Test Die Sims Lebensgeschichten

von Salome Schüle (03. März 2007)

Mittlerweile sind "Die Sims 2" schon wieder eine ganze Weile auf dem Markt und auch jede Menge passende Addons stehen mittlerweile in den Regalen. Da dachte sich EA wohl, machen wir mal was neues - und brachte "Die Sims Lebensgeschichten" heraus. "Lebensgeschichten" ist kein Addon, sonder lässt sich unabhängig vom Hauptspiel spielen, aber ob es auch lohnt erfahrt ihr in unserem Test.

Das idyllische BuchenweilerDas idyllische Buchenweiler

Streng linear

Im Vergleich zum Hauptspiel bietet "Lebensgeschichten" vor allen Dingen eine Neuerung: eine Geschichte bzw. genauer gesagt eigentlich zwei. Laure, die ihren Job verloren hat, zieht zu ihrer Tante nach Buchenweiler um dort ein neues Leben zu beginnen. Schon bald findet sie Freunde und eine neue Liebe. Nachdem sie sich dann jedoch gehörig an Michael Fuchs herangemacht hat und auch endlich wieder einen Job hat, taucht auf einmal ihr Ex auf. Die Geschichte ist voller Klischees und erinnert stark an eine Seifenoper, macht aber definitiv mehr Spaß. Habt ihr das viert Kapitel von Lauras Geschichte abgeschlossen, steht euch die Story rund um Lukas Meurer zur Verfügung, der zwar Chef von Jigantor Computing Networks ist, aber immer noch das Glück in der Liebe sucht. Bestimmte zu erfüllende Ziele führen euch durch die Geschichte, die in Kapitel unterteilt ist, an deren Ende dann jeweils eine Belohnung wartet. Allerdings sind diese Ziele ziemlich einfach und fordern einen Simsprofi in keinster Weise. Anfangs bekommt ihr tatsächlich Ziele wie "Umarme deine Tante" oder ähnliches. Mit der Zeit z. B. beim ersten Date, wenn Laura auf ihren ersten Kuss zufiebert, wird's zwar etwas interessanter, aber auch nicht wirklich fordernd.

Lukas auf dem Weg zu seinem Date, ebenfalls von der Story vorgeschriebenLukas auf dem Weg zu seinem Date, ebenfalls von der Story vorgeschrieben

Eingeschränkt

Neben den beiden Kampagnen, steht euch außerdem noch der Freie Spielmodus, wie wir ihn aus dem Hauptspiel kennen, zur Verfügung, allerdings nur in etwas abgespeckter Art und Weise. Spielen dürft ihr nur in einer einzigen Nachbarschaft, nämlich dem romantischen, aber kleinen Buchenweiler. Auch das Wunschsystem wurde ein wenig gekürzt. Was mir hingegen aber wirklich absolut unverständlich ist, ist warum sich "Sims Lebensgeschichten" nicht mit den Addons verträgt. Sämtlichen Besitzern der doch recht teuren aber sehr guten Addons wird das extrem enttäuschen. Technisch gesehen hat sich im Vergleich zum Hauptspiel kaum etwas verändert. Die Grafik wurde etwas verbessert und ist immer noch ganz nett. Nur die Weitsicht speziell im freien Spielmodus ist katastrophal. Seltsam außerdem, dass sich "Lebensgeschichten" komplett nur in einem Fenster spielt. Sound und Steuerung glänzen wie immer. Die Steuerung wurde außerdem durch Tastenkürzel besonders für Laptopspieler entscheidend vereinfacht. Auch der automatische Pausemodus beim zuklappen des Notebooks und die etwas vereinfachte Grafikengine zeigen, dass EA an die mobile Computerfraktion gedacht hat, was sie auf ihrem Produkt auch durchaus entsprechend anpreisen.

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