Test Warhammer - Mark of Chaos - Seite 4

Meinung von Florian Funk

"Mark of Chaos" begeistert mit schicker Optik, vielen sichtbaren Details und auch einem ordentlichen Schuss Kreativität. Das Aufstreben eurer Armee, die sich immer höher schiebende Levelgrenze und spektakuläre Spezialfähigkeiten eurer Helden lassen Erinnerungen an "Warcraft 3" wach werden. Das fehlende "Build your Base" Prinzip hingegen macht das Spiel auch sehr schwierig. Gerade der ständige Druck, dass einzelne Einheiten vollständig überleben müssen in Verbindung mit der unhandlichen Speicherfunktion raubte mir hin und wieder den letzten Nerv. Dafür werden die Hardliner unter den Taktikern hier umso mehr belohnt. Belohnt für zeitliche Einarbeitung in die Spielsubstanz. Was soll ich sagen? Die Geschichte ist nicht sonderlich spektakulär geworden, verfügt aber "Warhammer"-typisch über ihr eigenes Flair. Da sind gewisse Längen in der Erzählung fast schon wieder zu verschmerzen. "Mark of Chaos" ist eben kein Spiel für die breite Masse. Nicht zuletzt online dürften dem Spiel jedoch goldene Zeiten ins Haus stehen. In Sachen Balancing jedenfalls kann die Konkurrenz noch so einiges von "Mark of Chaos" lernen. "Warhammer" Anhänger müssen im Prinzip zugreifen, alle anderen versuchen es besser erst mal mit der Singleplayer-Demo.

84

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