendet das Spiel – die Alien-Filme lassen grüßen – eine Karte ausgewählter Stationsbereich ein, auf der ihr Sams Position sowie die anderer, sich bewegender Objekte erkennen könnt.

Anders als bei vielen Retro-Ahnen dieses Genres sind alle Dialoge in Code 7 zudem professionell vertont. Sam etwa wird gesprochen von Jessica Caroll, einer erfahrenen Synchronsprecherin, die ihr Talent bereits in Game of Thrones, Beowulf sowie unzähligen Videospielen zum Besten gab. Neugierig geworden? Dann solltet ihr die für September geplante Kickstarter-Kampagne im Auge behalten, mit welcher die Macher weitere Tonstudio-Sitzungen finanzieren möchten. Pünktlich zum Start soll hier der Prolog der insgesamt fünf Episoden umfassenden Geschichte kostenfrei angeboten werden.

Fazit: Goodwolf Studio reanimiert ein längst verschollen geglaubtes Genre – und scheint bisher alles richtig zu machen. Unbedingt den Gratis-Prolog im September laden!

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Tags: Indie   Gamescom 2016   Kickstarter  

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