Test Die Sims 2

von Gerd Schüle (01. Oktober 2004)

Die Sims mit ihren sieben Add ons gehören zu den erfolgreichsten Computerspielen aller Zeiten. Doch inzwischen sind sie ziemlich alt geworden und könnten eigentlich in die wohlverdiente Rente gehen. Die Fans des Spiels brauchen aber nicht zu trauern, denn mit "Sims 2" steht die nächste Generation der beliebten Familie in den Startlöchern. Natürlich haben wir unseren Ahnenforscher losgesandt, mit der Aufgabe, herauszufinden ob die jüngste Generation den Eltern das Wasser reichen kann, oder ob sie lieber auch gleich in den Vorruhestand gehen sollten.

Ein Sims entstehtEin Sims entsteht

Chaos pur

Eine Stereoanlage dröhnt durch die ganze Wohnung, laut, sehr laut. Ein anderer Krachmacher qualmt nur noch. Auch aus der Küche kommt Rauch und das schrille Kreischen des Rauchmelders. Vor der Haustüre liegen sich zwei Teenager wild knutschend in den Armen. Die Mutter ist im Wohnzimmer vor Übermüdung zusammengebrochen, während der Vater im Schlafzimmer mit der hübschen Nachbarstochter flirtet. Mittendrin im ganzen Chaos sitzt das Baby und kreischt lauter als der Rauchmelder in der Küche. Um es kurz zu sagen, das ist keine Szene aus dem Film, eine Familie zum knutschen, sondern viel schlimmer - die Sims sind wieder da. Sie gehen in die zweite Runde und tauchen in die "Sims 2" nun endlich in die 3D-Welt ein. Die grundlegendste spielerische Änderung jedoch ist die Tatsache, dass deine Sims kein ewiges Leben mehr haben, sondern nun wie wir auch immer älter werden und früher oder später auf jeden Fall sterben. Sie durchlaufen 5 Stadien: Baby, Kleinkind, Kind, Teenager, Erwachsener und alter Knacker, wobei die Erwachsenenzeit eindeutig am Längsten währt. Sicherlich, auch im Vorgänger konnte es passieren das ein Sims stirbt, aber nur durch einen Unfall, ansonsten blieb ein Erwachsener Sims immer ein Erwachsener.

Einfach MüdeEinfach Müde

Die Geburt

Im Vorgänger drehte sich das ganze Spiel darum die acht Grundbedürfnisse, Hygiene, Harndrang, Energie, Hunger, Komfort, Spaß, Soziales Leben und Umgebung zu befriedigen, damit dein Sim glücklich sind. Außerdem wurde jeden Tag gearbeitet, sodass das Ganze manchmal nur noch in einen Essen- Schlafen -Arbeiten Job ausartete. Du musst dich bei "Sims 2" auch um diese Dinge kümmern, aber das Spiel hat darüber hinaus wesentlich mehr zu bieten. Dadurch, dass deine Sims nun irgendwann sterben werden, ist der gesamte Spielablauf etwas zielgerichteter aufgebaut. Deine Sims haben nun nicht nur gewisse Wünsche und Ängste, die es möglichst zu erfüllen bzw. zu verhindern gibt, sondern sie haben auch Erinnerungen an wichtige Ereignisse ihrer Vergangenheit. Darunter sind nicht nur positive, sondern auch negative Erlebnisse. An welche Dinge er sich eher erinnert hängt auch ein bisschen vom Charakter deines Sim ab. Wenn du einen Sim erstellst kannst du den Charakter, wie aus dem Vorgänger gewohnt, durch das Aussuchen von Sternzeichen oder das Verteilen von Punkten an Charaktereigenschaften, wie Ordentlichkeit, Schüchternheit, Faulheit, Verspieltheit und Nettigkeit nach deinen Vorstellungen formen.

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