Test FIFA Street

von Gerd Schüle (02. April 2005)

Der DFB sucht Straßenfußballer als Nachwuchs. EA hat sie, zu mindestens in der virtuellen Welt der Videospiele. Nach dem großen Erfolg der "NFL- und NBA Street" Spiele bekommt jetzt auch die Fifa Reihe mit "FIFA Street" solch einen Arcade-Action mäßigen Ableger. In unserm Test erfahrt ihr, ob sie genauso viel Spielspaß im Gepäck haben wie die anderen Street Spiele.

Ein eleganter TrickEin eleganter Trick

Bolzen ohne Regeln

In "FIFA Street" dreht sich alles um das individuelle Können der Kicker. Auf 10 verschiedenen Straßenschauplätzen kannst du sämtliche Regeln hinter dir lassen. Ein Team besteht aus einem Torwart und drei Spieler. Der Bolzplatz ist umrahmt mit Zäunen oder Mauern, deshalb kann der Ball nicht ins Seitenaus. Wahre Könner nutzen Abpraller geschickt aus um den Gegner auszuspielen oder zum Torerfolg zu kommen. Für spektakuläre Tricks bekommt man Punkte. Sobald deine Punkteleiste einen bestimmten Stand erreicht hat, kannst du einen Geamebreaker auslösen. Das ist ein Torschuss, den die Gegner kaum abwehren können. Das Herzstück des Spiels ist der Karrieremodus, der hier mit dem Namen "Absolut Street" betitelt wurde. Zu Beginn deiner Karriere erstellst du einen Spieler, dessen Aussehen und Eigenschaften du über das gesamte Spiel hinweg beeinflussen kannst. Den ergänzt du mit passenden Spielern und dann geht es auf den ersten drei Plätzen los. Wenn du erfolgreich bist schalltest du weitere Plätze frei und bekommst immer stärkere Spieler zur Verfügung gestellt. Das gesamte Spielverhalten ist zwar sehr actionlastig, aber auch gutes Zusammenspiel ist notwendig um als Sieger vom Platz zu gehen.

Licht und Schatten

Nach einem eindrucksvollen Intro landest du bald auf dem ersten Bolzplatz. Sämtliche Austragungsorte sind dem Szenario entsprechend gestaltet und sehen gut aus. Auch die Spieler und ihre Animationen können sich sehen lassen. Grafisch überzeugt das Spiel, kommt aber nicht an "FIFA 2005" heran. Beim Sound des Spieles habe ich mich immer wieder gefragt, was für eine Musik zum Fußball passt. Ehrlich gesagt, ich weis es nicht, aber eines weis ich, die Hintergrundmusik von "FIFA Street" ist es nicht. Die nervt nämlich vor allem, aber sie nervt nicht so stark wie der deutsche Kommentator mit seinem pseudocoolen Slang. So viel dummes Zeug wie der labbert habe ich schon lang nicht mehr in einem Spiel vernommen, das ist einfach nur peinlich. Ebenfalls etwas peinlich finde ich die Steuerung. Grundsätzlich geht sie gut von der Hand, das ist nicht das Problem. Problematisch ist ihre nervige Trägheit, die den ansonsten sehr hohen Spielspass deutlich ausbremst. So langsam wie die reagiert, das ist schon nicht mehr schön. Bei mir hat das ein paar mal zu Eigentoren geführt, weil es zu lang dauerte, bis der Spieler die Richtung wechselte und ich deshalb mit dem Ball über die Torlinie gelaufen bin. Bei FIFA, das aus dem gleichen Hause kommt, ist mir so etwas noch nie passiert.

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