3 Gründe, warum Final Fantasy 10 das beste Final Fantasy ist

von Chiara Bruno (01. Juli 2017)

Als ich Final Fantasy X im Jahr 2002 das erste mal auf der Playstation 2 gespielt habe, war ich gerade einmal 7 Jahre alt. Zu jung, um die "komplexe" Geschichte wirklich zu verstehen. Doch irgendetwas hat mich an diesem Teil schon in jungen Jahren fasziniert. 11 Jahre später erschien das Remake und ich war wirklich in der Lage zu verstehen, was das Spiel für mich schon immer besonders gemacht hat. Hier sind drei Gründe, warum Final Fantasy 10 - meiner Meinung nach - das beste Final Fantasy ist.

Achtung: Spoiler!

1. Kein typisches "Happy ending"

Yunas und Tidus Geschichte mag zwar romantisch sein und ihr erster Kuss im Wasser bringt mich ehrlicherweise bis heute dazu, mir einen ähnlichen ersten Kuss zu wünschen, ein "Happy Ending" hat ihre Liebe leider dennoch nicht. Es ist nicht, dass ich mir keines gewünscht hätte. Die Geschichte der beiden ist trotz kitschiger Szenen nicht das, was man sich von einer perfekten Beziehung erhofft - vor allem zum Schluss nicht. Denn mitten in der Feier zum Sieg gegen Sin, fängt Tidus an "zu verschwinden". Bei ihm handelt es sich nämlich um die Manifestation eines Traums. Zusammen mit Sin verschwindet nun auch Yunas große Liebe. Und genau das, lässt sie von typischen Hollywood-Romanzen abheben.

2. Die Charaktere

Bis auf kleine Ausnahmen, wie zum Beispiel Final Fantasy 13, bietet meiner Meinung nach jeder Teil der Reihe ein Spektrum an Charakteren, das mir bis heute im Gedächtnis geblieben ist. Aber vor allem der zehnte Teil stach mit seiner Vielzahl an unterschiedlichen Persönlichkeiten raus.

Bereits zu Beginn machen wir mit Auron bekanntschaft. Kein Mann großer Worte. Doch genau deshalb möchte man noch mehr über ihn erfahren. Da wäre noch Tidus, der etwas verpeilte Held - Ein richtiger "Sunnyboy" - und Yuna, die eher introvertierte Tochter des berühmten Beschwörers Braska, die im Laufe der Reise immer mehr aus sich herauswächst. Rikku, ein junges, quirliges Mädchen vom Stamme der technik-interessierten Al-Bhed schafft es immer die Truppe aufzumuntern, auch wenn es bei Lulu, die Yuna gemeinsam mit Wakka seit ihren Kindheitstagen begleitet, mit ihrer nach außen kühlen Art etwas schwieriger ist.

3. Der Tod gehört zum Leben dazu

Die wohl bekannteste Todesszene aus einem Final Fantasy Teil ist die, in der Sephiroth die unschuldige Aerith tötet. Das war in Final Fantasy 7. In Final Fantasy 10 spielt der Tod auch eine große Rolle. Im Spiel gibt es einen Ort, der sich das Abyssum nennt. Ein Ort, der laut Yuna "das Leben mit ihrer Erinnerung an die Toten vereint". Hier trifft die Gruppe auf für sie wichtige Menschen, wie Eltern oder Geschwister, die verstorben sind. Diese Szene und dieser Ort zeigten mir schon früh, dass ein Mensch nach seinem Tod durch Erinnerungen weiterlebt.

Ja. Final Fantasy 10 ist nicht der einzige Teil, in dem es kein wirkliches "Happy End" gibt, oder in dem wichtige Charaktere sterben. Aber das Zusammenspiel zwischen der Geschichte der Retter Spiras und den Szenen, die wirklich filmreif waren und mit einer wunderschönen Musik untermalt wurden, machen den Teil zu dem für mich unvergesslichsten.

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