Test Final Fantasy VII - Dirge of Cerberus

von Wachtang Budagaschwili (28. November 2006)

Jetzt, wo Square-Enix sich das erfolgreichste RPG aller Zeiten gesichert hat, versucht sich die japanische Fusion in anderen Genres zu behaupten. Der Versuch, "Final Fantasy" mit einem Action-Shooter à la "Devil May Cry" zu vereinen führte zu "Dirge of Cerberus", einem Spiel, bei dem die Entwickler fast ausschließlich "FF"-Fans als Zielgruppe im Auge hatten.

Die Cerberus - stark!Die Cerberus - stark!

Ein neuer Weg...

Wer "Final Fantasy" kennt und liebt, der wird wohl schon lange auf "Dirge of Cerberus" gewartet haben, und das mit sehr hohen Erwartungen, wie man sie an die Titel wie "Final Fantasy X/X-2/XII" stellt - die aber auch mehr als nötig erfüllt werden. Nun gut, dieses Sequel ist Square-Enix' erster Versuch in dem neuen 3D-Shooter-Genre, aber man darf nicht vergessen, dass dieses Genre mittlerweile von sehr vielen und vor allem sehr guten Titeln dominiert wird, die man nicht so schnell vom Thron stoßen kann, vor allem leider nicht mit "Dirge of Cerberus". Man stellt fest, dass bis auf die Story, die 3 Jahre nach "Final Fantasy VII" spielt und einige damals verwirrende Sachen aufklärt, das Gameplay und die Missionen, eben der ganze Stil zusammengeklaut ist aus "Devil May Cry" und "Metal Gear Solid", man braucht nur die Stimme von Vincent zu hören und schon denkt man an Snake. Wie sagt man so schön, das Rad kann man nicht zweimal erfinden, also nimmt man es auch nicht übel, dass das Spiel bis auf die interessante Story nichts neues zu bieten hat...

Alte Bekannte: Yuffie KisaragiAlte Bekannte: Yuffie Kisaragi

Worum es geht

In "Dirge of Cerberus" geht es hauptsächlich um Vincent Valentine, einem Charakter aus "Final Fantasy VII", der wegen seines mysteriösen Wesens sehr beliebt war. Im Laufe von "Dirge of Cerberus" klärt ihr seine gesamte Vergangenheit und seine Essenz auf und erlebt viele Rückblicke auf den Vorgänger sowie eine Story, die abermals sehr neu und tiefgründig ist und somit wiederum weniger mit "FF7" zu tun hat. Kurze Storyfassung: 3 Jahre nach "FF7" will eine Elitetruppe namens "Deepground" Omega ins Leben rufen und die Welt zerstören, Vincent - man kann wirklich sagen, der aussieht wie Johnny Depp aber so redet und handelt wie Solid Snake - muss die Welt mit seinen alten und auch neuen Freunden retten. Seine Geschichte, wie bekannt verwickelt mit Lucretia, Reeve und Hojo entpuppt sich als komplexer als man bei "FF7" angenommen hat und liefert viel Stoff und Hinweise auf einen Nachfolger für "Dirge of Cerberus". Leider kommen grundsätzlich die alten Charaktere nur in FMV-Sequenzen vor und auch da viel zu kurz, wenn auch wunderschön gerendert.

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