Test Rise & Fall - Seite 3

Wir sind für alle bereitWir sind für alle bereit

Grafik und Sound

Grafisch bietet "Rise&Fall" trotz kleiner Fehler eine sehr gelungene Präsentation, die echte Atmosphäre vermittelt. Die Schauplätze an sich mit samt der Flora und Fauna sind toll in Szene gesetzt, wobei das Wasser ein besonderes Highlight im Grafischen darstellt. Fast schon lebendig wirkt der Wellenschlag und in den Seeschlachten hat der Spieler fast das Gefühl wirklich auf dem Meer zu sein. Leider trüben die kantigen Einheiten und die Zwischensequenzen die ansonsten tolle Optik. Die Animation der Soldaten wirkt etwas hüftsteif, ist aber gut anzusehen. Hinzu kommen leider auch einige unschöne Clippingfehler. Diese tragen sogar dazu bei, dass eine Mission nicht zu Ende gespielt werden kann. Die Soundkulisse gibt da schon mehr her. Die orchestrale Musik untermalt die Szenerie in eindrücklicher Weise, sodass man gar nicht genug bekommen kann. Im Schlachtgeschehen vernimmt man klirrende Schwerte, trötende Elefanten und Schlachtrufe aus 1000 Kehlen - toll!

Immer der Nase nach, wir kriegen euch alleImmer der Nase nach, wir kriegen euch alle

Bedienung

Bei der grundlegenden Bedienung von "Rise&Fall" gibt es nichts wirklich Neues, eher Altbewährtes. Die Einheiten werden mit einem Rechtsklick ausgewählt und dann zu den Zielen auf der Karte verschoben. Nur hier scheint das Spiel nicht wirklich ausgereift zu sein und mit den angesprochenen Grafikfehlern führt dies zu recht grotesken Momenten. So steuert der Spieler seine Einheiten und diese wollen oder können gar nicht dahin, wohin sie sollen oder gehen ungeplante Umwege. Die einzelnen Tastaturbelegungen für Gebäudeerrichtung, Aktivierung von Spezialfähigkeiten der einzelnen Einheiten oder dem Führen der Schiffe ist gut überschaubar. Übersichtlich bleibt auch die Spieloberfläche, die den momentanen Spielstand wiedergibt. Spannend ist die Führung des Helden. Nach einem Klick auf die Q-Taste liegt die Kameraansicht quasi über den Schultern des Helden. Dieser wird aus der Third-Person-Perspektive mit WASD-Tastatur gesteuert. Die Kameraführung lässt sich frei drehen und zoomen darum hat man im Kampfgeschehen stets eine gute Übersicht.

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