Call of Duty - Infinite Warfare: Der dritte DLC Absolution ist da!

(Special)

von Thomas Stuchlik (07. Juli 2017)

Ganz nach Plan erhält Infinite Warfare bereits den dritten Zusatzinhalt. Doch wer Überraschungen sucht, ist hier falsch.

Abermals kommt die PlayStation 4 zuerst zum Zug: Am 6. Juli ist die jüngste Erweiterung zum letztjährigen Ego-Shooter Call of Duty - Infinite Warfare erschienen. Für PC und Xbox One folgt der Download "Absolution" voraussichtlich erst einen Monat später. So oder so gibt es den DLC zum Einzelpreis von 14,49 Euro. Alternativ bekommt ihr die neuen Inhalte automatisch, wenn ihr den Season Pass für 49,99 Euro gebucht habt.

Auch der dritte DLC "Absolution" bietet altbekannten Umfang: Vier neue Mehrspieler-Karten (darunter eine Neuauflage) sowie ein Zombie-Areal erfreuen treue Fans von Infinite Warfare. Schade: Auch diesmal finden keine neuen Waffen ihren Weg in die Mehrspieler-Duelle. Schätzungsweise im September folgt dann das vierte und finale Add-On, bevor im November schließlich der neue Serienteil Call of Duty - WW2 das Ruder übernimmt.

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Vom Bermuda-Dreieck bis ins Mittelalter

Die Online-Map "Bermuda" ist rund um eine Barackensiedlung an sonnigen Stränden angesiedelt. Als zentraler Punkt dient ein kleiner, überdachter Fischmarkt. Der Leuchtturm am Strand ist leider nicht betretbar. Trotz überschaubarer Größe wirkt das Areal unübersichtlich und ermöglicht schnelle Überraschungsangriffe.

Nein, das ist nicht The Division aus der Ego-Sicht, sondern die neue DLC-Karte "Permafrost".Nein, das ist nicht The Division aus der Ego-Sicht, sondern die neue DLC-Karte "Permafrost".

Deutlicher kälter geht es in der eingefrorenen Stadtkulisse von "Permafrost" zu. Die Szenerie besitzt einen typischen Aufbau mit drei Gängen und erinnert angesichts der urbanen Ruinen immer wieder an The Division. Hier kommt es auf Präzision aus der Distanz sowie auf Taktik an. Das Areal "Fore" spielt dagegen auf einer Minigolf-Anlage mit aufwändigen Themenbauten. Die große, langgezogene Karte bietet viel fürs Auge, denn ihr besucht Ritter-, Dino-, Azteken- oder Märchenwelt. Die verschlungenen Wege verlangen nach Orientierung.

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Als vierte Karte kommt mit "Ember" eine Neuauflage ins Spiel. Das Gebiet entstammt nämlich der Map "Resistance" aus Call of Duty - Modern Warfare 3. Diesmal spielt das Geschehen jedoch an einer kleinen, städtischen Burganlage im Abendrot. Zwei große Plätze sind mit weitläufigen Wegen verbunden, was für schnelle Schusswechsel sorgt.

Radioaktive Ballereien

Auch beim Zombie-Modus bleibt sich Infinite Warfare treu. Mit "Attack of the Radioactive Thing" kommt wieder ein klassisches Filmhorror-Szenario zum Zug. Diesmal kämpft ihr in einer ehemaligen Vorort-Idylle der 1950er Jahre gegen die untote Brut. Egal ob alleine oder kooperativ mit einem Vierer-Team.

Bei schönstem Wetter bretzelt ihr Gegnerwellen weg, aktiviert Stromkreise und öffnet Wege.Bei schönstem Wetter bretzelt ihr Gegnerwellen weg, aktiviert Stromkreise und öffnet Wege.

Das altbekannte und klischee-behaftete Helden-Quartett findet sich in einem real gewordenen Hollywood-Streifen wieder, in dem die Bewohner zu Zombies mutiert sind. Überraschend wird das Geschehen stilecht in schwarz-weiß gezeigt, erst nach einigen Runden kommt Farbe ins Spiel. Auch ungewohnt ist, dass ihr bei hellstem Tage spielt und bei Bonusrunden statt Zombie-Hunden grüne Froschmonster attackieren. Außerdem greift hin und wieder ein zähes Krabben-Vieh als Mini-Boss an. Ein übergroßes Krabben-Ungetüm wartet zudem als Endgegner.

Wie immer holt ihr euch mit Abschusspunkten neue Waffen und öffnet Durchgangswege, um zum Kraftwerk oder Busbahnhof zu gelangen. Das neue Areal ist überraschend weitläufig und übersichtlich, besitzt aber seine Tücken. Beispielsweise eine radioaktive Müllkippe, die schnell tödlich ist. Als Bonus-Wumme winkt außerdem eine neue Strahlenkanone.

Meinung von Thomas Stuchlik

Der dritte DLC hat die undankbare Aufgabe, Spieler wieder für Infinite Warfare zu begeistern. Denn zwischenzeitlich ist die sehr gute Erweiterung "Zombies Chronicles" für das Vorgängerspiel Call of Duty - Black Ops 3 erschienen. Nun folgt alles wieder dem alten Schema mit gewohntem Inhalt. Doch letzterer wirkt diesmal stimmiger, als beim zweiten Add-On Continuum.

Bei den Mehrspieler-Karten kristallisieren sich zwar keine echten Höhepunkte heraus, allerdings wirken alle Areale vor allem optisch ausgereifter. In Sachen Level-Architektur gibt es gerade für Kenner wahrlich nichts Neues. Bleibt noch die neue Zombie-Map, die ihre Sache in meinen Augen sehr gut macht. Das B-Movie-Setting passt klasse in die altbekannte Spielmechanik. Auch das Areal gefällt mir dank viel Freiheit und sonniger Umgebung. Kurzum eine gute Beschäftigung für Besitzer des Season Pass. Ein Einzelkauf lohnt sich aber nicht wirklich.

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Tags: DLC   Multiplayer   E-Sport  

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