Nintendo Switch - so spielen sich die neuen Spiele wirklich - Zelda, Arms und Splatoon 2

(Special)

Angespielt: The Legend of Zelda - Breath of the Wild

Ein guter Teil der Ausstellungsfläche war für The Legend of Zelda - Breath of the Wild reserviert. Inhaltlich gab es nichts Neues zu sehen: Die spielbare Hyrule-Demo (der Anfang des Spiels) ist bereits von der Wii U bekannt - auf E3 2016 und Gamescom gab es das bereits. Trotzdem ist es natürlich toll, das lang erwartete Abenteuer endlich mal auf der neuen Hardware zu sehen. Grafisch wirkt es nur wenig hübscher als auf der Wii U. Mit seiner 900p-Auflösung und den teilweise mageren Texturen macht es grafisch gegen ein Open-World-Monster wie Final Fantasy 15 nicht so viel her.

Aber Grafik ist natürlich nicht alles – und spielerisch ist die neue Zelda-Episode bisher einfach enorm vielversprechend und es schmerzt immer wieder, wenn die nach etwa 20 Minuten endet. Hier war dann auch ein zentrales Element der Switch gut sichtbar: Mitten im Spiel nahm eine der Nintendo-Mitarbeiterinnen auf einmal die Switch aus ihrer Docking-Station und sofort ging das Abenteuer auf dem Switch-Bildschirm weiter. Nicht nur das, es sah dort auch noch ein Stück knackiger aus, als auf dem HD-Fernseher! Um einige Ruckler kam das Spiel dennoch in der offenen Spielwelt nicht herum. Trotzdem: Wer sich am 3. März eine Switch zulegt, sollte sich The Legend of Zelda - Breath of the Wild voraussichtlich mit auf die Einkaufsliste setzen. Es rangiert in der Liste der am sehnlichsten erwartetsten Spielen 2017 weit oben.

Angespielt: Arms

Neu und direkt auf die Möglichkeiten der Switch zugeschnitten, insbesondere auf die der Joy-Cons, ist die Prügelei Arms. Für die Oldies unter euch: Das ist so eine Mischung aus dem alten Puch-Out-Automat und dem Gametrek-Spiel Darkwind. Zwei bunte Kämpfer mit langen Feder-Armen stehen sich gegenüber. Ihr haltet in jeder Hand einen Joy-Con. Mit Kippbewegungen in die entsprechende Richtung bewegt ihr die Figur, auf Knopfdruck wird gesprungen und ausgewichen. Eine schnelle Bewegung aus dem Handgelenkt löst Angriffe auf. Außerdem greift ihr Gegner, geht in die Defensive oder löst einen Superangriff aus. Bei Nintendo war der Mehrspielermodus mit geteiltem Bildschirm spielbar.

Was auf den ersten Blick an spielerische Nichtigkeiten wie das alte Boxen bei Wii Sports wirkt, spielt sich in der Praxis überraschend komplex. Taktisch bietet es dem ersten Eindruck nach Raum für intelligentes Vorgehen. Tatsächlich ist Arms viel näher am famosen Punch-Out dran, als am alten Zappel-Boxen der Wii. Die Präsentation kann sich auch sehen lassen: Knallige Farben, scharfe Texturen und abgefahrene Figuren machen Lust auf das fertige Spiel. Zu schade, dass es nicht direkt am Erstverkaufstag verfügbar ist, zeigt es doch auf spaßige Weise viele der Vorzüge der Switch. Immerhin soll Arms noch 2017 recht schnell seinen Weg in die Läden finden.

Angespielt: Splatoon 2

Mit Splatoon gelang Nintendo 2015 ein kleiner Überraschungshit: Die fröhliche Farbkleckserei mit Online-Schwerpunkt überzeugte die Spieler so sehr, dass heute fast jeder dritte Wii-U-Besitzer auch ein Exemplar von Splatoon im Regal oder auf der Festplatte hat. Klar, dass Splatoon da auch auf die Switch kommen muss. Anstatt aber einfach das Original umzusetzen, bastelt Nintendo mit Splatoon 2** einem vollwertigen Nachfolger**. Der spielt chronologisch zwei Jahre nach dem Erstling und kommt mit vielen Neuerungen daher. Splatoon geht in eine neue Runde.Splatoon geht in eine neue Runde. Zentrum des Spiels ist nun ein neuer Stadtteil von Inkopolis, es gibt neue Outfits, Frisuren und Arenen. Eine Arena war direkt spielbar und gefiel gleich wieder mit toller Balance und interessanter Gestaltung. Auch an der Waffenauswahl wurde geschraubt, viele der bekannten Wummen und Roller haben nun neue Eigenschaften. Da Splatoon nun nicht mehr auf zwei Bildschirmen gespielt wird, blendet ihr die Karte jetzt auf Knopfdruck ein.

Die neuen Doppel-Pistolen gefallen mit großem Wirkradius und der Möglichkeit, alleine durch den Druck der Waffen wie in Super Mario Sunshine ein Stück durch die Luft zu gleiten. Grafisch ähnelt Splatoon 2 stark dem Vorgänger, die Tinte wirkt allerdings ein wenig plastischer. Der größte Pluspunkt ist freilich die größere Flexibilität.

Ihr dürft nun auch mit dem Pro-Controller spielen und seid nicht mehr auf den Online-Modus für wilde Mehrspielerschlachten angewiesen, auch ein lokaler Mehrspielermodus ist jetzt mit von der Partie. Was soll da noch schief gehen? Im Sommer ist wieder Tintenfisch-Action angesagt.

Weiter mit: Mario Kart 8 Deluxe, 1-2-Switch und Snipperclips

Tags: Entwicklerbesuch  

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