Test The Crew: Erweiterung Calling all Units unter der Lupe

von Sven Vößing (07. Dezember 2016)

The Crew wechselt die Seiten. Mit der Erweiterung „Calling all Units“ schlüpft ihr in eine Polizeiuniform und macht Jagd auf Raser.

Nach der "The Crew - The Wild Run“-Erweiterung schickt euch Hersteller Ubisoft in The Crew - Calling all Units nun auf Streife. Im Gegensatz zum Hauptspiel dürft ihr die Seiten wechseln und im Polizeiwagen die Verfolgung aufnehmen. Zwei Jahre sind seit der Veröffentlichung von The Crew schon vergangen und so sollte es auch nicht wundern, dass die Erweiterung nicht Teil des Season-Pass ist. Es gibt neue Fahrzeuge, Erhöhung des Spielerranges sowie kleinere Verbesserungen, aber der Fokus liegt natürlich auf der Polizeiarbeit.

Bei dieser Polizeiarbeit geht es logischerweise ums Verfolgen und Einfangen. Aber so einfach lässt euch Ubisoft natürlich nicht auf die Straße los. In einer kurzen Einführung wird anhand der jungen Polizistin Clara Washington der neue Spielmodus erklärt. Kurz trifft es aber auch wirklich. Trotz der - mit 25 Euro - recht teuren Erweiterung gibt es keine neuen Filmsequenzen zu sehen, welche die Geschichte vorantreiben. Ist die Einführung vorbei, bleibt es bei einem wirklich kurzen Einzelspieler-Vergnügen. 20 kleinere Missionen erzählen die Hauptgeschichte und sind recht zügig abgearbeitet. Interessanter ist dann eher der Mehrspieler-Modus.

Cops gegen Raser

Wie der Name Calling all Units ("An alle Einheiten!" - So beginnt in Filmen meist eine große Materialschlacht.) schon erahnen lässt, stehen die Verfolgungsjagden zwischen Polizei und Rasern im Vordergrund. Doch statt einfach nur Verkehrssündern hinterher zu fahren und sie zu stellen, gibt es auch kleinere Missionsziele.

Das ist doch mal ein schickes Hinterteil. Das ist doch mal ein schickes Hinterteil.

Diese bestehen auf der Seite der Raser daraus, an bestimmten Punkten Kisten einzusammeln und diese an einen bestimmten Ort zu transportieren. Als Polizist ist die Aufgabe, die ihr im Zuge einer Mission zu erledigen habt, schnell erzählt: Den Raser daran hindern anzukommen. Und dazu ist jedes Mittel recht. Rammen, von der Straße drängen und somit einfangen, alles kein Problem. Aber auch wirklich nichts, was einen vom Hocker haut.

Wechselt ihr wieder auf die andere Seite des Gesetzes, dann bemerkt ihr kaum Veränderungen. Bis auf die Kisten, die nun eingesammelt und zu einem Ziel gebracht werden müssen, ändert sich am Spielprinzip nicht wirklich etwas. Der Clou am Ende der Mission besteht darin, dass statt Upgrades fürs Fahrzeug auch neue Bauteile als Belohnung winken. Habt ihr ein komplettes Fahrzeug in Einzelteilen zusammen, gehört der Wagen euch und darf gefahren werden.

Im Mehrspielermodus ist es möglich, andere Spieler zur Unterstützung zu rufen. Dies sorgt gerade unter Freunden für ein wenig mehr Spaß. Trotzdem bietet auch der Modus, bei dem ihr mit dem Einsammeln von Kisten beschäftigt ist, auch mit mehreren Spielern keine lang anhaltende Motivation.

Dieses Video zu The Crew - Calling All Units schon gesehen?

Und nun: Spezialfähigkeiten!

Egal ob Polizist oder Raser, jeder hat Zugriff auf unterschiedliche Fähigkeiten, um den Gegner daran zu hindern, sein Ziel zu erreichen. Sicherlich sind diese Fähigkeiten nicht unbedingt innovativ, bieten jedoch etwas Abwechslung im Spiel. Als Polizist gibt es zum Beispiel den Tempo-Hack, mit dem ihr die Geschwindigkeit des Verfolgten drosselt. Oder den Impuls-Schock, mit dem der Raser dann komplett die Kontrolle über seinen Wagen verliert.

Wer in dem Getümmel noch eine Blendgranate wirft, sorgt für ordentlich Verwirrung unter den Verfolgern.Wer in dem Getümmel noch eine Blendgranate wirft, sorgt für ordentlich Verwirrung unter den Verfolgern.

Als Raser dürft ihr Blendgranaten werfen oder mit dem Impuls-Schock auch das Polizei-Fahrzeug kurzfristig außer Gefecht setzen. Jeweils fünf Einsätze dieser neuen Spezialfähigkeiten stehen zur Verfügung.

Ansonsten wurde bei dieser Erweiterung nicht wirklich viel Einfallsreichtum an den Tag gelegt. Es gibt natürlich neue Fahrzeuge, Tuning-Teile, auch technische Verbesserungen am Spiel wurden vorgenommen und die maximal erreichbare Stufe wurde auf 60 angehoben. Wirklich relevant für das Spiel ist das aber nicht.

Weiter mit:

Inhalt

Tags: Open World   Online-Zwang   Multiplayer  

Kommentare anzeigen

Fire Emblem: Vom NES-Urgestein zum portablen Strategie-Hit

Fire Emblem: Vom NES-Urgestein zum portablen Strategie-Hit

Fire Emblem gehört zu den beliebtesten Strategiespielen aus dem Hause Nintendo. Was heute jedoch ein fester (...) mehr

Weitere Artikel

Letzte Inhalte zum Spiel

Nintendo: Eine Entwicklerlegende geht in den Ruhestand

Nintendo: Eine Entwicklerlegende geht in den Ruhestand

(Bildquelle: Game Watch Impress) Genyo Takeda verlässt Nintendo und wird im Juni im Alter von 68 Jahren in den Ruh (...) mehr

Weitere News

Gutschein Aktion

Keys für Orcs Must Die - Unchained
Jetzt mitmachen!

Newsletter

Mit diesem Formular kannst du den Spieletipps.de Newsletter kostenlos abonnieren.

The Crew - Calling All Units (Übersicht)