Die 10 interessantesten VR-Erlebnisse der gamescom

(Special)

von Sönke Siemens (26. August 2016)

Haarsträubende Hochgeschwindigkeitsrennen, bleihaltige Weltraumspaziergänge und dramatische Zauberduelle – die diesjährige gamescom stand ganz im Zeichen verrückter VR-Erlebnisse.

Auf der E3 in Los Angeles gab es bereits einen ersten Vorgeschmack auf das zu erwartende VR-Aufgebot. In Köln präsentierten viele Entwickler vor allem die großen Hersteller im Zuge der Spielemesse gamescom nun weiter fortgeschrittene Versionen eben dieser Projekte.

spieletipps hat sich die zahlreichen Kandidaten ganz genau angesehen und ging dabei auch auf Tuchfühlung mit Neuankündigungen wie Driveclub VR und dem bisher nie in Aktion gezeigten Super Stardust Ultra VR. Wir haben uns die Finger wund gespielt und stellen die zehn interessantesten VR-Games der Messe vor. In diesem Sinne: Vorhang auf für die interessantesten VR-Erlebnisse der gamescom!

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Die 10 interessantesten VR-Erlebnisse der gamescom 2016

Übrigens: Falls ihr noch mehr über die gamescom wissen wollt, haben wir für euch selbstverständlich noch weitere Beiträge im Angebot. Schaut mal rein!

Nummer 1: Robinson - The Journey

Genre: First-Person-Abenteuer

Entwickler: Crytek

Hersteller: Crytek

System: PS VR

Erscheint: voraussichtlich 13. Oktober 2016

Webseite: www.robinsonthegame.com

Mit dem Multitool könnt ihr zum Beispiel die Umgebung scannen oder schwere Objekte von A nach B wuchten.Mit dem Multitool könnt ihr zum Beispiel die Umgebung scannen oder schwere Objekte von A nach B wuchten.

Kein anderer deutscher Entwickler war auf der gamescom mit so vielen VR-Spielstationen vertreten wie Crytek. Neben dem bereits für Oculus Rift veröffentlichten The Climb stand bei den Frankfurtern vor allem Robinson - The Journey im Fokus. Darin dreht sich alles um einen Jungen namens Robin. Er überlebt den Absturz einer Raumstation und findet sich kurz nach Spielbeginn auf einem mysteriösen, von Dinosauriern bewohnten Dschungelplaneten wieder.

Die knapp 15-minütige Anspiel-Demo beginnt mit einem Auftritt von Higs. Die quirlige Flugdrohne kann sprechen und steht Robin mit Rat und Tat zur Seite. Nähert ihr euch etwa einem gefährlichen Abgrund, schwirrt Higs sofort heran und zeigt eine Stopp-Hand in seiner Display-Matrix. Darüber hinaus kommentiert er praktisch jede Situation mit viel trockenem Wortwitz. Kurzum: Er ist eine echte Bereicherung für die grafisch famos inszenierte Spielerfahrung. Geht’s nach Crytek bleibt Higs übrigens nicht euer einziger Begleiter. Später sollt ihr noch von einer weiteren Entität unterstützt werden, die im Gegensatz zu Higs weit weniger auf Robinsons Sicherheit achtet und ihn eher zu risikoreichen Entdeckungstouren ermuntert.

Spielerisch präsentiert sich die gamescom-Demo als eine clevere Symbiose aus "Ego-Perspektive"-Erforschung, Physikpuzzle-Elementen und Kletterabschnitten Marke The Climb. In einer Szene sollt ihr zum Beispiel einen riesigen Pflanzenfresser-Dino füttern, indem ihr umherliegende Metalldosen mit dem Traktorstrahl eures vielseitigen Multifunktionswerkzeugs gegen herabhängende Früchte schleudert. Anderenorts geht’s darum, eine Wand aus stufenähnlichen Pflanzen zu erklimmen, die sich in vorgegebenen Abständen öffnen und schließen. Bevor es allerdings soweit ist, müsst ihr ein Physikpuzzle lösen, um die seltsamen Gewächse erblühen zu lassen.

