Vorschau Dragon Ball - Xenoverse 2: Frisch angespielt!

von Thomas Nickel (16. Oktober 2016)

Um die Zeitlinie der "Dragon Ball"-Welt intakt zu halten, sind schnelle Fäuste und ein kühler Kopf gefragt. Fühlt ihr euch jetzt angesprochen? Dann lest gerne weiter ...

Die Zeit ist ein fragiles Gebilde - vor allem in der Welt von Dragon Ball Z! Stellt euch beispielsweise mal vor was passiert wäre, wenn Piccolo den Fiesling Radditz vor langer Zeit nicht erledigt und Son Goku sich nicht für die gute Sache geopfert hätte ... Die Geschichte der "Dragon Ball"-Welt wäre vollkommen anders verlaufen! Aber genau für solche Situationen gibt es eine Organisation, die den Lauf der Zeit in korrekten Bahnen hält - und genau zu der gehört ihr beim demnächst erscheinenden Dragon Ball - Xenoverse 2.

Richtig gelesen: In der jüngsten Umsetzung des ewig populären Dragon Ball schlüpft ihr zumindest im Story-Modus nicht in die Rolle von Son Goku, Vegeta, Piccolo, Trunks oder einem der zahllosen anderen Helden und Schurken. Stattdessen erschafft ihr eine eigene Figur, die ihr durch das prügellastige Abenteuer begleitet und die langsam aber sicher an ihren Aufgaben wächst und stärker wird. Genau das durften wir nun in einem geschlossenen Beta-Test ausprobieren.

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Eindrücke aus Dragon Ball - Xenoverse 2

In diesem Beta-Test ging schon eine ganze Menge: Die Charaktergenerierung war ebenso implementiert wie die riesige Missionsbasis, dort tummelten sich die Figuren unzähliger weiterer Spieler und auch die komplette Kampfeinführung und etliche Missionen standen schon zur Verfügung. Und um es gleich vorweg zu nehmen: Das, was da gespielt werden durfte, das machte ordentlich Lust auf mehr!

Saiyajin, Majin oder Freezer-Clan?

Am Anfang des Abenteuers steht eine simple Frage: Wer seid ihr eigentlich? Die Auswahl ist wie schon beim Vorgänger Dragon Ball - Xenoverse groß! Zur Auswahl stehen Menschen, Saiyajin und Majin - die kommen jeweils wahlweise männlich oder weiblich daher, ergänzt wird die Auswahl von den geschlechtslosen Namekianern und dem Freezer-Clan. Nächste Entscheidung: Wie seht ihr eigentlich aus? Die Auswahl an Augen, Gesichtern und Frisuren ist schier endlos, ihr dürft dazu fast alle Teile eurer Figur individuell einfärben und natürlich auch noch eine Stimme wählen. Dann ist es fast geschafft. Nur die Frage nach eurem Kampfstil bleibt. Ihr habt die Wahl zwischen einem Fokus auf Nahkampf, auf Fernkampf oder einer ausgewogenen Mischung.

Steht eure Figur, findet ihr euch im weitläufigen Hauptquartier wieder. Das ist nochmal ein ganzes Stück größer als im Vorgänger. Überall laufen menschliche Mitspieler und andere Figuren herum, ihr findet zahlreiche Geschäfte und über all dem wacht der mächtige Drache Shen Long. Um nicht verloren zu gehen, blendet ihr per Knopfdruck eine Karte ein. Die zeigt nicht nur das komplette Areal, sondern auch stets euer nächstes Ziel. Die erste Aufgabe ist denkbar einfach: Macht euch auf die Suche nach dem alten Kaioshin Rou.

Fragt ein wenig herum, nutzt die Karte, und ihr habt ihn nicht nur bald gefunden, sondern auch ein erstes Gefühl für den Aufbau eures Hauptquartiers bekommen - auch wenn sich die Steuerung und vor allem das Sprungverhalten hier ein wenig steif anfühlen. Das ist schön und gut - aber bei einem Spiel in der Welt von Dragon Ball wollt ihr ja in erster Linie die Fäuste schwingen. Praktisch, dass der Kaioshin der Zeit euch ein kleines, aber gehaltvolles Trainingsprogramm zusammengestellt hat! Auf einmal findet ihr euch in einer Meeresumgebung voller grüner Inseln wieder und eignet euch die Grundlagen der Steuerung an.

Na endlich ist Kaioshin Rou gefunden!Na endlich ist Kaioshin Rou gefunden!

Auf einmal fühlt sich nichts mehr steif an: Ihr wetzt durch die Gegend, vollführt schnelle, weite Sprünge und bei gehaltener Sprungtaste erhebt ihr euch in die Lüfte. Wie Son Goku in seinen besten Tagen wetzt ihr umher, zieht dabei einen langen Lichtschweif hinter euch her und genießt die freie Bewegung im Raum. Per Sprungknopf steigt ihr weiter in die Höhe, ein Druck auf den Analogstick lässt euch wieder Absinken. Aber dann ist es endlich Zeit für den ersten verhaltenen Schlagabtausch. Ein Pflanzenmann taucht auf und ist auf Ärger aus. Per Schultertaste wird der Kerl anvisiert und schon fliegen die Fäuste.

Klatschen muss es!

