Second Life: Darum werden viele virtuelle Hasen sterben

von Sören Wetterau (22. Mai 2017)

(Bildquelle: Rock Paper Shotgun)

Hunderte von virtuellen Hasen werden in der Welt von Second Life nie wieder ihre Augen öffnen können und ihre Besitzer können nichts dagegen unternehmen. Der einzige Futterlieferant für die Ozimal-Hasen hat sein Geschäft aufgegeben und damit das Schicksal der Haustiere besiegelt.

Die traurige Geschichte, so das englischsprachige Magazin Waypoint, beginnt damit, dass der Hersteller und Verkäufer der digitalen Hasen eine Unterlassungsanordnung erhalten hat, gegen die er rechtlich nicht vorgehen wird. Stattdessen schließt er sein Geschäft in Second Life und entfernt die Produkte vom Markt. Damit gibt es kein kopiergeschütztes Futter mehr für die Hasen, wodurch sie nach 72 Stunden ohne Essen in einen lebenslangen Schlaf verfallen. Aus dem können sie nur aufgeweckt werden, wenn ihnen jemand Futter gibt.

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Selbst wenn einige "Second Life"-Spieler noch etwas Futter besitzen, wird das den Hasen nicht helfen. Um Betrugsfällen vorzubeugen, stehen die Hasen in ständiger Verbindung mit einer Serverdatenbank. Da eben jene seit dem Ende des Geschäfts nicht mehr existiert, erhalten die Hasen keine Antwort und machen nach und nach die Augen für immer zu.

Einige Spieler konnten ihr Haustier jedoch noch retten, da der Verkäufer kurz vor seinem Ende Gegenstände an Spieler verschickt hat, die den jeweiligen Hasen sterilisieren. Damit gibt es zwar keine Nachkommen mehr, gleichzeitig aber muss der digitale Hase auch nie wieder hungern.

Für die Pufflings, die vom selben Geschäft verkauft worden sind, gibt es nebenbei bemerkt keine Hoffnung mehr. Die Vögel sind sofort nach der Schließung für immer verschwunden. Den Papageien in Minecraft (um deren Ernährung es bereits Ärger gab) geht es im Vergleich somit noch richtig gut.

Ob Hasenbesitzer, Superheld oder ehrfürchtiger Krieger: Online-Rollenspiele bieten eine Menge Abwechslung und lassen Spieler zahllose Abenteuer erleben. Wer will, kann in einer MMO-Welt sogar zum Barden werden.

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Tags: Multiplayer   Online-Zwang  

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