Test UeberSoldier - Seite 2

Zu Luft oder zu Boden, der Feind ist überallZu Luft oder zu Boden, der Feind ist überall

Rachefeldzug

Um überhaupt einen Hauch von Chance gegen die Ausgeburten der Hölle zu haben, wurden dem Spieler einige wenige Spezialfähigkeiten verliehen. So kann er z.B. per Tastendruck einen blauen Schutzschild ausfahren der sämtliche Kugeln aufhält, die auf ihn gefeuert werden, ebenso lädt er schneller nach, feuert schneller und rennt ein wenig schneller als die KI Gegner oder Kollegen. Auch auf Unterstützung darf zurückgegriffen werden, in den 12 abwechslungsreichen Levels stehen dir ab und zu Widerstandskämpfer zur Verfügung. Diese stellen sich aber teilweise so dumm an, dass man meinen könnte, sie hätten nichts als Stroh im Kopf. Auch die Gegner sind nicht die Hellsten, diese agieren so schlecht, dass sie an einer Wand stecken bleiben, in die falsche Richtung schießen, Granaten auf ihre eigenen Kollegen werfen und vieles mehr. Aber nicht nur die sehr dümmliche KI stellt Probleme dar, sondern auch das Spiel selbst. Unnötige Abstürze lassen das Spiel derzeit noch sehr unfertig aussehen ebenso nerven auch noch die starken Performance Probleme. Einige Stellen des Spieles ruckeln selbst auf leistungsstarken Rechnern enorm. Für diese Probleme sollte schnell ein Patch veröffentlich werden. Eine automatische Patch-Aktualisierung wurde im Spiel bereits mit eingebaut, als ob der Entwickler diese Probleme vorab schon kannte.

Die Explosionen sehen sehr schön ausDie Explosionen sehen sehr schön aus

Technisch der ÜberSoldier?

Auf den ersten Blick sieht "ÜberSoldier" recht schick und aktuell aus. Grafisch kann der Titel zwar nicht mit aktuellen Hits wie "The Elder Scroll IV: Oblivion" oder "Half-Life 2" mithalten, sieht aber immerhin nicht allzu schlecht aus. Aber nur auf den ersten Blick und der täuscht. Zwar sieht die Umgebung sehr detailliert aus, Schatten- und Lichteffekte sorgen für ein Glänzen in den Augen, aber die Charaktere wirken sehr steif, ebenso sieht ein Feind aus wie der Nächste. Ebenfalls zieren Grafikfehler das Geschehen öftersund auch die Lippenbewegungen passen überhaupt nicht zu der Synchronisation. Diese wurde aber komplett in Deutsch vertont, immerhin machen auch die Synchronsprecher einen guten Job und erzählen die Story einwandfrei. Auch der komplette Soundtrack klingt sehr stimmig, denn speziell für den Titel wurde Star Search Gewinner Martin Kesici angeheuert. Dieser bringt mit seinem eher rockigen Titel "Save Me " seinen Hauch von Kriegsfeeling mit ein. Aber auch im Soundbereich ist der Titel leider nicht perfekt, die Waffensounds und Explosionsgeräusche haben wir bereits in vielen Konkurrenzspielen besser gehört und sind darum ein wenig enttäuscht. Unpassend hingegen ist auch die Musik während des Spiels. Das immer gleiche Hintergrundgedudel nervt nach kurzer Zeit und passt nie zum gezeigten Spektakel. Aber immerhin ist die Steuerung teilweise sehr gut gelungen, eine sehr leichte und mit viel Spielraum programmierte Steuerung lässt kaum Kritik aufkommen. Nur ein kurzzeitiges Ruckeln ist zu bemerken.

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