Test Warhammer - Mark of Chaos

von Florian Funk (02. Dezember 2006)

Dass die Macher der "Warhammer" Serie eine Schwäche für Strategiekost haben ist hinlänglich bekannt, stehen doch gerade die "Dawn of War" Episoden stellvertretend für den qualitativen Hochgenuss der Marke. Anders als "Warcraft" zielen die "Warhammer" Spiele nicht immer auf ein möglichst breites, dafür aber auf ein umso anspruchsvolleres Publikum, was spielerische Elemente angeht. Mit einigen Neuerungen aber auch ungewöhnlichen Features lockt "Warhammer - Mark of Chaos" wieder einmal zahlreiche Strategen an die heimischen PC Bildschirme.

Impossantes IntroImpossantes Intro

Rustikale Strategie

"Warhammer - Mark of Chaos" ist rein stilistisch kaum zu vergleichen mit anderen Echtzeit-Strategiespielen. Kernstück der neuesten Episode ist in erster Linie natürlich der Storymodus, der sich in zwei Kampagnen aufteilt. Während die erste Kampagne Zugriff auf die Truppen des Imperiums (Menschen, Hochelfen, Zwerge) bietet, gibt euch die zweite Kampagne die Möglichkeit auf der Seite der Chaostruppen einen aufstrebenden Kriegshelden auf seinem blutigen Vormarsch zu begleiten. Beide Kampagnen habt ihr von Anfang an zur Auswahl, sie stehen aber in unmittelbarer Verbindung zueinander. Spielen sollte man beide Kampagnen in jedem Fall um alles von "Mark of Chaos" zu entdecken. In erster Linie die Erzählung der Geschichte, das Design der Spielwelt, die Akteure und nicht zuletzt die düstere Stimmung bescheren "Mark of Chaos" ein ganz eigenes, besonderes Flair. Die Geschichte wirkt auf jedenfalls erwachsener als beispielsweise Blizzards "Warcraft" Serie. Ein Direktvergleich mit den hauseigenen "Warhammer 40k" Titeln und insbesondere "Dawn of War" ist nur bedingt angebracht. Anders als bei "Dawn of War" befehligt ihr hier eine feste Anzahl von Truppen. Der Aufbau einer Basis ist nicht möglich.

Die Weltkarte des ersten KapitelsDie Weltkarte des ersten Kapitels

Düstere Aussichten

Das fehlende Bindeglied der Aufbaustrategie kann man durchaus verschmerzen. Dafür wird der Titel im Verlauf der Kampagne umso taktischer. Verlorene Truppen werden nach einer Schlacht in den naheliegenden Städten (sprich, ihr bewegt euch von Mission zu Mission über eine Weltkarte) ersetzt und mit besseren Ausrüstungsgegenständen versorgt. Das heikle an der Geschichte ist hier höchstens eure spärliche Kriegskasse. Allzu viel Spielraum für Investitionen habt ihr nicht, und schnell ist auch mal ein Fehlkauf getätigt. Eure Truppen befehligt ihr während einer Schlacht genauso komfortabel wie in "Dawn of War". Zu beachten gilt es jedoch, dass mindestens ein Kämpfer einer Einheit überleben muss. Verliert ihr eine komplette Einheit, wird diese mit einem Totenschädel markiert und kann nicht mehr ersetzt werden. Ein knapp errungener Sieg über das Feindesheer bedeutet also gleichzeitig auch immer einen spürbaren Anstieg der Schwierigkeitsstufe. Eine ausgeklügelte Taktik zur Verteidigung der eigenen Truppen ist hier absolut notwendig. Zwar können auch neue Kontingente an Truppen zugekauft werden, dies jedoch auch nur in begrenzter Zahl, zumal auch diese Variante nicht gerade billig ausfällt.

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