Madden NFL 17: 3.000 Dollar Strafe wegen fragwürdiger Tweets

von Sören Wetterau (13. Februar 2017)

Es ist nur gut eine Woche her, da hat Chris "Dubby" McFarland sich den Titel als bester "Madden NFL 17"-Spieler verdient und damit einhergehend 75.000 Dollar (rund 70.500 Euro) Preisgeld erhalten. Exakt 3.000 Dollar (rund rund 2.800 Euro) muss er jetzt jedoch wieder an EA Sports zurückgeben.

Grund dafür ist eine Bestrafung des Spielers aufgrund fragwürdiger Twitter-Beiträge. So soll McFarland über den Kurznachrichtendienst in der Vergangenheit öfters zu rassistischen Äußerungen gegriffen haben, die findige Nutzer kurz nach dem Gewinn des "Madden Bowl 2017" entdeckt haben. Außerdem, so die offizielle Mitteilung von Electronic Arts, habe er während und nach dem Turnier anstößige Beiträge auf Twitter und anderen Plattformen veröffentlicht, die gegen den Verhaltenskodex von EA Sports verstoßen.

Die Verantwortlichen haben sich daraufhin mit McFarland getroffen und ihn darauf hingewiesen, dass er mit solchen unangebrachten Beiträgen nicht fortfahren kann. Nachdem dieser jedoch mit weiteren offensiven Nachrichten in Erscheinung getreten ist, zog EA die Konsequenzen und bestraft McFarland mit einer Geldstrafe in Höhe von 3.000 Dollar und einem Abzug von 100 "Madden NFL Championship"-Punkten. Letzere werden für die Qualifikation von Turnieren benötigt.

Die Strafsumme möchte EA eigenen Aussagen nach in Lehrgänge investieren, die professionellen E-Sports-Spielern dabei helfen sollen, mit dem öffentlichen Druck besser umgehen zu können.

McFarland hat auf Twitter kurz nach der Bestrafung eingeräumt, dass seine Twitter-Beiträge ab sofort von einer größeren Gruppe von Menschen wahrgenommen werden. Er habe "dies nun verstanden".

In einer Mail an die Redaktion der englischsprachigen Webseite Polygon entschuldigt sich McFarland außerdem für seine Wortwahl. Er akzeptiert die Konsequenzen und möchte sich selbst sowie das Spiel besser repräsentieren.

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Eindrücke aus Counter-Strike - Global Offensive

Mit der Strafe hat es McFarland eigentlich noch halbwegs gut erwischt. Im Falle von Counter-Strike - Global Offensive wurde ein Spieler gleich für 1.000 Jahre von sämtlichen US-Turnieren gesperrt - allerdings sind die Vergehen auch um einiges schlimmer.

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Tags: E-Sport   Multiplayer   Politik  

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