Test The Darkness

von Frank Roglmeier (04. August 2007)

Comicumsetzungen sind derzeit voll in Mode. Neben reihenweiser Filmumsetzungen erscheinen nun auch immer mehr Umsetzungen für Spielekonsolen. Der neuste Kracher ist die düstere Geschichte um den jungen Jackie Estacado, dem urplötzlich zwei Dämonen aus den Schultern wachsen, die ihn zum Bösen verleiten. Im neusten Hit aus den 2K Studios "The Darkness" geht ihr über Leichen und kämpft mit dem Bösen und lasst so manchen Toten zurück. Doch ist der Titel nicht zu brutal für den (deutschen) Spielemarkt?

Die Kreaturen sind bereit.Die Kreaturen sind bereit.

Story:

Kenner der original düsteren und brutalen Comics werden sich in Sachen Geschichte sofort wieder zurecht finden, denn das Spiel orientiert sich komplett an der Vorlage. Neulinge müssen aber nicht verzagen, denn die Spielumsetzung zu "The Darkness" erzählt die Geschichte der ersten Comicbücher. Der Titelheld Jackie Estacado ist kein gewöhnlicher junger Kerl. Schon in jungen Jahren musste er die harte Realität des Lebens erfahren. Seine Eltern wurden brutal ermordet. Allein und auf Rache aus, nahm ihn sein Onkel Paulie Franchetti auf, der als Mafia-Boss in New York die Fäden spinnt. Einige Jahre später arbeitet unser Held als Auftragskiller für dessen Onkel und dies auch mehr als erfolgreich. Jedoch eines abends, sogar noch an seinem 21. Geburtstag, misslingt Jackie ein Auftragsmord: das Opfer kann fliehen. Onkel Paulie ist davon nicht besonders begeistert und möchte nun seinen Neffen aus dem Weg räumen. Das Attentat auf Jackie funktioniert: eine Bombe detoniert in dessen Wohnung. Doch Jackie ist nicht tot: Eine mysteriöse Finsternis hat von ihm Besitz ergriffen und schreit nach Rache. Aber was ist das, was Jackie umgeben, beschützt und gerettet hat? Der Teufel höchstpersönlich, eine Art von Magie oder ist Jackie vielleicht doch tot?

Auch die Polizei jagt euch.Auch die Polizei jagt euch.

Gameplay:

Das Gameplay ist sehr simpel. "The Darkness" ist ein reinrassiger Ego-Shooter wie er im Buche steht. Alles, was sich bewegt und eine Waffe abfeuert, wird erschossen. Dabei geht ihr nicht gerade zimperlich mit den Gegnern um. Mit einer Auswahl aus über 20 Waffen á la Schrotflinte, Maschinenpistole, Karabiner oder einer Kombination aus Pistolen macht ihr euren Gegnern die Hölle heiß. Slowdown Aktionen, wie z.B. in "Fear", auf die derzeit viele Entwickler schwören, gibt es in "The Darkness" nicht. Stattdessen bietet der Titel spezielle Finishing Moves, d.h. kommt ein Gegner euch zu nahe, führt ihr automatisch eine von 20 (in der Uncut-Version satte 24) Finishing Moves aus, wovon euer Gegner sich in diesem Leben nicht mehr erholt. Das Kampfssystem war nicht allein das Hauptaugenmerk der Entwickler. Diese legten ebenfalls viel Wert auf einen Rollenspiel ähnlichen Part. A la "Riddick - Escape from Butcher Bay" müssen regelmäßig Kontakte gepflegt und Kommunikationen geführt werden, um das Spiel zu meistern. So bitten euch regelmässig Passanten, ihnen einen Gefallen zu tun. Jedoch arten diese öfters in Aufgaben aus, in denen ihr bestimmte Menschen suchen müsst, um diese in das Jenseits zu schicken.

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