Test Teufel Cage - Was kann das erste Headset der Audio-Spezialisten?

von Spieletipps-Team (30. Mai 2017)

Der Hardware-Markt für Gaming-Peripherien ist heiß umkämpft: Unzählige Hersteller wollen die besten Mäuse, Tastaturen und Gaming-Headsets an ihre Kunden liefern. Jetzt auch die Marke Teufel.

Die Kunden sind mittlerweile auch gewillt, für Qualität entsprechend hohe Preise zu zahlen. Jetzt steigt der Berliner Lautsprecher-Experte Teufel ebenfalls in das Geschäft ein und präsentiert sein erstes Gaming-Headset. Cage heißt das gute Stück, ist ab heute für 150 Euro vorbestellbar und wird voraussichtlich Anfang Juli ausgeliefert. Ob sich der Kauf lohnt, erfahrt hier.

Zunächst ein paar Worte zum Design und Tragekomfort. Das Cage-Headset kommt mit einem schicken Aluminiumgestell daher, ein echter Hingucker, wodurch die Kopfhörer auch gleich alltagstauglicher werden. Die Teufel-LEDs an den Seiten leuchten außerdem nur dann rot auf, wenn ihr das Cage an den PC angeschlossen hat. Wer also in der Bahn Musik hören möchte, wird nicht gleich zur wandelnden Warnleuchte. Der etwas wuchtige Ersteindruck hat zum Glück keinen Einfluss auf das Gewicht: Das Cage ist relativ leicht und drückt auch nach mehreren Spielstunden nicht auf euren Kopf ein.

 Ein rot aufleuchtendes Teufel-Logo, sowie ein Aluminium-Gehäuse erwarten euch. Ein rot aufleuchtendes Teufel-Logo, sowie ein Aluminium-Gehäuse erwarten euch.

Doch wie steht es um den Sound und die Qualität des abnehmbaren Mikrofons, die wichtigsten Merkmale eines Gaming-Headsets? Am PC liefert Teufel hier eine Meisterleistung ab, soundtechnisch werdet ihr in dieser Preisklasse wohl kaum etwas Besseres finden. Dank im Headset verbauter Soundkarte werden sowohl Höhen als auch Tiefen gut wiedergegeben, egal ob EDM- oder "Drum 'n' Bass"-Fan - hier wird kaum jemand enttäuscht. Bei Spielen wie Counterstrike - Global Offensive erwartet euch beeindruckende räumliche Tiefe, die keine Wünsche offen lässt. Positiv hervorzuheben ist auch die Fähigkeit des Headsets, Geräusche von außen effektiv zu tilgen: Während eines Events konnten selbst ein Dutzend redender Journalisten nicht den Spielfluss stören. Stark ist auch das eingebaute und abnehmbare Mikrofon, das auf beiden Seiten befestigt werden kann. Der Sound kommt klar und deutlich beim Gegenüber an, Rauschen und Nebengeräusche werden ausgeblendet.

Bei der Nutzung als Kopfhörer im Alltag müssen allerdings Abstriche gemacht werden. So kommt der Sound über das mitgelieferte Klinken-Kabel nicht an die Qualität heran, die über den PC-Anschluss erreicht wird, sondern ist lediglich mit durchschnittlichen Headsets vergleichbar. Dazu kommen ein paar nervige kleine Tücken, die hoffentlich über Software-Updates noch ausgemerzt werden. Beispielsweise können Apple-Nutzer keine Songs pausieren oder skippen, da der dafür zuständige Button nicht mit dem iOS-System kooperieren will. Das wird, so Teufel, mit der zweiten Fuhre an Headsets ausgebessert werden. iPhone-Besitzer sollten dementsprechend also mit dem Kauf noch etwas warten.

Fazit: Das Cage wurde von Teufel primär für die Nutzung am Computer hergestellt, das solltet ihr beim Kauf bedenken. Er verbindet viele gute Ideen mit hoher Qualität und durchschnittlicher Alltagstauglichkeit. Wer nach einem Headset sucht, das exakt auf Gaming-Erfahrungen ausgelegt ist, der wird beim Cage fündig und zahlt einen vernünftigen Preis. Beim Betrieb als Kopfhörer an einem iPhone muss Teufel hingegen noch nachbessern.

Kommentare anzeigen

Get Even: Um die Ecke gedacht und vorbeigeschossen

Get Even: Um die Ecke gedacht und vorbeigeschossen

Ermittlungsarbeiten, entflohene Häftlinge und Entführungen treffen auf Halluzinogene, (...) mehr

Weitere Artikel

Diese Spiele erscheinen in der Kalenderwoche 26

Diese Spiele erscheinen in der Kalenderwoche 26

Hitze, Hitze, Hitze ... Selbst wenn ihr die Fenster aufreißt, kommt kein Lüftchen hineingeweht. Deshalb am b (...) mehr

Weitere News

Newsletter

Mit diesem Formular kannst du den Spieletipps.de Newsletter kostenlos abonnieren.

zurück zur Test-Übersicht