Echt wahr oder echt wahnsinnig? Verschwörungstheorien und Mysterien um Videospiele - Killswitch: Das Spiel mit dem endgültigen Ende

(Special)

Killswitch: Das Spiel mit dem endgültigen Ende

Es gibt viele Arten, auf die euch ein Spiel fürs Durchzocken belohnt. Mal seht ihr eine hübsch inszenierte Endsequenz, mal dürft ihr während des Abspanns Achievement-Punkte sammeln. Manche Spiele schalten sogar neue Inhalte für folgende Ableger frei. Das Spiel Killswitch hat jedoch eine eigenartige Idee davon, wie das Ende eines Games aussehen sollte. Denn habt ihr das Ziel erreicht, ist für euch Schluss mit dem Spiel. Und das für immer.

Die Legende besagt, dass Killswitch nicht einfach endet, es hört auf zu existieren. Sobald ihr es durchgespielt habt, deinstalliert es sich nämlich von selbst und löscht damit jeglichen Beweis seiner Existenz von eurem PC - inklusive der Tatsache, dass ihr es gespielt habt. Das ist doch mal ein passendes Ende für ein Horrorspiel. Auch wenn eure Reise durch die Geistermine im 8Bit-Stil nicht so richtig gruselig ist, dann doch zumindest die Idee, dass ihr euch das Spiel eventuell nur vorgestellt habt.

Vermutlich um Zweifel an der eigenen geistigen Gesundheit zu vermeiden, entschied sich der Japaner Yamamoto Ryuichi dazu, eines der letzten Originale des Spiels zu erwerben. Davon wurden angeblich gerade einmal 5.000 Stück produziert. Und nur diese verfügen über die beschriebene Löschfunktion. Trotz seines geringen Einkommens bezahlte Ryuichi 733.000 US-Dollar bei einer Auktion. Von seinem eigentlichen Plan, ein Let's Play von Killswitch aufzunehmen, wich er allerdings ab und veröffentlichte schlussendlich nur ein Video, das ihn weinend vor dem Bildschirm sitzend zeigt. Ob die Tränen der Botschaft des Spiels gelten oder etwa dem Umstand, dass er seine einzige Chance auf ein Let's Play von Killswitch irgendwie verbockt hat, bleibt Spekulation. Traurig ist die Geschichte aber in jedem Fall. Auf ihre ganz eigene Weise.

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Tags: Singleplayer   Multiplayer   Fun  

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