Praxis Guide PlayStation VR: Das müsst ihr wissen, um mit PSVR durchzustarten - Was tun bei Tracking-Problemen? Wie gut funktioniert der Spielbetrieb?

(Special)

Was tun bei Tracking-Problemen?

Einige Benutzer berichten im Internet bereits über Macken beim Betrieb. So versetzt sich die Bildmitte selbständig nach links oder rechts. Manchmal stottert auch die Erkennung des Gamepads oder der Move-Controller.

In den Einstellungen justiert ihr nötigenfalls die Brille exakt auf eure Bedürfnisse.In den Einstellungen justiert ihr nötigenfalls die Brille exakt auf eure Bedürfnisse.

Bei unseren Tests gab es kaum derlei Probleme. Dennoch gibt es Abhilfe. Zunächst solltet ihr prüfen, dass ihr in korrektem Abstand und in der Mitte des Kamerabildes sitzt. Die optimale Distanz ist 1,5 Meter. Außerdem solltet ihr schauen, dass sich im Hintergrund keine störende Objekte befinden. Denn die Kamera kann bei Lichtquellen (vor allem bei Sonnenlicht), Bewegungen oder Spiegelungen im Hintergrund durcheinanderkommen. Kurzum: ein ruhiger Hintergrund und eine gedimmte Beleuchtung sind optimal.

In den Einstellungen könnt ihr außerdem "Feintuning" betreiben. Der Menüpunkt "Geräte >> PlayStation VR" bietet viele Optionen zur Einrichtung. Neben den erwähnten Möglichkeiten im Schnellmenü (Position, Bildschirmgröße, Kameraanpassung) stellt ihr hier auch die Trackingleuchten der VR-Brille ein und messt zusätzlich euren Augenabstand.

Tipp: Im laufenden Betrieb haltet ihr die Options-Taste für eine Sekunde, um das Bild wieder vor euch zu zentrieren.

Wie gut funktioniert der Spielbetrieb?

Bei ersten Tests fallen viele Vorzüge, aber auch Nachteile im Betrieb auf. Ein allgemeines Problem bei Datenbrillen ist die Auflösung. Zwar bietet PS VR 1.920 x 1.080 Pixel (genauer gesagt 960 x 1.080 pro Auge). Doch das führt - wegen der Nähe zu den Augen - zu einem leicht verschwommenen Bild. Das gilt auch für Oculus Rift und HTC Vive, auch wenn die Auflösungen bei diesen Geräten bei höheren 2.160 x 1.200 Pixeln liegen.

So knackscharf wie auf vorgefertigten Bildschirmfotos sieht das Bild in der Virtual Reality nicht aus.So knackscharf wie auf vorgefertigten Bildschirmfotos sieht das Bild in der Virtual Reality nicht aus.

Außerdem sind in den Augenwinkeln klar die Ränder der Linsen sichtbar. Es wirkt ein wenig, als ob man durch ein Fernglas mit dünnen Rändern blickt. Doch sobald die Bildschirm-Action losgeht, stören diese Mankos kaum noch. Denn allein das Mittendrin-Gefühl mit Rundumsicht entschädigt für alles.

Bei korrektem Setup wird jede feinste Nuance einer Bewegung umgehend virtuell umgesetzt. Kopfneigung und die Positionserkennung im Raum funktionieren dann reibungslos. Allerdings könnt ihr mit PS VR nicht frei durch den Raum laufen wie beispielsweise mit der HTC Vive. Denn letztere verfügt über zusätzliche Infrarot-Sensoren.

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Tags: Virtual Reality   Hardware  

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