Test Tomb Raider: Legend

von Oliver Hartmann (12. April 2006)

Bereits seit knapp zehn Jahren treibt Lara Croft als Traum aller computerspielenden Junggesellen ihr Unwesen. Nachdem der letzte Teil Angel of Darkness eher ein dunkles Kapitel für Publisher Eidos war, nahm man sich eine kleine Auszeit, betreute mit Crystal Dynamics einen neuen, noch unvorbelasteten Entwickler mit dem bekannten Franchise und ließ die Fangemeinde ein wenig warten um dann ein imposantes Comeback hinzulegen. Willkommen Mrs. Croft im 21. Jahrhundert. Dieses Mal stimmt nicht nur die Jahreszahl, sondern auch der Inhalt.

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Willkommen zurück

Tomb Raider Legend verrät uns mehr über die Hintergründe der berühmtesten Archäologin. Lara versucht die Umstände zu ergründen, die seinerzeit zum Tod ihrer Mutter führten. Dabei stößt sie auf die Arthus-Legende und ein mysteriöses, mächtiges Schwert, dass in mehrere Teile zerbrochen ist. Diese sind in alle Kontinente der Erde verstreut, was viel Raum für verschiedene Locations und somit wenig Langeweile lässt. So geht Miss Croft in Bolivien, Ghana, Japan, England und Kasachstan auf die gefährliche Suche, denn sie ist natürlich nicht allein auf der Spur der Fragmente. Sehr erfreulich dabei ist, dass es nicht nur in alte Ruinen und Tempelanlagen geht sondern sehr viel Abwechslung mit Kletterorgien an Hochhäusern, Rätsel in Bürokomplexen oder Schießereien in verlassenen Städten geboten wird. Es muss zwar überall das gleiche erledigt werden, es sieht aber immer neu und anders aus. Eben frisch.

Mit der Dame ist nicht gut Kirschen essenMit der Dame ist nicht gut Kirschen essen

Sexy Rätselspaß

Ein wichtiger Punkt eines jeden Tomb-Raider-Spiels waren die klassischen Rätseleinlagen. Diese sind etwas leichter geworden, setzen aber teilweise auf die neue Physik-Engine. Diese Rätsel gehören dann auch zu den komplexesten. Hebelwirkungen, Schwerkraft und Winkel spielen hier eine durchaus wichtige Rolle. Natürlich gibt es auch die typischen Kistenverschieberätsel, langweilig und zu viel wird das aber nicht. Eine neue Hilfe ist dabei Laras Fernglas, das auf Wunsch kleine Hilfen gibt, wo als nächstes anzusetzen ist. Besonders fiese und große Rätsel werden meist von einer kleinen Zwischensequenz angekündigt. Dort hangelt man sich dann über diverse Plattformen zu Schaltern, legt ein paar gewiefte Sprünge hin und muss die unterschiedlichsten Kettenreaktionen auslösen. Wenn dies dann nach mehreren Fehlversuchen klappt verspürt man dann auch eine gehörige Portion Stolz. Lara kommentiert dies auch gerne mit einem kessen Spruch.

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