Da gibt es die normalen Angriffe, die in den Varianten schnell, aber wenig durchschlagend und hart und langsam zur Verfügung stehen. Die kombiniert ihr zu den üblichen Kombo-Manövern. Der Fernkampf verläuft ähnlich: malträtiert ihr schnell den entsprechenden Knopf, dann verpasst ihr dem Gegner eine Salve von Energieladungen. Ladet ihr die Aktion dagegen durch Halten der Taste auf, produziert ihr einen flächendeckenden Angriff.

Die Pflanzenmänner können euch nicht viel anhaben.Die Pflanzenmänner können euch nicht viel anhaben.

Im Nahkampf greift ihr euren Gegner und verpasst ihm eine kleine, aber saftige Abreibung, mit schnellen Attacken aus dem Flug heraus sorgt ihr nich nur für Schaden, sondern auch für Irritation. Unter eurer Energieleiste befindet sich eine zweite Leiste, die sich langsam füllt, die nutzt ihr für Spezialangriffe. Die werden nicht durch komplexe Knopf-Steuerkreuz-Kombinationen ausgelöst - ihr haltet eine Schutertaste und wählt dann per Knopfdruck unter den eingeblendeten Aktionen.

Die Möglichkeiten sind vielfältig: Verpasst dem Gegner eine durchschlagende Kombo-Attacke, verbeult ihm das hässliche Gesicht mit einem mächtigen Schwinger und bringt den Feind dazu, bei einem albernen Tanz die Hüften zu schwingen - netterweise ist der Feind dabei natürlich auf einmal schutzlos. Die stetig auftauchenden Pflanzenmänner sind dabei keine große Gefahr, erst in großen Massen werden die Burschen etwas effektiver, doch dank eurer erlernten Manöver putzt ihr sie ohne große Mühen von der Platte.

Das ändert sich beim finalen Kampf der Trainingseinheit: Ein echter Gegner taucht auf - einer, der die gleichen Fähigkeiten wie ihr besitzt. Der setzt euch dann auch gleich mit durchschlagenden Angriffen und schnellen Schlagserien zu, doch ihr habt ja im vorherigen Training gut aufgepasst: Wer schnell schaltet, stets mobil bleibt und die gerade erteilten Lektionen nicht vergisst, der trägt auch hier den Sieg davon. Endlich seid ihr bereit für eine echte Mission und eine kleine Reise durch die Zeit.

Gemeinsam gegen Radditz

Kenner wissen Bescheid: Um Radditz, den Saiyajin, der in den jungen Jahren von Son Gohan auf die Erde kam zu besiegen, gab Son Goku sein Leben hin. Doch etwas stimmt nicht: Radditz gelingt es, Piccolos Angriff, der eigentlich ihn und Son Goku getötet hätte auszuweichen und jetzt haben die beiden ein Problem: Sie sind geschwächt, während Radditz erst so richtig aufdreht. Doch jetzt seid Ihr am Zug: Ihr erscheint - zugegebenermaßen wenig elegant - in der Luft und geht den beiden Helden zur Hand.

Gemeinsam mit Son Goku vermöbelt ihr den alten Radditz.Gemeinsam mit Son Goku vermöbelt ihr den alten Radditz.

Gemeinsam mit Son Goku schlagt ihr Radditz windelweich und erneut hält ihn Son Goku fest, damit Piccolo angreifen kann: Dieses Mal gelingt das Manöver. Radditz ist erledigt und die korrekte Zeitlinie ist wieder hergestellt. Schnell sucht ihr das Weite - es muss ja keiner wissen, dass ihr der Geschichte ein wenig auf die Sprünge geholfen habt. Und immerhin hat sich die Sache gelohnt: Für alle bestandenen Kämpfe bekommt ihr Erfahrungspunkte, mit denen ihr eure Figur zunehmend formt und verbessert. Zeit für weitere Missionen!

Ist die Steuerung erst einmal verstanden, könnt ihr auch endlich mal etwas auf die Figuren und Umgebungen achten, die haben es nämlich in sich! Nie sah die Welt von Dragon Ball so schön aus, nie waren die Animationen so flüssig und dynamisch. Dabei fällt auch auf, wie gut sich eure selbstgebauten Figuren in die Welt von Dragon Ball Xenoverse 2 einfügen! Egal ob als Namekianer, Mensch oder Majin, eure Figur könnte direkt aus der Feder von Serienschöpfer Akira Toriyama stammen. Alles wirkt aus einem Guss und sowohl der typische Humor, als auch die Spannung und Action von Dragon Ball werden hier wunderbar eingefangen.

Majin ist eine der fünf spielbaren Rassen.Majin ist eine der fünf spielbaren Rassen.

Natürlich war das jetzt nur ein Vorgeschmack auf das, was da demnächst auf euch zukommt. Auf viele Aspekte des Spiels, wie beispielsweise die Online-Komponente, dürft ihr euch dann in der fertigen Version freuen. Die erste Anspielrunde hat auf jeden Fall überzeugt und Lust auf mehr gemacht - und zum Glück soll das fertige Spiel bereits Ende Oktober erscheinen. Für angehende Saiyajin wird das ein heißer Prügel-Herbst!

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Tags: Anime   Singleplayer   Multiplayer  

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