Test The Legend of Zelda: Phantom Hourglass

von Verena Gebauer (30. Oktober 2007)

Blondes Haar, grüne Zipfelmütze und stets ein Schwert in seiner Hand: Jeder Videospieler wird bei diesem Outfit wohl gleich an den Abenteurer Link aus den Zelda-Spielen denken. Nach "Twilight Princess" im letzten Jahr für Wii bringt Nintendo nun endlich das erste richtige Zelda-Abenteuer für den Nintendo DS heraus. Kann "The Legend of Zelda: Phantom Hourglass" die großen Erwartungen erfüllen?

Eine gemalte Linie zeigt die Flugbahn des Bumerangs.Eine gemalte Linie zeigt die Flugbahn des Bumerangs.

Wind Waker 2?

Das neue Abenteuer knüpft nicht an die Geschichte aus dem letzten Wii- bzw. Gamecube-Zelda an, sondern setzt die Story vom vorherigen Cubespiel "The Wind Waker" fort. Nachdem Links Freundin Tetra von einem geheimnisvollen Geisterschiff entführt wird, macht sich der kecke Abenteurer natürlich sofort auf, das Verschwinden seiner Freundin aufzuklären. Wie schon im Quasi-Vorgänger besteht die Spielwelt aus viel Meer und einigen Inseln. Um zwischen den Eilanden hin- und herschippern zu können, steht euch mit Linebeck ein erfahrener Seemann zur Seite, der euch auch durch den dicksten Nebel und Sturm sicher ans Ziel geleitet. Wobei ihr eigentlich selbst für die Steuerung des Schiffes zuständig seid. Die Steuerung des Schiffs ist ebenso simpel wie genial. Vor der Fahrt zeichnet ihr auf der Seekarte einfach die gewünschte Route mit dem Touchpen ein: Schon setzt ihr die Segel und könnt die virtuelle Seeluft genießen. Während der Fahrt kümmert ihr euch dann lediglich um auftauchende Feinde oder hebt später im Spiel Schätze vom Meeresboden. Gegenüber "The Wind Waker" ist das Herumsegeln somit keine allzu lästige Angelegenheit, dennoch hätten wir uns zuweilen eine Zeitbeschleunigungsfunktion gewünscht. Bis Link weite Strecken auf dem Wasser zurückgelegt hat, seid ihr die meiste Zeit nur zum Zusehen verdammt.

Eine Seefahrt die ist lustig, eine Seefahrt die ist schön.Eine Seefahrt die ist lustig, eine Seefahrt die ist schön.

Besser geht´s nicht!

Innovativ ist auch die Laufsteuerung des Helden. Im Grunde benötigt ihr nämlich keine einzige Taste des Handhelds, sondern könnt alles über den Touchscreen bedienen. Um sich fortzubewegen, drückt ihr den Touchpen einfach in die jeweilige Richtung auf dem Bildschirm, schon setzt sich Link in Bewegung. Je weiter entfernt ihr den Stift auf dem Bildschirm aufsetzt, desto schneller läuft der Held. Um mit dem Schwert Feinde anzugreifen, berührt ihr die Gegner einmal, damit Link mit seinem Schwert ausholt. Kämpft ihr gegen mehrere Feinde gleichzeitig, könnt ihr mit dem Stift einen Kreis um Link ziehen, der dann einen Drehangriff ausführt. Die Steuerung habt ihr in wenigen Minuten verstanden. Zudem kommen neue Funktionen langsam hinzu, so dass ihr später auch lernt, wie ihr mit dem Bogen oder dem Bumerang umzugehen habt. Einzig die selten benötigen Rollen sind etwas schwieriger auszuführen. Doch insgesamt verdient die Steuerung von Zeldas erstem DS-Abenteuer das Prädikat Weltklasse.

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