Fazit: Neben Batman - Arkham VR und Driveclub VR das grafisch bisher eindrucksvollste PlayStation-VR-Erlebnis. Das gewaltfreie, auf Puzzlen und Entdecken getrimmte Spielprinzip weiß ebenfalls zu gefallen.

Nummer 2: Driveclub VR

Genre: Rennspiel

Entwickler: Sony

Hersteller: Sony

System: PS VR

Erscheint: voraussichtlich Ende 2016

Webseite: https://www.playstation.com/de-de/games/driveclub-vr-ps4/

Die Sicht aus dem Cockpit ist so realitätsnah wie nie zuvor.Die Sicht aus dem Cockpit ist so realitätsnah wie nie zuvor.

Kaum ein Spiel begeistert "PS VR"-Enthusiasten derzeit so sehr wie Driveclub VR. Kein Wunder, immerhin sind Rennspiele für die kommende Sony-Videobrille bisher rar gesät. Schon der Einstieg ist eine Freude. Bevor ein Rennen beginnt, dürft ihr eure Rennsemmel zunächst einmal von außen bewundern und zwischen verschiedenen Betrachterpositionen wählen. Der sogenannte Inspektionsmodus gestattet euch ferner, die verblüffend detailreich modellierten Cockpits vom Beifahrersitz aus aus nächster Nähe zu begutachten.

Um ein Rennen zu starten, dann einfach den Fahrersitz ins Visier nehmen, auf die Quadrattaste drücken und ab geht die Post. Erster Wow-Moment: Die Rück- und Seitenspiegel sind voll funktionsfähig, zeigen also in Echtzeit, was neben und hinter euch geschieht. Wer mag darf alternativ aber auch einfach den klassischen Schulterblick anwenden und mit eigenen Augen durch die Heckscheibe blicken.

Entfernungen zu anderen Fahrzeugen lassen sich in VR viel besser einschätzen.Entfernungen zu anderen Fahrzeugen lassen sich in VR viel besser einschätzen.

Einmal den Fuß auf dem Gaspedal und die Hände fest am Lenkrad, hat euch Driveclub VR dann endgültig am Wickel. Spätestens jetzt merkt ihr auch, wie wichtig es ist, sich immer wieder umzuschauen und die drei verschiedenen Spiegel aktiv zu nutzen. Gleichzeitig merkt ihr, wie viel besser sich Abstände zu Kurven und anderen Hindernissen in VR abschätzen lassen. All das in Kombination mit einem guten "Force Feedback"-Lenkrad sorgt für eine Immersion, wie man sie von anderen Konsolen-Rennspielen bisher nicht kannte. Ebenfalls grandios: Im brandneuen Cruise-Modus erkundet ihr bekannte und neue Strecken (fünf urbane Schauplätze) ohne Zeitdruck und ohne Gegner im Nacken. Dazu gibt’s neue Drift- und Zeitfahren-Herausforderungen für Solo- und Online-Multiplayer-Modus.

Grafisch kann sich Driveclub VR absolut sehen lassen. Die Bildrate ist konstant flüssig, Fahrzeuge und Umgebungen sind prima modelliert und Lichtspielereien wie die am Horizont untergehende Sonne begeistern. Einziges Manko: Die Auflösung wirkt nicht so hoch wie in der bereits erhältlichen normalen Version. Einbußen, die auf der PS4 Neo hoffentlich der Vergangenheit angehören.

Fazit: Sieht toll aus, spielt sich grandios und wurde um interessante neue Inhalte erweitert. Hat das Zeug zur Rennspiel-Offenbarung auf der PS4!

Weiter mit: Here They Lie, Batman - Arkham VR, Super Stardust Ultra VR, Rise of the Tomb Raider

Tags: Virtual Reality   Gamescom 2016  

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