Test Hearthstone - Reise nach Un'Goro: Frohes Neues Jahr! - Ja, jetzt im April

von Dennis ter Horst (18. April 2017)

Frohes neues Jahr! In Blizzards Hearthstone - Heroes of Warcraft ist das Jahr des Mammuts angebrochen und dies wird mit der neuen Booster-Serie "Reise nach Un‘Goro" gefeiert.

Die neue Erweiterung Hearthstone - Reise nach Un'Goro leitet in dem beliebten Online-Sammelkartenspiel das Jahr des Mammuts ein. Eingefleischte Liebhaber von World of Warcraft wissen bereits, in welche Gefilden es euch verschlägt. Dinosaurier und riesige Säugetiere herrschen in diesem Urwald vor, wobei ihr euch auch vor einem Vulkanausbruch in Acht nehmen solltet. Neue Wildtiere in Form von Dinos warten also nur darauf, von euch aufs Spielfeld gerufen zu werden. Die 135 neuen Karten mischen das Spielgeschehen gehörig auf und versprechen so einige Neuerungen.

Jene Karten und Wildtiere bringen auch eine neue Fähigkeit mit sich, die auf den Namen "Mutiert" hört. Und die völlig neue Karten-Art "Quest" gibt es auch noch. Lasst euch also gesagt sein: Reise nach Un'Goro bringt mehr als nur frischen Wind ins Spiel, was gerade die Kenner des Online-Sammelkartenspiels freuen dürfte.

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Ich habe eine Quest für euch!

Die neuen Quest-Karten sind etwas Besonderes. Nicht nur, dass es sich um einzigartige legendäre Karten handelt, die Un'Goro für jede Klasse bereithält. Sie alle Kosten lediglich einen Manapunkt und im Laufe der Partie müsst ihr eine bestimmte Aufgabe erledigen, um die Anforderungen der Quest-Karte zu erfüllen. Als Belohnung erhaltet ihr eine durchaus mächtige Karte, wobei es sich um einen Diener, einen Zauber oder eine Waffe handeln kann, je nach Klasse. Als Priester ist es zum Beispiel eure Aufgabe, sieben Diener mit der Fähigkeit „Todesröcheln“ aufzurufen.

Um den mächtigen Diener Galvadon zu erhalten, müsst ihr eure Diener sechs Mal mit Zaubern verstärken.Um den mächtigen Diener Galvadon zu erhalten, müsst ihr eure Diener sechs Mal mit Zaubern verstärken.

Gelingt euch dies, erhaltet ihr „Hoffungswahrerin Amara“ auf die Hand. Sie kostet lediglich fünf Manapunkte, bringt einen Angriffs- und Lebenspunktwert von jeweils acht und sogar Spott mit sich. Ach ja: Euer maximales Leben wird zudem auf 40 hochgestuft und ihr heilt euch vollständig. Klingt mächtig - ist es auch. Aber Vorsicht: Spielt Amara nicht, wenn ihr gerade die „Auchenaiseelenpriesterin“ auf dem Feld habt. Das endet böse (das weiß ich aus Erfahrung)!

Quests mit Einschränkungen

Anders ist es beim Krieger. Spielt ihr die Quest-Karte aus, sollt ihr sieben Diener mit der Fähigkeit „Spott“ aufrufen. Als Belohnung erhaltet ihr die „Sulfuras“, mit der ihr nicht nur angreifen könnt, sondern auch eure Heldenfähigeit verändert. So fügt ihr einem beliebigen Gegner acht Schadenspunkte zu. Das kennt ihr von „Ragnaros“, der nun aber aus dem Standard-Format geflogen ist, weil Blizzard möchte, dass ihr in dieser Spiel-Variante ein bisschen umdenkt. Verständlich, da ihr nun mehr oder weniger gezwungen seid, euch andere Taktiken auszudenken.

Die Quest-Karten wirbeln das Spielgeschehen extrem auf, da ihr euer Deck so zusammenstellen müsst, um eure Aufgabe auch erfüllen zu können. Ein Nebeneffekt ist zudem, dass ihr die Quest-Karte zu Spielbeginn immer auf der Hand habt. Somit ist selbst der erste Zug einer Partie schon vorherbestimmt, wenn ihr mit der Quest-Karte spielt.

Mutieren geht über Studieren

Ebenfalls neu und nicht zu unterschätzen ist die Fähigkeit "mutiert". Hierbei handelt es sich um eine Fähigkeit, die normalerweise als Kampfschrei bei einem Diener ausgelöst wird. Ihr verstärkt euren mutierten Diener, indem ihr euch für eine von drei Verbesserungen entscheidet. So könnt ihr eure Kreaturen mit Spott, Gottesschild oder Windzorn ausstatten. Auf der anderen Seite lässt sich auch euer Angriff oder eure Verteidigung erhöhen. Es gibt mehrere Fähigkeiten, die zur Verfügung stehen, jedoch habt ihr während einer Mutation lediglich drei Möglichkeiten zur Auswahl.

