Dieses Spiel habt ihr bestimmt übersehen: What Remains of Edith Finch

von Matthias Kreienbrink (05. Mai 2017)

What Remains of Edith Finch heißt das Spiel, das wir euch heute ans Herz legen wollen. Der Titel mag sperrig sein, das Spiel ist es nicht. Es gilt, ein mysteriöses Haus zu erkunden und dabei die Schicksale von Familienmitgliedern zu entdecken.

In dieser Reihe möchten wir euch Spiele zeigen, die im Trubel um die großen Triple-A-Spiele gerne mal untergehen. Von kleineren Indie-Spielen zu Produktionen der großen Publisher, die einfach nicht die Aufmerksamkeit bekommen haben, die sie verdient hätten. Wir wollen euch hier besondere Spiele empfehlen, die es nie auf eine Titelseite geschafft haben. Hoffentlich gefallen sie euch genauso wie uns.

Ihr spielt eine 17-jährige Frau, die nach längerer Zeit zu dem Haus zurückkehrt, in dem sie aufgewachsen ist. Ihre Verwandten, von Großeltern über Tanten bis zu Geschwistern, sind sie alle auf mysteriöse Art und Weise ums Leben gekommen. Ihr streift durch dieses Haus, untersucht es nach Erinnerungen, sentimental aufgeladenen Gegenständen, versucht einer Wahrheit hinter diesen Todesfällen auf den Grund zu gehen.

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Die Spielmechanik ist nicht sonderlich komplex. Ihr bewegt euch, beobachtet, löst kleinere Rätsel und untersucht Gegenstände. Der viel interessantere Aspekt des Spiels sind die kleinen Episoden, die immer dann eingeschoben werden, wenn ihr ein Tagebuch entdeckt habt. Dann erlebt ihr die letzten Minuten in den Leben der Verwandten. Diese Episoden können skurril sein, etwa wenn ihr euch plötzlich in eine Katze, dann eine Eule, dann einen Hai und dann ein Monster verwandelt. Sie können aber auch zutiefst traurig sein, wenn etwa das letzte Schaukel-Abenteuer eines kleinen Jungen nachgespielt wird. Die Grundstimmung von What Remains of Edith Finch ist also zutiefst melancholisch. Das Haus hat einen einen Charakter, die Geschichte des Gebäudes trieft aus jeder Ritze und passt ungemein zu den Charakteren, die in dem Haus gelebt haben.

Nach gut drei Stunden könnt ihr das Spiel dann auch schon beendet haben. Doch glaubt uns, diese drei Stunden sind ungemein intensiv, sie werden euch lange im Gedächtnis bleiben. Denn What Remains of Edith Finch zeigt wie kaum ein anderes Videospiel, wie gut dieses Medium erzählen kann. Wie sehr sich die Spieler in diese kleinen, bedrückenden Geschichten hineinspielen können. What Remains of Edith Finch ist für PC und PlayStation 4 erschienen.

Auch wenn What Remains of Edith Finch sicherlich kein reines Horrospiel ist, hat es dennoch Horror-Elemente. Oder zumindest Momente, in denen es euch kalt den Rücken hinunter läuft. Aus diesem Grund ist es auch in unserer Bilderstrecke zu den Horrorspielen 2017 gelandet.

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Tags: Singleplayer  

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