Der große Kriegsspiel-Vergleich: 5 clevere Alternativen zu Call of Duty und Battlefield - Sniper Elite 4, The Division, Metal Gear Solid 5 - The Phantom Pain

(Special)

Sniper Elite 4

Besonderheit: Actiongeladene Sniper-Geschichte im Zweiten Weltkrieg

Schauplatz: In Sniper Elite 4 erlebt ihr ausschweifende Einsätze in Italien während des Zweiten Weltkriegs. Als Scharfschütze Karl Fairburne arbeitet ihr euch durch übergroße Missions-Areale, wodurch jede der acht enthaltenen Kampagnen-Aufträge auch mal einige Stunden dauern kann. Wahlweise spielt ihr solo oder kooperativ zu zweit. Die Szenarien bieten viel fürs Auge: Ihr durchforstet mediterrane Dörfchen, Klöster oder felsige Steilküsten. Technisch läuft das Geschehen aber nicht immer sauber. Dennoch sieht es schicker und vor allem farbenfroher als zum Beispiel bei Sniper Ghost Warrior 3 aus.

Stückchenweise arbeitet ihr euch in den Arealen voran und knallt Gegner auf Distanz weg.Stückchenweise arbeitet ihr euch in den Arealen voran und knallt Gegner auf Distanz weg.

Schleichen: Als Heckenschütze bewegt ihr euch geduckt von Busch zu Busch, um von den massig auftretenden Nazi-Trupps nicht entdeckt zu werden. Genretypisch entdeckt und markiert ihr per Fernglas Gegner. Erst beim Herumschleichen entdeckt ihr entscheidende Hinweise für eure weitere Mission. Ebenso klappert ihr unterwegs optionale Ziele ab und sammelt Extras oder Munition. Sabotage-Aktionen oder Auftragsmorde bringen einige Abwechslung während der Missionen.

Action: Sniper Elite 4 ist action-orientierter als der direkte Konkurrent Sniper Ghost Warrior 3. Denn hier kommt ihr schneller zum Abschuss. Mit dem treuen Sniper-Gewehr durchlöchert ihr Feinde, deren Ableben oft mit einer blutig inszenierten Kamerafahrt samt Röntgensicht endet. Offene Kämpfe lassen sich hier besser meistern, denn dank Automatikgewehr oder Granaten könnt ihr anstürmende Feinde abwehren. Oft genug ist Rückzug jedoch die bessere Alternative. Vor allem wenn der Feind den Artillerie-Beschuss auf eure Position eröffnet.

Mehr zu Sniper Elite 4:

The Division

Besonderheit: Action-MMO im endzeitlichen New York

Schauplatz: Ein aggressives Virus hat fast die gesamte Bevölkerung New Yorks dahingerafft und die Infrastruktur einbrechen lassen. Die Folge sind Anarchie, Chaos und Bürgerkrieg. Das Stadtinnere gleicht einem "Mad Max"-Szenario bei frostigen Temperaturen. Deshalb schickt die Regierung die tapferen Krieger der Sondereinheit The Division, um für Ordnung zu sorgen. Mit einem selbsterstellten Charakter besteht ihr verschiedene Missionen in den immer gefährlicher werdenden Stadtteilen, U-Bahn-Schächten und der Kanalisation.

Interessantes Szenario: Die einst pulsierende Metropole verkommt zur leblosen Einöde.Interessantes Szenario: Die einst pulsierende Metropole verkommt zur leblosen Einöde.

Schleichen: Genau wie in Ghost Recon Wildlands dürfen sich vier Online-Spieler zusammentun, um die ähnlich ablaufenden Aufträge abzuarbeiten. Meist infiltriert ihr unsichere Areale auf der Suche nach gut bewaffneten Unterweltlern. Dabei kommt euch das vorbildliche Deckungssystem gut gelegen. Auf Knopfdruck huscht ihr in der Hocke zum nächsten anvisierten Hindernis. Das eigene Basislager lässt sich ausbauen, um mehr Ausrüstung und mehr Fähigkeiten zu ergattern.

Action: Als typischer Deckungs-Shooter kommt es bei The Division auf taktisch kluge Position und geübtes Zielen an. Denn Gegner fallen nicht sofort um, sondern verfügen über eine Lebensleiste. Umso wichtiger, dass ihr eure Waffen für mehr Feuerkraft und verminderten Rückstoß hochzüchtet. Richtig knackig und längerfristig motivierend wird es in der "Dark Zone" - dem PvP-Bereich des Spiels. Denn hier bekriegen sich bis zu 24 Spieler untereinander und schnappen sich gegenseitig wertvolle Beute weg.

Metal Gear Solid 5 - The Phantom Pain

Besonderheit: Umfangreichster und finaler Serienteil von Hideo Kojima

Schauplatz: Anders als in den linearen Vorgängern erwartet euch in Metal Gear Solid 5 - The Phantom Pain eine offene Spielwelt, oder besser gesagt deren zwei. In weitläufigen Arealen Afghanistans sowie Zentralafrikas stellt ihr euch der sowjetischen Besatzungsmacht, schließlich spielt das Geschehen im Jahre 1984. Von eurem Hubschrauber aus wählt ihr den nächsten Auftrag und steckt die passende Ausrüstung ins Gepäck und wählt einen computergesteuerten Begleiter sowie ein Fahrzeug. Im Laufe der Solo-Kampagne errichtet ihr einen eigenen Stützpunkt auf hoher See, forscht an neuer Ausrüstung und baut sogar eine eigene Armee auf. Und zwar aus entführten Gegnern!

In steinigen Wüsten und Dschungelgebieten dringt ihr unauffällig in Feindbasen ein.In steinigen Wüsten und Dschungelgebieten dringt ihr unauffällig in Feindbasen ein.

Schleichen: Missionsdaten sind oft unvollständig, weshalb ihr unterwegs weitere Informationen zu eurem Ziel besorgt. Dabei spielt das Fernglas (und später euer treuer Hund) eine wichtige Rolle, um Bedrohungen früh zu erkennen. Schließlich gibt es kein Radar. Im besten Falle dringt ihr unbemerkt in Außenposten, Gefängnisse oder Militärbasen ein, ohne dass Alarm geschlagen wird. Die aufmerksamen Gegner lassen sich am besten im Nahkampf überwältigen, um kein Aufsehen zu erregen. Auch die Tageszeit spielt eine wichtige Rolle. Bei Nacht werdet ihr schlechter entdeckt, jedoch aktivieren Wachposten dann ihre Suchscheinwerfer.

Action: Vermeidet offene Gefechte, da ihr oft unterliegt. Um eine drohende Entdeckung abzuwenden, schaltet das Spiel kurz in Zeitlupe. Dann könnt ihr euch mit gezielten Beschuss retten. Anders wird es bei actionreichen Bosskämpfen gegen die Skull-Einheit, wo ihr unter anderem mit Scharfschützengewehr oder Raketenwerfer hantiert. Unterstützt werdet ihr dabei von Gefährten vom Reittier bis zur Sniper-Schützin Quiet. Die Stealth-Sandbox bietet die beste Schleich-Action der Serie, aber gleichzeitig die schwächste Hintergrundgeschichte.

Mehr zu Metal Gear Solid 5:

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Tags: Open World   Multiplayer   Singleplayer  

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