Test Devil Kings

von Clemens Eisenberger (17. März 2006)

"Dynasty Warriors"-Spiele verkaufen sich weltweit wie warme Semmeln. Daher war es nur eine Frage der Zeit, bis ein Neues, an "DW" angelehntes, Spielkonzept auftaucht. Mit "Devil Kings" von Capcom ist es nun so weit. Ob diese Schnetzelorgier genauso viel Spaß macht wie das Original, steht in unserem Test.

Der "Wut"-Angriff in AktionDer "Wut"-Angriff in Aktion

I'm Kings, Devil Kings

Den Inhalt des Spiel beschreibt wohl am Besten dieses Zitat von der Coverrückseite von "Devil Kings": "Wenn die Devil Kings in die Schlacht ziehen, färbt sich der Boden blutrot. Wenn Mann gegen Mann kämpft und Stahl auf Stahl trifft, dann verwandelt sich das Schlachtfeld in einen Hexenkessel." Das ist im Prinzip eure einzige Aufgabe in diesem Spiel - meucheln, meucheln und noch mal meucheln. Bereits im Kampf-Vorbereitungsmenü werden die Parallelen zu "Dynasty Warriors" deutlich, da man sich auch in "Devil King" mit verschiedenen Waffen und Gegenständen ausrüsten kann. Nach dem Start der ersten Mission fällt oben rechts gleich die obligatorische Karte, auf der jedoch im Gegensatz zu "DW" nur die Generäle und Offiziere eingezeichnet sind, was sich im Verlauf des Spiel aber als übersichtlicheres System entpuppt, und unten am Bildschirm eure Statistiken. Hierzu gehören die aktuellen HPs (Health Point), eure Wut-Anzeige, wie beim Moushou sammelt ihr Wut, wenn ihr attackiert werdet, allerdings bekommt ihr für eigene Angriffe in "Devil Kings" nichts, sowie die Erfahrungspunkte und die bereits getöteten Gegner. Bei "Devil Kings" ist es wichtig, keinen Offizier überleben zu lassen, dies bringt euch am Ende der Mission Bonuspunkte ein.

... und es ward Nebel... und es ward Nebel

Missionsverlauf

Eure Hauptaufgabe in jeder Mission ist der Tod eines bestimmten feindlichen Offiziers. Dieser wird auf der Karte besonders deutlich dargestellt, ihr könnt ihn also nicht verfehlen. Auf dem Weg von eurem Lager zu dem des Feindes begegnet ihr sehr vielen Gegnern, welche im Verlauf der Mission stärker werden. Im Vergleich zu "Dynasty Warriors" muss die Mission von "Devil Kings" aber nach dem Besiegen des Hauptgegners nicht sofort zu Ende sein. Bereits bei dem ersten Kampf gegen die Armeen von Frost könnt ihr diesen töten - allerdings beendet das eure Mission noch nicht. Frost haut ab und lässt euch mit einer seiner besten Kämpferinnen, Venus, allein. Nachdem ihr Venus besiegt habt, wird euch auffallen, dass Frost nun euer Hauptlager angreift und zudem noch etliche neue Generäle und Offiziere auf der Karte (hauptsächlich um euer Lager) verteilt hat. Ihr müsst also die Karte erneut komplett durchqueren, euch um alle Generäle kümmern und könnt dann Frost ein zweites und letztes Mal besiegen. Erst jetzt ist die Mission zu Ende. Es gibt zwar nicht bei jeder Mission derartige Überraschungen, trotzdem macht die Möglichkeit darauf die Schlachten wesentlich spannender. Zwischendurch müsst ihr manchmal auch kleine Aufgaben erledigen, z.B. "Töte General X, bevor er sich mit Y treffen kann". Solltet ihr diese Zwischenaufgabe nicht erfüllen können, bedeutet das nicht, dass die Schlacht verloren ist, sondern "lediglich", dass eure Feinde etwas stärker werden.

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