3 Dinge, die ich von Homefront - The Revolution gelernt habe

von Matthias Kreienbrink (16. Juli 2017)

Denkt ihr an gute Spiele, denkt ihr wahrscheinlich nicht an Homefront - The Revolution. Und dennoch kann euch auch ein - nennen wir es freundlich so - mittelmäßiges Spiel euch ja vielleicht Dinge beibringen. So ist es unserem Redakteur passiert, der euch an diese Stelle die drei Dinge vermitteln will, die er beim Zocken von Homefront - The Revolution gelernt hat.

Von Videospielen lernen. Das ist so eine Sache. Freilich soll das Medium in erster Linie unterhalten und nicht lehren. Dennoch kann es vorkommen, dass man aus einem guten Spiel - und auf ganz andere Art und Weise auch aus einem schlechten Spiel - etwas mitnimmt. Dass man etwas über sich selbst lernt, etwas fürs Leben lernt, oder auch einfach nur unnützes Wissen anhäuft, das man dann nie wieder aus dem Hirn bekommt. In dieser Reihe wollen wir euch von unseren Erfahrungen berichten, die wir während des Spielens gemacht haben. Von lebensverändernden Weisheiten bis zu erspieltem Blödsinn kann alles dabei sein.

1. Solche Spielanfänge machen schon seit 1998 keinen Spaß mehr

Ihr seid an einen Stuhl gefesselt. Gleich ist es zuende mit euch. Doch in letzter Sekunde rettet euch der tapfere Untergrundkämpfer. Jedoch wird er dabei selbst verletzt, legt sich erschöpft auf ein Sofa. Was ihr nun tut? Ist doch klar: Ihr lauft von Punkt A zu Punkt F, dürft dabei natürlich nicht B, C, D und E vergessen. Hier einen Knopf drücken, da dann was hacken, hier ein bisschen Vorrat sammeln und dann irgendeinen Unterschlupf finden. Dabei lässt euch das Spiel nie von der Hand. Vielmehr steuert das Spiel euch, nicht ihr das Spiel. Lauf dahin! Geschafft? Dann jetzt hierhin! Warum? DARUM!
Diese händchenhalt-Missionen an den Anfängen von Spielen nerven mich schon seit langer Zeit. Homefront - The Revolution ist dabei exemplarisch dafür, wie man ein Spiel nicht anfangen sollte. Alles wirkt präpariert, vorgeplant, vorhersehbar. Als ich das Spiel vor wenigen Tagen zum ersten Mal anwarf, schafften es die ersten Minuten direkt, mich ungemein abzuturnen.

2. Glitches können dich gegen Wände klatschen

Ich laufe in einen geheimen Tunnel. Alles dreckig und zerfallen. Plötzlich: U-Bahnschacht. Also durch die Waggons klettern, die hier qualmend stehen. Das Spiel möchte hier sehr atmosphärisch sein. Das funktioniert auch so halb. Doch dann erreiche ich mein Ziel, eine geheime Unterkunft des Widerstandes. Doch, nanu? Was ist denn das? In einer Ecke des Raumes steht eine Figur mit ausgestreckten Armen, die merkwürdig zittert und flackert. Schnell wird mir klar, das ist ein Glitch. Atmospähre dahin. Dennoch nähere ich mich der Figur, um zu schauen ob ... KLATSCH! Plötzlich werde ich von dem Glitch gegen die Wand geknallt, "ugh" macht meine Spielfigur. Die Glitchfigur steht danach jedoch friedlich in ihrer Ecke, als wäre nichts gewesen. In diesem Krieg sind anscheinend Glitches die eigentlich Superwaffen.

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Tags: Politik  

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