Mit dem "Vulkanosaurus" erhaltet ihr einen Diener, der gleich zwei Mal hintereinander mutiert.Mit dem "Vulkanosaurus" erhaltet ihr einen Diener, der gleich zwei Mal hintereinander mutiert.

Diese neue Fähigkeit ist jedoch keinesfalls zu unterschätzen. Gerade dann, wenn ein Diener mehrere Male mutieren kann, könnte es für euren Gegenspieler ziemlich brenzlig werden. Der „Vulkanosaurus“ zum Beispiel mutiert direkt zwei Mal, wenn ihr ihn aufs Feld ruft. Damit wird dieser Dino zu einem gefährlichen Gegner, wenn er gegen euch eingesetzt wird. Solltet ihr die Quest vom Paladin spielen, erhaltet ihr eine Chance auf „Galvadon“, welcher ganze fünf Mal mutiert.

Elemente, zeigt mir den Weg

Elementare Diener gibt es seit der ersten Stunde in Hearthstone. Doch erst jetzt hat sich Blizzard dazu entschieden, diese Diener zu einer eigenen Art zusammenzufassen, die auf den Namen „Elementare“ hört. So gibt es viele neue Elementare, die bei mehreren Klassen zu finden sind, beispielsweise beim Priester und auch beim Schamanen. Sie können euch unterstützend zur Seite stehen oder auch dabei helfen, eure Quest schneller abzuschließen, wenn dies denn in eurem Sinne ist. Im Falle des Priesters ist es von Vorteil, dass mehrere Elementare die Fähigkeit „Todesröcheln“ mit sich bringen.

Auch in der Arena findet ihr nun die Karten aus Reise nach Un'Goro.Auch in der Arena findet ihr nun die Karten aus Reise nach Un'Goro.

Besonders ist auch, dass es nun mehrere Gegner gibt, die mit einem Effekt aufs Feld gerufen werden können, wenn ihr im vorherigen Zug einen Elementar ausgespielt habt. Dazu gehört beispielsweise „Steinformer der Tol'vir“, welcher Spott und Gottesschild erhält oder auch „Glutbringer“, der fünf Schadenspunkte verteilt. Solche Diener gibt es nun des Öfteren, weswegen ihr vermehrt auf Kombo-Züge setzen könnt.

Auch die Arena profitiert, denn viele ältere Diener gehören nun zu den Elementaren. Dadurch könnte es euch eher gelingen, ein Deck auf die Beine zu stellen, bei dem die Karten aufeinander aufbauen und welches sogar noch einigermaßen gut funktioniert. Auf der anderen Seite gibt es wieder einige Karten, die wie für die Arena geschaffen sind. Dazu gehört das „Riesenmastodon“ für neun Manapunkte, welches mit Spott und zehn Lebenspunkten daherkommt. Kann man machen.

Frischer Wind

Mit Reise nach Un’Goro hat das Jahr des Mammuts in Hearthstone angefangen und erfahrene Spieler wissen, dass nur die Karten der letzten zwei Jahre im Standard-Format erlaubt sind. Viele Karten wurden also ins Wild-Format verschoben und sogar einige Klassik-Karten, wie beispielsweise „Ragnaros“, können im Standard-Format ebenfalls nicht mehr gespielt werden.

Spielt ihr Elise, erhaltet ihr die Karten einer ungeöffneten Un'Goro-Kartenpackung in euer Deck.Spielt ihr Elise, erhaltet ihr die Karten einer ungeöffneten Un'Goro-Kartenpackung in euer Deck.

Gerade wegen all dieser Änderungen bringt Reise nach Un'Goro neues Leben ins Gasthaus. Alteingesessene Spieler müssen sich nach neuen Karten umsehen, die für die nun nicht mehr geltenden Diener und Zauber in Frage kommen. Dementsprechend setzt ihr euch wieder etwas mehr mit dem Spiel und den möglichen Kombinationen auseinander und das ist ungemein erfrischend für das Spielgeschehen.

Ebenfalls spannend ist, dass im Jahr des Mammuts keine einzelnen Abenteuer mehr erscheinen sollen. Dafür sind noch zwei weitere Erweiterungen mit neuen Kartenpackungen geplant. Ihr dürft euch also auf deutlich mehr neue Karten freuen als ihr es möglicherweise gewohnt seid.

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Tags: Online-Zwang   DLC   Multiplayer   E-Sport  

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