Die kuriosesten Kopierschutzmaßnahmen

von Jonas Wekenborg (04. Februar 2017)

Habt ihr euch auch schon mal gefragt, wie man am geschicktesten den Plural von Kopierschutz bildet? Wir schon; denn in unserer Bilderstrecke stellen wir euch die kuriosesten Kopierschütze ... Kopierschutzes ... Kopierschutzmaßnahmen vor, die Spielern das Zocken zur Hölle macht oder zumindest deutlich erschwert.

"Digital Rights Management"-Maßnahmen sind heutzutage ein Muss. Längst sind die Zeiten vorbei, in denen man gebrannte Spiele mit einem einfachen Crack aus dem Netz zum Laufen brachte oder sich auf anrüchigen Portalen die Spiele illegal herunterladne und ohne Reue spielen konnte.

Der neue Trend sind Online-Authentifizierung, Online-Zwang oder die Anbindung an Steam, PSN und wie sie nicht alle heißen – oder sogar alles zusammen. Spielern wird es heutzutage also immer schwerer gemacht, den Kopierschutz zu umgehen. Aber die Raubpiraten wachsen ebenfalls mit den neuen Herausforderungen.

Lucas Arts und die Kunst des Kopierschützens

Die "Point and Click"-Adventures aus der Schmiede von Lucas Arts waren seit jeher mit Passwörtern geschützt. Drehräder mit berüchtigten Piraten (Dial-A-Pirate (TM)) oder Freibeuter-Cocktails (Mix'N'Mojo (TM)), Kleiderkarusselle für Sam and Max oder Atlantis-Steinrätsel schützten aber nicht lange vor den pfiffigen Schurken mit ihren Kopierern. So brachte Lucas Arts für Indiana Jones and the Last Crusade einfach ein verschlüsseltes Lösungsbuch heraus, das man nur mit einer mitgelieferten Folie entschlüsseln konnte. Pfiffig, aber heute auch nicht mehr zeitgemäß.

Da Passwortabfragen also einfach umgangen werden konnten, musste eine Lösung im Spiel her. Und diese Kopierschutzmaßnahmen machten mitunter das Spielen unmöglich, mindestens aber zu einer total miesen Spielerfahrung. Denn, wenn Hexer Geralt nur noch Stelldicheine mit alten Schachteln abhält, der dunkle Rächer während seiner mitternächtlichen Gleitflüge über Gotham wie ein nasser Sack auf den Boden klatscht, Soldaten zu Vögeln werden oder Niko Belic mit versagenden Bremsen zu kämpfen hat, wissen die Entwickler, dass ihr kleine miese Raubkopierer seid.

Wer nicht fragt, bleibt dumm - Wer fragt, ist auch dumm

Bei vielen dieser Kopierschutzmaßnahmen ist es also nach wie vor möglich, das Spiel zu spielen. Wer allerdings bei vermeintlichen Bugs, wie zum Beispiel dem "Fade" in Arma 2 oder dem Torkeltanz der Kamera in GTA 4 auf die Idee kam, in Foren nach Hilfe zu fragen, wurde schnell als Raubkopierer entlarvt und musste einen entsprechenden Bann hinnehmen.

Pirat erkannt, Pirat gebanntPirat erkannt, Pirat gebannt

Natürlich gehen wir davon aus, dass ihr das nie gemacht habt, daher füllen wir einige Wissenslücken und stellen euch die besten und kuriosesten Kopierschätze vor.

Gebt uns gern in den Kommentaren eure Lieblinge bekannt oder belehrt uns, wenn wir etwas vergessen haben.

Tags: Fun  

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