Test

Nascar Racing Season 2002

Papyros, der Spezialist für realistische Rennsimulationen hat wieder zugeschlagen. Es ist nicht mal ein Jahr her, seit sie mit Nascar Racing 4 ein geniales Rennspiel auf den Markt gebracht haben. Nun bringen sie mit "Nascar Racing Season 2002" den Nachfolger heraus. In unserem Test erfahrt ihr, ob das Spiel an den Erfolg des Vorgängers anknüpfen kann. Von Gerd Schüle

7. Mai 2002

Hochgeschwindigkeitsrennen

Die Cockpitansicht

Natürlich dreht sich in "Nascar Racing Season 2002" wieder alles um die legendäre amerikanische Stock-Car Rennserie. Auf den meist ovalen Hochgeschwindigkeitskursen rast man dabei ca. 500 Runden lang mit den 750 PS starken Rennboliden zum Teil mit 350km/h, um bei den taktischen Positionskämpfen am Schluss möglichst als erster über die Ziellinie zu gelangen. Dank der aktuellen Lizenz enthält das Spiel auch die zwei neuen Rennkurse der aktuellen Saison. Wie beim Vorgänger ist natürlich das Kernstück des Programms wieder der Meisterschaftsmodus. Allerdings sollte man sich zuerst in Testfahrten oder bei Einzelrennen mit den Fahrzeugen vertraut machen. Zwar konnte schon der Vorgänger mit einer exzellenten Fahrphysik glänzen, allerdings hatte das zur Folge, dass das Spiel für Anfänger völlig ungeeignet ist. Mit "Nascar Racing Season 2002" wollen die Entwickler von Papyrus nun den Spagat zwischen Einsteigerfreundlichkeit und schraubengenauem Realismus vollbringen.

Das Fahrverhalten

Mit Höchstgeschwindigkeit in die Kurve

Obwohl das Spiel in Sachen Fahrphysik wesentlich einsteigerfreundlicher geworden ist, glänzt es nach wie vor mit einem realistischen aber nun deutlich besser beherrschbaren Fahrverhalten. Wie beim Vorgänger kann man sein Fahrzeug im ausführlichen Wagensetup dem eigenen Fahrverhalten und den jeweiligen Strecken anpassen. Erfreulicherweise kann man aber je nach Schwierigkeitsgrad durchaus auch mit der Grundeinstellung gute Resultate erzielen. Für Anfänger gibt es einige Fahrhilfen und vor allem die neu integrierte Fahrschule. In den zehn Lektionen erfährt man dabei alles von der Flaggenkunde über die Boxenstrategie bis hin zu den wirklich hilfreichen Fahrertricks. Es ist allerdings sehr schade, dass man dabei in die Rolle eines Zuhörers gedrängt wird. Ein interaktives Fahrertraining als Tutorial wäre die bessere Alternative gewesen. Die ordentliche Gegner-KI wurde gegenüber dem Vorgänger kaum verbessert.

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