Fünf knallharte Psycho-Trips zur Einstimmung auf Get Even - Alien - Isolation / The Evil Within

(Special)

Alien - Isolation

Veröffentlichungsdatum: 7. Oktober 2014

Worum geht's?: Dass es nach einigen eher unschönen Alien-Spielen mal wieder Grund zur Freude gibt, habt ihr wohl Alien - Isolation zu verdanken. Anstatt auf große Kanonen und rapide Schlachten, setzt diese Filmversoftung auf unbeugsamen Überlebenswillen gepaart mit blankem Entsetzen. Das Ergebnis lässt euch über Stunden hinweg kaum Zeit zum Luft holen und presst euch tief in den Zockersessel.

Nach dem zunächst scheinbar einfachen Versuch, nach ihrer Mutter zu suchen, befindet sich Amanda Ripley innerhalb kürzester Zeit in einer ziemlich unangenehmen Situation. Auf der Raumstation Sevastopol läuft wenig wie es sollte und euer einziger Ausweg ist die Flucht nach vorne. Dieser gestaltet sich allerdings äußerst schwierig.

Jeder Schritt, der euch weiter durch die Raumstation führt, steigert die Angst, entdeckt zu werden. Dabei sind die filmtypischen Xenomorphs nur ein Teil des Grauens. Durchgeknallte Bösewichte und schier irrwitzig gruselige Androiden versetzen euch durchweg in Anspannung und legen euch regelmäßig nahe, besser eine Windel anzuziehen - oder zumindest schnellstens das Weite zu suchen. Da ihr euch nur selten wehren könnt, ist die Bezeichnung Survival-Horror also durchaus angebracht.

Fazit: Wenn das panische Versteckspiel mit einem Xenomorph euch den Angstschweiß auf die Stirn treibt, dann erlebt ihr die Essenz der ursprünglichen Alien-Trilogie. Genau diese fängt Alien Isolation ein und schickt euch auf einen Psycho-Trip, den ihr so schnell nich vergessen werdet. Und ist euch der neue Film Alien Covenant nicht gruselig genug, tröstet euch Alien Isolation mit seiner klaustrophobischen Stimmung sicher gerne ein wenig.

The Evil Within

Veröffentlichungsdatum: 14. Oktober 2014

Worum geht's?: Natürlich hat ein Polizei-Einsatz in einer heruntergekommenen Irrenanstalt bereits einen gewissen morbiden Unterton. In der Welt von The Evil Within ist das allerdings vergleichsweise harmlos. Denn kaum nehmt ihr in der Rolle des Detective Sebastian Castellanos eure Ermittlungen auf, beginnt ein Albtraum, aus dem es kein Entrinnen zu geben scheint.

Jeder Schritt nach vorne zieht die metaphorische Schlinge aus Stacheldraht an eurem Hals weiter zu und verzerrt die Realität um euch herum bis zu einem fast unerträglichen Maß. Zwar könnt ihr euch gegen einen Großteil der Kreaturen auf eurem Weg wehren, doch knappe Ressourcen versetzen euch nur allzu gern in Panik.

Dabei überrascht The Evil Within immer wieder durch abrupte Szenenwechsel und frische, sowie abartige Einfälle. Jedes Mal, wenn ihr euch für einen Moment sicher fühlt, führen euch die Spielwelt und ihre Bewohner auch schon wieder eure digitale Sterblichkeit vor Augen. Und das oftmals auf Arten, von denen sich Jigsaw noch eine Scheibe abschneiden kann. Im wahrsten Sinne des Wortes.

Fazit: Nicht jeder konnte mit den Action-Ansätzen in The Evil Within etwas anfangen, doch betrachtet ihr alleine die Bilder, besteht kein Zweifel daran, dass Horror-Urgestein Shinji Mikami (der Erfinder der "Resident Evil"-Reihe) sein Handwerk nicht verlernt hat. Immerhin kommt neben Schusswechseln und Verfolgungsjagden der Psycho-Faktor definitiv nicht zu kurz. Und für Nachschub wird wohl auch schon gesorgt. The Evil Within 2 wurde im Rahmen der E3 bereits angekündigt.

Weiter mit: Layers of Fear / F.E.A.R. First Encounter Assault and Recon

Tags: Singleplayer   Science-Fiction   Horror  

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