Test Impossible Creatures

von Gerd Schüle (27. April 2003)

Echtzeit-Strategiespiele gibt es fast wie Sand am Meer. Trotzdem sind neue Ideen und Szenarien in diesem Genre selten. Microsoft hat vor kurzem ein Spiel mit dem Titel "Impossible Creatures" herausgebracht, das mit einem völlig neuen Szenario und einer abgedrehten Story daherkommt. Allerdings garantiert so etwas noch lange kein gutes Spiel, und deshalb erfahrt ihr in unserem Test, ob "Impossible Creatures" auch spielerisch überzeugen kann.

Eine SüdseeinselEine Südseeinsel

Der verlorene Vater

Die gelungene Story der Einzelspieler-Kampagne hat es in sich und erinnert einem Dank der prima inszenierten Figuren und der zum Teil lustigen aber vor allem abwechslungsreichen Dialoge fast an einen Kinofilm. Im Jahre 1937 sucht der Kriegsveteran Rex Chance zusammen mit der attraktiven Lucy nach seinem vermissten Vater. Auf der Reise durch die Südsee treffen sie auf einer Insel auf den genialen aber leider völlig übergeschnappten und skrupellosen Gen-Wissenschaftler Upton Julius, der mit Hilfe einer tierischen Armee die Welt beherrschen möchte. Dieses Ziel will er durch das Klonen von Tieren erreichen, indem er verschiedene Tiere miteinander kreuzt. So versucht er die Nachteile einer Tierart zu beseitigen und sie durch die Vorteile einer anderen zu ersetzen. Als Spieler musst du natürlich in die Rolle des Rex Chance schlüpfen, um mit den gleichen Mitteln innerhalb von 15 Missionen die Pläne des verrückten Forschers zu vereiteln.

Die KreaturenkammerDie Kreaturenkammer

Tierische Einheiten

Zwar ist man in "Impossible Creatures" nur auf neun verschiedene Einheiten beschränkt, aber man darf seine Einheiten jederzeit durch neue Tierkreuzungen ersetzen und so hat man letztendlich eine ungeheuer große Auswahl an verschiedenen Kreaturen. Laut den Angaben von Microsoft sind theoretisch 40.000 verschiedene Tierkreuzungen möglich. Allerdings bleibt das eine rein theoretische Zahl, weil man bald feststellen wird, dass einige Rassen extreme Vorteile haben, während sich wiederum andere Kreaturen kaum als Grundlage für eine erfolgreiche Tier-Kombination eignen. Das Gas von Stinktieren verlangsamt z. B. die Bewegungen des Gegners, selbst wenn sie erheblich stärker sind oder Ableger eines Hummers regenerieren ihre Lebenskraft selbstständig. Trotzdem macht das Experimentieren mit den verschiedenen Tierkreuzungen eine Weile sehr viel Spaß. Am Anfang der Kampagne hat man nur eine kleine Auswahl an verschiedenen Tieren zur Verfügung, die im Laufe des Spieles aber immer größer wird.

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Meinungen - Impossible Creatures

stereu1
90

Gott spielen leicht gemacht!

von gelöschter User 1

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