Youtube äußert sich zu Anschuldigungen von Nutzern und Pewdiepie

von Sören Wetterau (16. Dezember 2016)

Es ist eines der größten Themen der Woche gewesen: Youtube-Millionär PewDiePie kündigt an, dass er seinen Kanal löscht, sobald er die Grenze von 50 Millionen Abonnenten knackt. Das ist dann kurz darauf geschehen, obwohl er wie erwartet nicht seinen Hauptkanal gelöscht hat, sondern nur einen unwichtigen Zweitkanal.

Grund für diese nur noch als Klamauk zu bezeichnende Aktion sind angebliche Probleme auf der Video-Plattform. Die großen Youtuber verlieren laut ihrer Aussage Abos, weil ein Fehler oder gar eine beabsichtigte Maßnahme die Abos von Zuschauern automatisch beendet, ohne dass die das mitbekommen. In einem neuen Video widersprechen zwei Mitarbeiter der Plattform diesen Anschuldigungen:

(Quelle: Youtube, Youtube-Hilfe)

Das zuständige Abo-Team von Youtube konnte anhand von 100 individuellen Fällen keine Fehler innerhalb des Systems feststellen. Youtube, so die Produktmanagerin Zindzi weiter, löscht nicht die Abonnements von Nutzern. Allerdings würden geschlossene und Spam-Nutzerkonten nicht zur Gesamtanzahl von Abonnements zählen.

Während geschlossene Konten gar nicht mehr in der Youtube-Welt existieren, erhalten Konten, die von Youtube aus bestimmten Gründen als Bots deklariert werden, weiterhin alle Videos von abonnierten Kanälen und werden nicht automatisch davon entfernt. Im November hat es laut Zindzi übrigens im Schnitt 30 Sekunden gedauert bis ein neu hochgeladenes Video in der Abo-Box eines Nutzers landet. Hin und wieder könnte es allerdings auch ein paar Minuten dauern.

Die Erklärung reicht den Nutzern offenbar nicht. Zum Zeitpunkt des Entstehens dieser Meldung hat das Video rund 22.300 Daumen nach unten erhalten und lediglich 860 nach oben - das erinnert fast schon an die ersten Videos zu Call of Duty - Infinite Warfare. In den Kommentaren werfen nicht wenige Personen den Unternehmen vor, dass sie ihre Nutzer der Lüge bezichtigen. Diese würden ja nicht ohne Grund behaupten, dass Kanal-Abonnements ohne ihr Zutun einfach beendet werden.

Einhundert Fälle seien außerdem nicht repräsentativ, so einer der vielen Vorwürfe. Youtube bittet derweil die Nutzer, die tatsächlich von solchen Problemen betroffen sind, die entsprechenden Feedback-Funktionen zu nutzen. Das Team wolle sich auf jeden Fall darum kümmern, unter anderem weil das Abonnieren von Kanälen eines der zentralen Elemente von Youtube sei.

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Tags: Video  

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