Nintendo macht auf Indie: Diese Spiele gibt es für Nintendo Switch - Human Resource Machine und The Binding of Isaac - Afterbirth Plus

(Special)

Human Resource Machine

Veröffentlichungsdatum: 23. März 2017
Preis: cirka 10 Euro

Worum geht's?: Machen euch Logik-Rätsel wuschig und ihr kriegt Frühlingsgefühle bei Gleichungen, dann seid ihr bei Human Resource Machine vermutlich richtig. Eine Firma, die vermutlich selbst nicht weiß, was sie produziert, aber in der jeder geschäftig und besorgt aussieht, bietet hierfür die Grundlage. Dort arbeitet ihr euch von Büro zu Büro und erstellt mithilfe eines Befehlsbaukasten Abläufe für die Mitarbeiter.

Die Anweisungen sind zu Beginn noch simpel und bestehen nur aus der Order, etwas aus dem Eingang zu nehmen und der Order, es in den Ausgang zu legen. Doch schon bald reichen diese Befehle nicht mehr aus. Inhalte wollen umsortiert, Werte addiert oder Pakete geteilt werden. Das klingt nach rauchenden Köpfen und genau das ist es auch. Bereits nach kurzer Zeit grübelt ihr über mögliche Abkürzungen durch das Logik-Geäst eurer Arbeitsanweisungen und plant sinnvolle Verkettungen.

Da Human Resource Machine aus der gleichen Schmiede wie World of Goo und Little Inferno kommt, ist es kein Wunder, dass auch hier die Bewegungssteuerung des Joy-Con Verwendung findet. Dennoch ist es seltsam, dass keines der drei Spiele die Eingabe per Touchscreen ermöglicht. Da die Handhabung aber auch in diesem Fall komplett unproblematisch ist, seht ihr darüber sicher hinweg. Wenigstens bleibt so der Bildschirm schön sauber.

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Fazit: Gerade wenn ihr denkt, dass ihr gleich eure letzte Runde für den Abend spielt, stellt euch Human Resource Machine vor ein neues Problem und fordert euren Verstand heraus. So schnell lässt es euch nicht los und wird euch aufgrund der komplexen Rätsel sicher auch noch nach dem Spielen beschäftigen.

The Binding of Isaac - Afterbirth Plus

Veröffentlichungsdatum: 28. Juni 2016
Preis: cirka 35 Euro

Worum geht's?: Der kleine, nackte Junge Isaac ist sicher kein unbeschriebenes Blatt mehr. Doch genau so hart sein Schicksal ist, so groß ist auch die Liebe seiner Fans. Daher wird auch Jahre nach der ursprünglichen Veröffentlichung noch immer an neuen Inhalten gearbeitet. Anstelle von Fortsetzungen gibt es jedes Mal einen neuen Namenszusatz. Die neueste Version nennt sich The Binding of Isaac - Afterbirth Plus und stellt damit die verbesserte Fassung der ersten Afterbirth-Edition dar. Klingt verwirrend, bedeutet aber unterm Strich nur, dass ihr den maximal möglichen Umfang erhaltet, den es aktuell für das Spiel gibt.

Am Prinzip hat sich seit der ersten Stunde nichts geändert. Der linke Stick steuert Isaac, der rechte eure Schüsse in die gehaltene Richtung. Ihr versucht aus Mamas Keller zu fliehen, der mit jeder Runde erneut prozedural berechnet wird, sammelt verrückte Verbesserungen und deckt abartige Geheimnisse auf. Auf jedes Scheitern folgt ein neuer Versuch, während das Ziel lockt, jedes Ende und jede spielbare Figur freizuschalten.

Das Besondere an The Binding of Isaac - Afterbirth Plus ist aber der schier erbarmungslose Umfang. Keiner der über 600 Gegenstände verfügt über eine Beschreibung, so dass ihr nur durch Wiederholung und Einprägung nach und nach lernt, was euch beim Aufsammeln erwartet. Dazu kommen über 180 Gegnerarten und über 90 Bosse. Das ist schon eine ganze Menge, seht ihr bei jedem neuen Versuch doch gerade einmal einen Bruchteil der Inhalte.

Fazit: Schreckt euch der morbide Blut- und Fäkal-Humor von The Binding of Isaac - Afterbirth Plus nicht ab, erhaltet ihr nicht nur einen unterhaltsamen Arcade-Shooter der etwas anderen Art, sondern vor allem ein Spiel, das euch auch nach über 100 Stunden noch überraschen kann. Auf Nintendo Switch macht sich die Fassung besonders gut, da ihr hier auch unterwegs eben schnell einen Angriff auf das Herz von Isaacs Mutter unternehmen könnt.

Inhalt

Tags: Koop-Modus   Singleplayer   Indie  

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