Diese Rezepte lassen jeden Zockerabend gelingen

(Special)

von Matthias Kreienbrink (23. September 2016)

Schockschwerenot! Zum Abend haben sich die drei besten Freunde angekündigt. Es soll mal wieder so richtig gezockt werden. Also die Controller abgestaubt, das Zimmer aufgeräumt, das Sofa abgesaugt. Den Browser-Verlauf gelöscht - und gekocht.

So stellen sich Werbefotografen Kochen vor.So stellen sich Werbefotografen Kochen vor.

Der moderne Zocker von heute führt seinen Freunden nicht nur ein gelecktes Zimmer vor. Nein, er oder sie wird ebenso Essen kredenzen, das sich gewaschen hat. Beziehungsweise gewaschen werden muss, weil es nicht aus dem Tiefkühlfach kommt. Die Chipstüte direkt wieder aus dem Einkaufskorb nehmen, den Energydrink gar nicht erst einpacken. Wir geben euch im Folgenden fünf einfache aber effektive Kochideen, die es in sich haben. Denn natürlich haben wir darauf geachtet, dass es nicht krümeln, nicht fetten und nicht beim Zocken im Weg sein darf.

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Das perfekte Essen für einen Zocker-Abend

Mini-Pizzen

Belegt die Pizzen ganz so wie ihr es mögt - aber probiert dabei doch mal was Neues.Belegt die Pizzen ganz so wie ihr es mögt - aber probiert dabei doch mal was Neues.

Klingt jetzt erstmal nicht so ausgebufft. Kann aber, wenn man es richtig macht, unglaublich lecker sein. Das Geheimnis ist der Teig, den ihr natürlich selbst macht. Dafür braucht ihr 500 Gramm Mehl. Wählt ruhig einfaches Weizenmehl, das ist der Klassiker. Wenn ihr beeidrucken wollt - oder euch etwas gesünder ernähren wollt - könnt ihr auch zu Dinkelmehl greifen. Zu dem Mehl kippt ihr 4 Gramm Hefe, es handelt sich dabei um Trockenhefe, die ihr in jedem Supermarkt bekommt. Weiterhin gehören 300 Gramm lauwarmes Wasser in den Topf. Lauwarm, damit die Hefe schneller gärt. Zuletzt 2 Esslöffel Olivenöl und 10 Gramm Salz. Das alles könnt ihr mit den Knethaken eures Mixers vermengen - oder besser noch mit den eigenen Händen. Eine gute Vorbereitung auf die erste Runde Mario Kart. Für die Sauce kocht ihr eine Dose gestückelte Tomaten ein. Das heißt, dass ihr einen Topf mit den Tomaten bei geringer Hitze so lange auf dem Herd lasst, bis kaum noch Flüssigkeit vorhanden ist. Mit Oregano, Basilikum sowie Salz und Pfeffer nach Geschmack würzt ihr die Sauce. Nachdem ihr den Teig eine Stunde lang habt gehen lassen, könnt ihr ihn ausrollen. Möglichst in winzig-kleine Pizzen, die mit einem Haps im Mund verschwunden sind - damit ihr das Zocken gar nicht erst unterbrechen müsst. Beim Belegen der Pizza habt ihr freilich freie Hand. Doch möchten wir euch folgendes empfehlen: Rollt die Pizzen hauchdünn aus und belegt sie mit dünn geschnittenen Kartoffeln, Ziegenkäse und Rosmarin.

Hummus und Baba Ghanoush

Hummus (links) und Baba Ganoush sehen sich zwar ähnlich, schmecken aber ganz anders.Hummus (links) und Baba Ganoush sehen sich zwar ähnlich, schmecken aber ganz anders. Was gibt es schöneres als Tonnen an Knoblauch? Eben! Zudem lassen sich Hummus und Baba Ghanoush hervorragend dippen - was euch einen entscheidenen Vorteil beim Zocken bereiten kann. Denn während sich Hände in Chipstüten verirren, habt ihr ein Stück Brot in der Hand und dipt genüsslich. Außerdem ist Knoblauch gut für die Durchblutung, was wiederum gut für Hirn und Reflexe ist. So geht's: Für den Hummus kauft ihr euch eine Dose Kichererbsen. Die sind besser als die in der Tüte, da sie garantiert durchgekocht sind und damit nicht übermäßig viele unangenehme Gerüche hervorrufen. Weiterhin braucht ihr Tahin, das ist Sesam-Muß, bekommt ihr im Biomarkt oder beim Türken um die Ecke. Olivenöl und eine Knoblauchzehe dürfen auch nicht fehlen. Die Erbsen lasst ihr abtropfen. Achtung: den Sud nicht wegkippen. Mit einem Pürierstab zerkleinert ihr die Erbsen und die Knoblauchzehe, schüttet dabei nach und nach den Sud dazu, bis ihr eine homogene Masse vor euch habt. Bei Olivenöl und Tahin geht ihr wie folgt vor: Nehmt von beiden zunächst einen Teelöffel. Dann schmeckt ab. Gebt mehr und mehr von beidem dazu, bis euch das Hummus gut schmeckt. Salz natürlich nicht vergessen.

