Kulleraugen und Kettensägen: So krank sind die Spiele vom "Super Meat Boy"-Erfinder

(Special)

von Nastassja Scherling (15. Juli 2017)

Tod und Verderben ... und fluffige Plüschmonster! Wenn Indie-Entwickler Edmund McMillen seine Finger im Spiel hat, sind niedliche Spielszenen mit herbem Gore-Faktor vorprogrammiert.

Spätestens mit Super Meat Boy und The Binding of Isaac katapultierte sich Edmund McMillen in die Herzen von vielen Indie-Fans - der Game-Designer hat aber noch eine Menge andere absurd-ätzende Ideen auf Lager. Wir haben McMillens Schaffen genau unter die Lupe genommen und für euch sieben verstörende Momente aus seinen aktuellen und früheren Games zusammengetragen.

Niedliche Endzeitstimmung im neuen Game

So wie zum Beispiel im diese Woche erschienenen The End is Nigh. Das Game lockt mit herzallerliebster Endzeitstimmung: Ihr lenkt einen zu gleichen Teilen süßen und ekligen Schleimklumpen durch nicht enden wollende Abgründe und mörderische Sägen. Dabei seid ihr auf der Suche nach einem Freund, der das Ende der Welt ein bisschen erträglicher macht - auch, wenn ihr ihn euch selbst aus unterschiedlichen menschlichen Teilen zusammenbasteln müsst.

Hier findet ihr den Teaser-Trailer zu dem skurrilen Jump and Run, das im Gameplay stark an Super Meat Boy erinnert:

Die Marke "McMillen"

McMillen steht für die Verbindung extremer Gegensätze. Die Games des Indie-Entwicklers punkten mit einer ikonischen Comic-Ästhetik und vereinen häufig blutiges Geschnetzel mit zuckersüßen Charakteren. Ihr könnt außerdem davon ausgehen, dass Spiele mit dem McMillen-Siegel euch wegen ihres extrem schweren Gameplays an den Rand der Verzweiflung bringen werden - aber weckt das nicht erst recht den Ehrgeiz und macht die Herausforderung noch spannender?

Gleichzeitig sind die Erzeugnisse des US-Amerikaners bekannt für den derben Humor, der geschickt eine Brücke zwischen Brutalität, WTF-Momenten und Niedlichkeit schlägt.

Wir haben uns die Bandbreite von McMillens Werken zu Gemüte geführt und zeigen euch in unserer Bilderstrecke die sieben krassesten Momente in seinen Spielen. Einfach hier entlang:

Seine skurrile Vorliebe für Monster begleitet McMillen übrigens schon seit seinen Kindheitstagen - ständig zeichnete der Knirps Ungeheuer und Biester. Besonders süß: Seine Oma hat alle seine Bilder aufgehoben und dem erwachsen Designer in einer Box überreicht. Viele dieser Zeichnungen könnt ihr in seinem Spiel "The Basement Collection" freischalten.

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