Call of Duty - Black Ops 2: Für Profi-Spieler immer noch der beste Serienteil

von Sören Wetterau (20. April 2017)

Obwohl Call of Duty - Black Ops 2 bald fünf Jahre auf dem Buckel hat, gilt es unter Profi-Spielern immer noch als der beste Serienteil. Warum das so ist, erklären Shane "ShAnE" McKerral und Mark "MarkyB" Bryceland in einem Gespräch mit der englischsprachigen Webseite Eurogamer.

McKerral und Bryceland sind seit einiger Zeit in der E-Sports-Szene von Call of Duty vertreten, aber beide sind sich einig, dass Treyarchs Ableger von 2012 den mit Abstand besten Mehrspieler-Teil geboten hat. In erster Linie liegt das an der Spielbalance, die dafür gesorgt hat, dass das Team mit der besseren Taktik gewinnt und nicht zwingend die schnellere Reaktionszeit über Sieg oder Niederlage entscheidet. Die jüngsten Serienteile hätten sich zu sehr auf einzelne Auseinandersetzungen konzentriert und taktische Finessen außer Acht gelassen.

Vor allem das für Call of Duty - Black Ops 2 neu eingeführte "Pick 10 System", mit dem Spieler ihre Waffen, Verbesserungen und Fähigkeiten festlegen, habe zu spannenden Matches auf interessanten Mehrspieler-Karten geführt. Für jede Situation gibt es entsprechende Kontermöglichkeiten, die ein Team zuvor bedenken sollte. Das Spiel, so Bryceland, sei schlicht komplexer gewesen, während heutzutage fast alle mit derselben Ausrüstung unterwegs sind.

Für die Profi-Spieler gibt es noch einen weiteren Grund, warum Call of Duty - Black Ops 2 im Vergleich zu den anderen Serienteilen so positiv abschneidet. Treyarch hat mit dem zweiten der "Black Ops"-Reihe die Grundlage für die aktuelle E-Sports-Szene von Call of Duty gelegt.

Call of Duty - Black Ops 2 hat unter anderem das Beobachter-Tool CoDcaster für E-Sports-Turniere eingeführt und das "League Play"-System etabliert. Letzteres hat eine kompetitive Szene ermöglicht, in der sich selbst heute noch Spieler miteinander messen. Der Ego-Shooter sei schlicht ein Spiel, welches einfach zu verstehen ist, aber in der Tiefe zahllose Möglichkeiten bietet.

Diesen Punkt haben die Nachfolger, namentlich Call of Duty - Ghosts, Call of Duty - Advanced Warfare, Call of Duty - Black Ops 3 und Call of Duty - Infinite Warfare, nicht mehr erreicht. Die Profi-Spieler erhoffen sich laut dem Eurogamer-Bericht daher, dass der diesjährige Serienteil wieder zur Basis zurückkehrt und Spieler nicht mehr mit Jetpacks und Wandläufen irritiert. Umso passender, dass die Gerüchte davon sprechen, dass Call of Duty in diesem Jahr wieder den Zweiten Weltkrieg thematisiert.

Bis dahin könnt ihr dank der "Xbox One"-Abwärtskompatibilität noch einmal in den Erinnerungen an Call of Duty - Black Ops 2 schwelgen.

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Mit Call of Duty - Black Ops 2 im Krieg

Schon ein paar Jahre alt, aber immer noch beliebt: Call of Duty - Black Ops 2. Mit dem neunten Serienteil hat Entwickler Treyarch offenbar nahezu alles richtig gemacht. Die Nachfolger haben es seitdem deutlich schwerer.

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Tags: Multiplayer   E-Sport  

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