Das Baba Ghanoush bereitet ihr ganz ähnlich zu. Ihr kauft euch 2 Auberginen, stecht diese mit Gabeln bei. Bei 200 Grad lasst ihr sie für ca. 30 Minuten im Backofen so richtig weich werden. Dann hölt ihr sie aus, bis nur noch die Schale übrig ist. Knoblauch pressen und mit den Auberginen vermischen. Auch Tahin und Olivenöl gehören hier wieder in den Topf. Anders als beim Hummus gehören dann noch drei Esslöffel Zitronensaft und ein halber Bund Petersilie – gehackt – dazu. Alles gut verrühren, schmeckt auch noch 1-2 Tage danach.

Rohkostplatte

Rohkost kann so lecker sein!Rohkost kann so lecker sein!

Ja, wirklich! Was jetzt vielleicht erstmal wie ein Witz klingt, ist wirklich eine gute Idee. Nicht nur kann so eine Platte wunderbar mit Dips kombiniert werden. Auch sind Gemüsesticks eine wunderbare Knabberei für zwischendurch, die nicht eure Controller vollfettet. Außerdem könnt ihr euch bei der Auswahl des Gemüses austoben. Von Möhren bis zur guten alten Gurke oder dem Staudensellerie zu Kuriositäten wie etwa roher Rote Beete. Wobei bei letzterer wieder aufzupassen ist: Die Finger werden rot!

Süßkartoffel-, Pastinaken-, Kürbispommes

Würzt eure Pommes doch mal scharf.Würzt eure Pommes doch mal scharf.

Pommes kennt jeder. Pommes sind ja auch lecker. Noch leckerer(er) sind aber Pommes aus Süßkartoffeln, Pastinaken und Kürbis. Wieso? Weil die drei Gewächse eine feine Süße haben, die man wunderbar mit einer pikanten Würzung kombinieren kann. Die Herstellung ist einfach: Süßkartoffeln und Pastinaken schält ihr einfach und schneidet sie in Stifte. Die Dicke der Stifte könnt ihr selbst festlegen. Den Kürbis zu bearbeiten gestaltet sich zwar etwas komplizierter, doch ein wahrer Gamer stellt sich jeder neuen Herausforderung. Mit einem scharfen, großen Messer schneidet ihr zunächst oben und unten den Kürbis an. Ihr entfernt also sozusagen den Kopf und das Ende. Danach schneidet ihr den Kürbis längs durch. Mit einem Löffel entfernt ihr die Kerne. Danach dann einfach die beiden Kürbishälften längs in Scheiben schneiden. Es empfiehlt sich, einen Umluft-Ofen zu benutzen. Solltet ihr diesen nicht besitzen, so ist es am besten, Ober- und Unterhitze zu nutzen und die Pommes nach und nach zu backen – bloß nicht einen Haufen machen, sonst kommt Matsch dabei raus. Bei 200 Grad legt ihr die Stifte gut verteilt auf ein Backblech. Träufelt ein wenig Olivenöl über diese, würzt sie mit Salz. Bei den weiteren Gewürzen könnt ihr euch einfach ausprobieren. Kräuter, Würzsalze, Chili, geht alles! Der Clou bei diesen Pommes ist, dass sie recht schnell gar sind. Schon nach ca. 10 Minuten dürften diese weich genug sein um sie essen zu können. Wenn ihr richtig knusprige Pommes wollt, lasst ihr sie dementsprechend länger im Ofen.

Alles schief gegangen? Auf der nächsten Seite zeigen wir euch ein Not-Rezept, das euch auf jeden Fall retten wird.

Weiter mit: Das Not-Rezept

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Tags: Fun  

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