Assassin's Creed: Die ersten Kino-Kritiken sehen gar nicht gut aus

von Sören Wetterau (20. Dezember 2016)

Wer dieses Jahr etwas neues von Assassin's Creed erleben möchte, der greift erstmals nicht zum Controller, sondern muss ins Kino. Ubisoft bringt seine Erfolgsmarke zusammen mit Hauptdarsteller Michael Fassbender und Regisseur Justin Kurzel auf die große Leinwand.

In den USA startet der Film schon morgen in den Kinos, allerdings wird das wohl kein allzu freudiges Fest. Die ersten Kinokritiken sprechen zumeist von einem höchst mittelmäßigen Film, der an vielen Stellen sehr enttäuscht. Droht also eine erneut schlechte Spieleverfilmung?

Die Geschichte rund um den Charakter Callum Lynch, der mithilfe des Animus' die Erlebnisse seines Vorfahren Aguilar in Spanien des 15. Jahrhunderts aufdeckt, schafft es laut Kritiken der Videospielwebseiten Gamespot und IGN kaum zu überzeugen. Zwar schreibt IGN-Autorin Lucy O'Brien, dass der Film an manchen Stellen den typischen Stil der Spielereihe einfängt, diesen aber nicht gänzlich umsetzt und es sich dadurch schlicht nicht richtig anfühlt.

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Die größte Stärke des Films sollen die Vergangenheitsszenen darstellen, die jedoch nur grob einen Drittel der Länge ausmachen. Dies sieht auch die Webseite Collider so, deren Autor vor allem die detailverliebten Kostüme lobt. Außerdem würden mit Aguilar im Zentrum die Verfolgungs- und Kampfszenen überzeugen, die alleinstehend zumindest einen unterhaltsamen Action-Film versprechen würden.

Deutlich harscher mit ihrer Kritik sind die Autoren der Webseiten Time und The Guardian, die den Film absolut kein gutes Zeugnis ausstellen. Vor allem die Gegenwartsszenen sollen absurd ausfallen, die Charaktere untereinander merkwürdig agieren und keine nachvollziehbare Entwicklung nehmen. Owen Gleiberman von Variety stellt deshalb in seinem Fazit fest, dass sich Assassin's Creed nur aufgrund der Menge der bekannten Schauspieler von den restlichen Videospielverfilmungen unterscheidet.

Auf Metacritic erreicht die Verfilmung aktuell nur eine Durschnittswertung von 32 von 100 Punkten. Übrigens exakt derselbe Wert, den auch Warcraft - The Beginning innehält und der Film wurde schließlich von den Zuschauern viel besser, als von den Kritikern aufgenommen. Ob sich das bei Assassin's Creed wiederholt bleibt noch abzuwarten. Hierzulande startet der Film am 27. Dezember in den Kinos.

Nach Prince of Persia ist Assassin's Creed die zweite große Verfilmung von Ubisoft. Welche Marken der französische Hersteller noch so in Petto hat, verrät euch die Bilderstrecke.

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Tags: Film   Science-Fiction  

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